So gelingt der perfekte Mittagsschlaf
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Dauer ist entscheidend:So gelingt der perfekte Mittagsschlaf

Experten verraten Zeitfenster
Wann der Mittagsschlaf wirklich effektiv ist

Ein gut getimtes Nickerchen zwischen 13 und 15 Uhr wirkt Wunder: mehr Energie, besseres Lernen und schnellere Erholung. Studien zeigen, wie 30 Minuten Schlaf Körper und Geist stärken.
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Ein kurzes Nickerchen ist die perfekte Antwort auf das Nachmittagstief.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Mittagsschlaf zwischen 13 und 15 Uhr steigert Konzentration und Energie
  • Studien: 10–30 Minuten Schlaf fördern Gedächtnis, Produktivität und Erholung
  • 2023: Studie zeigt, Mittagsschlaf verbessert Kraft, Ausdauer und Reaktionsfähigkeit
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Gina Grace Zurbrügg

Ein Energieabfall nach dem Mittagessen ist ein natürliches Phänomen. Viele bekämpfen das Nachmittagstief mit einer weiteren Tasse Kaffee. Ein richtig getimtes Nickerchen wäre laut Experten allerdings oft die bessere Wahl. Ein kurzer Mittagsschlaf kann helfen, die Stimmung zu verbessern, die Konzentration zu steigern und die Produktivität zu erhöhen.

Studien zeigen, dass das ideale Zeitfenster für ein Nickerchen zwischen 13 und 15 Uhr liegt. Dieser Zeitpunkt entspricht dem natürlichen zirkadianen Rhythmus des Körpers. So lassen sich die Energiereserven auffüllen, ohne den Nachtschlaf zu beeinträchtigen. Wer zu dieser Zeit 10 bis 30 Minuten schläft, profitiert häufig von mehr Aufmerksamkeit, besserer Leistungsfähigkeit und einer schnelleren Erholung, ohne das unangenehme Gefühl der Benommenheit nach dem Aufwachen.

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Mehr Aufmerksamkeit und Produktivität

Eine Studie aus dem Jahr 2019, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «PNAS», zeigt, dass ein kurzes Nickerchen die geistige Leistungsfähigkeit verbessert. Während des natürlichen Nachmittagstiefs hilft ein Nickerchen, den sogenannten Schlafdruck zu reduzieren, also den biologischen Schlafdrang, der mit zunehmender Wachzeit ansteigt. Dadurch fühlt man sich nach dem Aufwachen erholter und konzentrierter. Bereits 10 bis 30 Minuten Schlaf können die Verarbeitungsgeschwindigkeit verbessern, die Stimmung heben und Müdigkeit verringern.

Entscheidend ist, nicht in den Tiefschlaf zu gelangen, da dies häufig zu Müdigkeit nach dem Aufwachen führt. Ein Mittagsschlaf ersetzt keinen ausreichenden Nachtschlaf, sondern ergänzt ihn sinnvoll.

Besseres Gedächtnis und leichteres Lernen

Auch während kurzer Schlafphasen bleibt das Gehirn aktiv. Neue Informationen werden verarbeitet und im Gedächtnis gefestigt. Eine Studie aus dem Jahr 2023 zeigt, dass ein etwa 30-minütiges Nickerchen die Übertragung neuer Informationen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis unterstützt. Dadurch fällt sowohl das Lernen als auch die spätere Informationsverarbeitung leichter. Davon profitieren besonders Studierende, Schichtarbeitende sowie Menschen mit anspruchsvollen geistigen Tätigkeiten.

Schnellere körperliche Erholung

Ein Mittagsschlaf unterstützt nicht nur das Gehirn, sondern auch die Regeneration des Körpers. Während des Schlafs laufen wichtige Reparaturprozesse ab: Gewebe wird erneuert, Energiereserven werden aufgefüllt und Hormone zur Muskelregeneration ausgeschüttet. Eine Studie aus dem Jahr 2023, veröffentlicht bei «Springer Nature», zeigt zudem, dass Schlaf am Tag Kraft, Ausdauer und Reaktionsfähigkeit fördern kann. Das macht Nickerchen zu einem äusserst nützlichen Instrument für Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen oder einem aktiven Lebensstil.

Tipps für gesunden Schlaf und mehr Energie

Ein Mittagsschlaf wirkt am besten als Teil eines gesunden Lebensstils. Empfehlenswert sind:

  • Regelmässiger Schlafrhythmus: Jeden Tag möglichst zur gleichen Zeit schlafen gehen und aufstehen – auch am Wochenende.
  • Regelmässige Bewegung: Körperliche Aktivität verbessert Energie und Schlafqualität. Intensive Trainingseinheiten sollten jedoch nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen stattfinden.
  • Koffein und Alkohol einschränken: Koffein am späten Nachmittag sowie Alkohol am Abend können die Schlafqualität beeinträchtigen.
  • Entspannende Abendroutine: Weniger Bildschirmzeit sowie ruhige Aktivitäten wie Lesen oder leichte Dehnübungen erleichtern das Einschlafen.
  • Ausgewogene Ernährung: Weder mit starkem Hunger noch mit vollem Magen ins Bett gehen, da beides den Schlaf beeinträchtigen kann.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier. 

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