Gift für die Seele
Diese 5 Charaktertypen schaden deiner Psyche

Manche Menschen rauben nicht nur Kraft, sondern gefährden das seelische Wohlbefinden. Die psychologische Forschung zeigt, welche fünf Persönlichkeitstypen Beziehungen toxisch machen.
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Laut einem Beziehungsforscher zählt ständige Verachtung zu den gefährlichsten Warnzeichen in Partnerschaften.
Foto: Getty Images/Tetra images RF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Toxische Menschen rauben Energie, was zu Stress, Ängsten oder Depressionen führen kann.
  • Gefährlich sind vor allem Dynamiken, in denen man sich ständig anpassen oder rechtfertigen muss.
  • Verletzender Sarkasmus oder Kritik am Verstand zählt zu psychischer Gewalt.
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Jana GigerRedaktorin Service

Fühlst du dich ausgelaugt oder niedergeschlagen, nachdem du mit gewissen Personen Zeit verbracht hast? Das kann langfristig zu Stress, Ängsten und Depressionen führen. Denn bestimmte Verhaltensmuster schaden der eigenen Psyche enorm, berichtet das französische Online-Magazin «Psychologies».

Basierend auf Untersuchungen der Persönlichkeitspsychologie lassen sich fünf Typen identifizieren, bei denen Vorsicht geboten ist:

1

Die Manipulatoren

Hier geht es um Menschen mit sogenannten dunklen Persönlichkeitszügen – in der Psychologie spricht man von der «Dunklen Triade» aus Narzissmus, Machiavellismus (strategische Manipulation) und Psychopathie. Manipulatoren spielen mit den Gefühlen anderer, um ihren Willen durchzusetzen.

In einem Moment wirken sie sehr charmant und im nächsten plötzlich kalt und abweisend – je nachdem, was sie gerade erreichen wollen. Das führt schnell zu einem Machtspiel, das die emotionale Sicherheit in einer Beziehung oder Freundschaft untergräbt.

2

Die Kontrollfreaks

Kontrolle zeigt sich nicht immer offen, sondern verbirgt sich oft hinter angeblicher Liebe, Sorge oder guten Absichten. Kontrollierende Persönlichkeiten wollen genau wissen, was die andere Person den ganzen Tag macht, wem sie schreibt und wen sie trifft. Im Extremfall mischen sie sich in persönliche Entscheidungen ein oder isolieren die Person von Freunden und Familie.

Eine Studie aus dem Jahr 2024 zu zwanghafter Kontrolle zeigt, dass dieses Verhalten schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit des Partners haben kann und mit posttraumatischer Belastungsstörung und Depressionen zusammenhängt. Fakt ist: Liebe sollte sich niemals wie eine Einschränkung anfühlen.

3

Die fiesen Spötter

Verbreitete Formen von psychischer Aggression sind Spott, Abwertungen oder Demütigungen. Studien belegen, dass solche emotionalen Verletzungen enorme seelische Folgen haben können: Betroffene leiden häufig unter starkem Stress, Angstzuständen und depressiven Symptomen.

Typisch sind verletzender Sarkasmus, Kritik am Verstand oder Körper und Sätze wie «Du bist einfach zu empfindlich!», sobald man den Schmerz anspricht. Dieses Verhalten fällt unter psychische Gewalt und sollte nie verharmlost werden.

4

Die Dauer-Kritiker

Manche Dynamiken zerstören das Vertrauen schleichend. Der renommierte US-Beziehungsforscher John Gottman (84) belegte in seinen Langzeitstudien, dass Verachtung und ständige Kritik zu den gefährlichsten Mustern in Partnerschaften gehören.

Über 14 Jahre hinweg beobachtete er knapp 80 verheiratete Paare und zeigte auf, dass Verhaltensweisen wie genervtes Seufzen, Augenverdrehen, herablassende Bemerkungen oder Aussagen wie «Du bist einfach unfähig» klare Warnsignale sind. Es entsteht eine Atmosphäre, in der man ständig beurteilt anstatt verstanden wird.

5

Die Realitätsverdreher

Manche Menschen widersprechen nicht nur, sondern leugnen gezielt Tatsachen und Gefühle. Sie werden als sogenannte Realitätsverdreher oder Gaslighter bezeichnet. Diese Taktik der gezielten Verwirrung wird eingesetzt, um Macht auszuüben, wie die Forschung zur Beziehungsdynamik belegt.

Klassische Sätze sind «Das habe ich nie gesagt», «Du bildest dir das nur ein» oder «Alle finden, dass du kompliziert bist». Wer dadurch immer häufiger an sich selbst, den eigenen Gefühlen oder der eigenen Erinnerung zweifelt, sollte aufmerksam werden und klare Grenzen setzen.

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