Darum gehts
- Studie: Regelmässiger Eierkonsum senkt Alzheimer-Risiko bei Menschen über 65 Jahren
- Ein Ei täglich reduziert Alzheimer-Risiko um 27 Prozent, unabhängig der Zubereitungsart
- Demenz bei Unter-65-Jährigen weltweit um 211 Prozent zwischen 1990 und 2021 gestiegen
Ob hartgekocht, als Rührei, Spiegelei, Omelette oder beim Backen verarbeitet – Hauptsache Eier. Sie liefern nicht nur Proteine, sondern sollen auch der Alzheimer-Krankheit vorbeugen.
Laut einer US-Studie mit über 40'000 Teilnehmenden kann ein regelmässiger Eierkonsum das Alzheimer-Risiko bei Menschen über 65 Jahren deutlich senken. Verantwortlich dafür könnten bestimmte Nährstoffe im Eigelb sein, die das Gedächtnis schützen und den kognitiven Abbau verlangsamen.
Eier und das minimierte Alzheimer-Risiko
Demenz im jüngeren Alter – also bei Menschen unter 65 Jahren – nimmt laut einer Studie aus China deutlich zu. Die Analyse der Global Burden of Disease Study zeigt, dass die Zahl der weltweit bestehenden Demenzerkrankungen in dieser Altersgruppe zwischen 1990 und 2021 um 211 Prozent gestiegen ist.
«Im Vergleich zu Menschen, die niemals Eier essen, kann der Verzehr von einem Ei pro Tag an mindestens fünf Tagen pro Woche das Alzheimer-Risiko um 27 Prozent senken», so Joan Sabaté, Studienleiter und Professor für Ernährungswissenschaften an der amerikanischen Loma Linda University School of Public Health. Der Verzehr von zwei bis vier Eiern pro Woche war mit einer Risikominderung von 20 Prozent verbunden. Selbst der gelegentliche Verzehr von Eiern (1–3 Mal im Monat) reduzierte das Risiko um 17 Prozent.
Eier sind kein Allheilmittel
Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass Eier kein Allheilmittel sind und Teil einer ausgewogenen Ernährung sein sollten. Jisoo Oh, Epidemiologin und Hauptautorin der Studie, hebt hervor, dass die Vorteile des Eierkonsums am grössten sind, wenn er mit einem insgesamt gesunden Lebensstil einhergeht.
Dieser Artikel erschien zuerst auf onet.pl. Das polnische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.