Italien weitet Bikini- und Badehosenverbot weiter aus
Wer zu viel Haut zeigt, zahlt bis zu 500 Euro!

Touristen in Italien aufgepasst: Badebekleidung ist abseits der Strände in Orten wie Venedig und Caorle nicht mehr erlaubt. Strafen von bis zu 500 Euro drohen – auch für Raucher an der Küste.
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Wer in italienischen Ferienorten im Bikini oder in der Badehose durch die Strassen läuft, muss künftig mit hohen Bussen rechnen. (Symbolbild)
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Italienische Ferienorte verbieten Badebekleidung ausserhalb von Stränden
  • Cavallino Treporti fordert «angemessene Kleidung» und Respekt
  • Es drohen Bussen von bis zu 500 Euro
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Wer im Bikini oder in der Badehose durch italienische Ferienorte schlendert, riskiert künftig saftige Bussen: Bis zu 500 Euro können fällig werden. Immer mehr Gemeinden greifen durch und wollen Touristinnen und Touristen dazu bringen, sich abseits der Strände angemessen zu kleiden. Vor allem an der venezianischen Küste werden die Regeln verschärft.

In Orten wie Cavallino Treporti, Caorle und Eraclea Mare ist Schluss mit nacktem Oberkörper und Badesachen in den Gassen. Auch Venedig setzt auf strengere Vorgaben für ein gepflegtes Erscheinungsbild im öffentlichen Raum, wie die italienische Zeitung «Corriere della Sera» berichtet.

500 Euro Busse für Bikini und Badehose

Besonders hart greift Cavallino Treporti durch. Neue Schilder sollen Besucher daran erinnern: «Angemessene Kleidung ist aus Rücksicht auf alle und aus Gründen der öffentlichen Ordnung erforderlich.» Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Busse zwischen 25 und 500 Euro rechnen. Bürgermeisterin Roberta Nesto betont, es gehe nicht darum, die Freiheit der Gäste einzuschränken. Vielmehr wolle man Respekt gegenüber den Orten und den Menschen einfordern. Die Gemeinde sei schliesslich nicht nur ein Ferienparadies, sondern auch Zuhause für Einwohnerinnen und Einwohner.

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Auch in Caorle sorgt das Thema für Diskussionen. In der Altstadt werden Gäste aufgefordert, nicht ohne Shirt oder in Badebekleidung herumzulaufen. «Es ist unangenehm für Verwaltung, Anwohner und Händler, Menschen ohne Hemd auf den Strassen zu sehen», sagt Vizebürgermeister Luca Antelmo. Andere Badeorte bleiben hingegen lockerer. In Jesolo und Bibione gibt es bisher keine vergleichbaren Vorschriften. Jesolos Bürgermeister Christofer De Zotti sieht aktuell keinen Grund für zusätzliche Regeln.

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Nicht nur nackte Haut sorgt für Ärger

Auch Raucherinnen und Raucher müssen an der Küste Venetiens aufpassen. In mehreren Orten gelten Einschränkungen direkt am Strand. In Jesolo ist das Rauchen seit dem 1. Mai 2026 auf der gesamten Sandfläche verboten.

Wer trotzdem zur Zigarette greift, riskiert eine Busse von 50 Euro. Der Grund dafür ist der Schutz der Gesundheit der Badegäste sowie die Verringerung der Umweltbelastung durch Millionen von Zigarettenstummeln, die jeden Sommer im Sand landen.

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