Darum gehts
- Ernährungsexpertin erklärt effektiven Plan zur Verringerung von Wassereinlagen
- Verzicht auf salzige Produkte, Kohl und Hülsenfrüchte zur Entlastung
- Bis zu 3 Kilo Wasserverlust, Trink-Empfehlung: 2,5 Liter Wasser täglich
Ein flacher Bauch in Rekordzeit klingt verlockend. Laut Ernährungsberaterin Mia Pešić Jolović ist das auf völlig gesunde Weise möglich, wie sie der serbischen Plattform blic.rs verrät. Der Schlüssel: Ein gezielter Ernährungsplan, der den Körper entlastet und überschüssiges Wasser sowie Gase abtransportiert.
«In dieser kurzen Zeit wird kein Fettgewebe abgebaut», erklärt Jolović. «Aber durch die Reduktion von Wasseransammlungen und Gasen verringert sich die Spannung im Bauch. Das führt zu einer schlankeren Silhouette.»
Viel Kalium, wenig Salz
Der 3-Tage-Plan setzt auf Lebensmittel, die viel Wasser und Kalium enthalten. Hungern ist tabu! «Für ein paar Tage streichen wir bewusst Lebensmittel, die Gärung oder Wassereinlagerungen fördern», so die Expertin. Dazu gehören salzige Fertigprodukte, kohlensäurehaltige Getränke und künstliche Süssstoffe. Auch gesunde, aber schwer verdauliche Hülsenfrüchte oder Kohl fliegen vorübergehend vom Speiseplan.
Stattdessen rät Jolović zu kaliumreichen Gurken, Zucchetti und Mangold. Kombiniert wird das Gemüse mit mageren Proteinen wie Poulet, Trute, Eiern oder Fisch. Das macht satt und liefert Energie.
Viel trinken, sanft bewegen
Wer entwässern will, muss paradoxerweise viel trinken. 2 bis 2,5 Liter Wasser täglich sind ein Muss. Pflanzliche Tees wie Schachtelhalm oder Löwenzahn helfen sanft, ohne das mineralische Gleichgewicht zu stören. Bei Blähungen nach dem Essen beruhigt Pfefferminztee den Magen.
Sport ist während des Programms nicht zwingend nötig. Jolović warnt sogar vor harten Workouts: «Diese könnten den Körper zusätzlich belasten und zu Wassereinlagerungen führen.» Sie empfiehlt stattdessen abendliche Spaziergänge von 30 bis 45 Minuten.
Nach drei Tagen zeigt die Waage oft 2 bis 3 Kilogramm weniger an – ein reiner Wasserverlust. «Wichtiger als die ästhetische Veränderung ist aber die Entlastung der Verdauungsorgane und die Rückkehr zu mehr Vitalität», betont Jolović.
Vorsicht bei Sommerhitze: Sie fördert lästige Wassereinlagerungen. «Bei hohen Temperaturen weiten sich unsere Blutgefässe, um den Körper zu kühlen, wodurch Flüssigkeit leichter ins Gewebe gelangt.» Wer jetzt eiskalte Getränke hinunterkippt, riskiert einen Temperaturschock im Magen und verlangsamt die Verdauung. Besser ist Wasser bei Zimmertemperatur.
Der 3-Tage-Speiseplan
Tag 1
- Frühstück: Rührei (2 Eier) mit Mangold und Gurkensalat.
- Mittagessen: Grilliertes Pouletfilet mit Karotten-Gurken-Salat.
- Snack: 1 kleine Banane.
- Abendessen: Grillierte Zucchetti mit Magerquark und Kürbiskernen.
Tag 2
- Frühstück: Haferflocken mit Apfel und Zimt.
- Mittagessen: Fischfilet mit Petersilien-Kartoffelsalat.
- Snack: Löwenzahntee und 10 Mandeln.
- Abendessen: Cremesuppe aus Zucchetti und Karotten mit einem gekochten Ei.
Tag 3
- Frühstück: Wraps aus Trutenbrust, Frischkäse und frischem Gemüse.
- Mittagessen: Poulet- oder Trutenbällchen mit Mangold-Zucchetti-Beilage.
- Snack: Gurkensticks mit Zitronensaft.
- Abendessen: Grüner Salat mit grilliertem Poulet.
Dieser kurzzeitige Plan ersetzt keine langfristige Ernährungsumstellung und sollte nicht länger als fünf Tage angewendet werden.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.