Wie entsteht ein Sonnenbrand?
2:09
Schmerzhaft und gefährlich:So schnell entsteht ein Sonnenbrand

Bis zu 30 Grad am Pfingstwochenende!
Jetzt kommt der Sommer – aber es lauert eine Gefahr

Sobald es das erste Mal wieder 30 Grad warm ist, wird der UV-Schutz zum grossen Thema. Schnell passiert es, dass man einfach die angefangene Sonnencreme vom letzten Jahr hervorholt. Aber hilft diese noch? Blick zeigt, worauf du beim Eincremen achten musst.
Kommentieren
1/5
Sommer, Sonne, Sonnencreme – aber bitte richtig anwenden!
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Experten warnen: Sonnencreme richtig verwenden, um Sonnenbrand zu vermeiden
  • 90 Prozent der UV-Strahlen dringen auch bei Wolken zur Erde durch
  • Erwachsene benötigen drei bis vier Esslöffel Sonnencreme pro Anwendung
Wiebke_Köhne_Praktikantin News Desk_Ringier Blick_1.jpg
Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Endlich wieder Badi-Wetter! Ab Donnerstag schaltet das Wetter schweizweit auf den Sommer-Modus. Pünktlich zum Pfingstwochenende erwarten uns viel Sonne und Temperaturen von bis zu 30 Grad.

Egal ob am See oder beim Wandern in den Bergen: Nach dem ersten heissen Tag stehen jedes Jahr viele mit krebsroten Gesichtern oder Schultern da. Schuld daran sind die UV-Strahlen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit drohen zudem eine vorzeitige Alterung der Haut und ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs, wenn man seine Haut längerfristig zu viel Sonne aussetzt.

Bereits nach kurzer Zeit treten positive Effekte auf

Das Gute: Die positiven Effekte der Sonne treten wesentlich schneller ein. Bereits kurze Aufenthalte in der Sonne reichen, damit unsere Haut unverzichtbares Vitamin D produzieren kann.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Wer also den Sommer in vollen Zügen geniessen möchte, sollte seine Haut richtig schützen und mit Sonnencreme eincremen.

Sparen lohnt sich nicht

Der Lichtschutzfaktor (LSF) bestimmt nicht, wie viel Sonnencreme aufgetragen werden soll – er gibt nur an, um welchen Faktor sich die natürliche Eigenschutzzeit theoretisch verlängert. Wenn es um die Menge geht, sollte man grosszügig sein, sagt Tomas Jelinek zum Deutschen Gesundheitsportal. Jelinek ist wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin (CRM) in Deutschland. Für Erwachsene lautet die Faustregel: drei bis vier Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper pro Anwendung. 

Weg mit der alten Sonnencreme

Falls du noch eine angefangene Sonnencreme vom letzten Jahr hast – wirf sie weg. Laut Jelinek kann bereits die «lange Lagerung die Schutzwirkung beeinträchtigen». Falls die Creme auch noch Licht und Wärme ausgesetzt war, wurde ihr UV-Filter verändert, und sie schützt deutlich schlechter als angegeben. Auch bei verschlossenen Verpackungen gilt das Haltbarkeitsdatum. 

Wolken sind keine UV-Barriere

Dass an bewölkten Tagen auf Sonnencreme verzichtet werden kann, ist ein Trugschluss: 90 Prozent der UV-Strahlung gelangt dennoch zur Erdoberfläche. Laut Jelinek verleiten zudem Wind und kühlere Temperaturen dazu, «die Intensität der Sonne falsch einzuschätzen». In den Bergen und am Meer sollte man grundsätzlich immer zu einer Creme mit LSF 50 greifen. 

Wasserfest gibt es nicht

Komplett wasserfest ist keine Sonnencreme. Wenn nach 20 Minuten im Wasser der ursprüngliche Lichtschutzfaktor noch mindestens halb so gross ist, darf eine Sonnencreme als wasserfest bezeichnet werden. Auch wenn man nicht im Wasser war, aber geschwitzt hat, verringert sich der Schutzfaktor der Creme. Das bedeutet: Nachcremen ist ein Muss! 

Achtung bei Mückenschutz

Neben den UV-Strahlen sind auch Mücken eine lästige Nebenerscheinung des Sommers. Wer sich davor mit Anti-Mücken-Sprays und dergleichen schützen möchte, sollte auf die Inhaltsstoffe achten. Wenn im Mückenschutz Deet oder Icaridin enthalten ist, kann möglicherweise die Schutzwirkung der Sonnencreme beeinträchtigt werden. Grundsätzlich gilt: Zuerst sollte man die Sonnencreme verwenden und nach 15 Minuten Einwirkzeit den Mückenschutz.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Meistgelesen