Machst du es richtig?
Dieser häufige Fehler beim Zähneputzen richtet Schaden an

Nimmst du dir genügend Zeit für die Mundhygiene? Dentalhygienikerin Monika Urblíková erklärt, worauf es bei der Zahnpflege besonders wirklich ankommt. Mit ihren Tipps geht nichts mehr schief.
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Eine gute Mundhygiene ist Grundvoraussetzung für schöne Zähne.
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zahnpflege morgens und abends schützt vor Karies und Entzündungen
  • Interdentalbürsten und remineralisierende Zahnpasta verbessern die Mundhygiene deutlich
  • Professionelle Zahnreinigung alle 6 Monate empfohlen, bei Bedarf häufiger
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Wiebke Köhne

Tägliche Mundhygiene ist für gesunde Zähne und Zahnfleisch unerlässlich. Eine geeignete Reinigungsmethode sowie die Technik müssen daher gut gewählt sein. Laut Dentalhygienikerin Monika Urblíková von der slowakischen Poliklinik Žiar müssen Zahnreinigungstechniken je nach Gesundheitszustand, Zahnstellung und Geschicklichkeit des Zähneputzers variiert werden.

Dennoch gibt es bestimmte Grundsätze, an denen sich jeder orientieren sollte. «Das abendliche Zähneputzen sollte besonders gründlich sein und mit der Reinigung der Zahnzwischenräume durch eine Interdentalbürste beginnen», so die Expertin. Während Zahnseide für die Kontaktflächen zwischen den Zähnen gedacht ist, kann die einzelne Borste helfen, schwer erreichbare Stellen zu säubern. 

Kariesbildung meist in Zwischenräumen

Anschliessend können die Zähne normal mit Bürste und Zahnpasta geputzt werden. Dabei sollten sowohl Aussen- als auch Innen- und Kauflächen berücksichtigt werden. Ebenfalls wichtig sei es, die Zunge nicht zu vergessen. 

«Die abendliche Zahnreinigung sollte besonders gründlich sein, da die Speichelproduktion im Mund nachts natürlicherweise abnimmt und sich Bakterien dadurch schneller vermehren können», so Urblíková. Am häufigsten würden Karies und Zahnfleischentzündungen in gründlich gesäuberten Zwischenräumen entstehen. 

Vorsicht bei säurehaltigen Lebensmitteln

Zum Abschluss der abendlichen Routine empfiehlt die Expertin die Verwendung einer remineralisierenden Zahnpasta oder eines Schaums zur Stärkung des Zahnschmelzes. Die morgendliche Reinigung besteht hauptsächlich aus Zahnbürste und Zahnpasta, während man am Abend mehr Zeit in seine Mundhygiene investieren sollte. 

Täglich sollten die Zähne zweimal, morgens und abends, geputzt werden. Menschen, die säurehaltige Lebensmittel oder Getränke häufiger zu sich nehmen, sollten besonders gut auf ihre Zähne achten. Da Säuren den Zahnschmelz vorübergehend aufweichen, sollte man erst eine halbe Stunde nach dem Essen mit der Reinigung beginnen. Dies, da die Zähne ansonsten durch die mechanische Reibung nachhaltig beschädigt werden können. 

Die Dauer der Zahnreinigung hängt laut Urblíková vom Gesundheitszustand des Zahnfleisches ab und davon, ob man allenfalls Prothesen, Implantate oder eine Zahnspange trägt. «Gut gereinigte Zähne haben nach dem Bürsten eine glatte Oberfläche, was man mit der Zunge fühlen kann, jedoch bedeutet das nicht, dass auch die Zwischenräume sauber sind.»

Professionelle Zahnreinigungen beugen Karies vor

Experten erkennen den Stand der Zahnhygiene ihrer Patienten anhand des Blutungsindex oder der Farberkennung von Zahnbelag. «Viele Menschen kommen erst zur Zahnreinigung, wenn sie bereits Probleme haben, dabei wäre Vorbeugung viel einfacher», so die Dentalhygienikerin.

Regelmässige professionelle Zahnreinigungen können helfen, generell sollte man sie halbjährlich in Anspruch nehmen. Bei Patienten mit fortgeschrittenem Kariesbefall oder Zahnfleischerkrankungen kann eine häufigere Reinigung, etwa drei- bis viermal jährlich, notwendig sein.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Koktejl.azet.sk. Das slowakische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.  

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