Darum gehts
- Luxemburgerli und Macarons gibt es in diversen Geschmacksrichtungen
- Sie passen nicht nur zu Tee und Kaffee, sondern noch viel besser zu Champagner oder anderen Schaumweinen
- Als Begleiter zum Luxemburgerli wählt man mit Vorteil einen leicht süssen Schaumwein (Extra Dry)
Schleckmäuler kennen und lieben französische Macarons, in der Schweiz meistens in den Schatten gestellt durch die hauseigene Marke der Zürcher Confiserie Sprüngli, die unvergleichlichen Luxemburgerli. Wer mag sie nicht, diese hauchzarten, federleichten und wunderbar knusprigen Makrönchen, gefüllt mit einer feinen Buttercreme und erhältlich in verschiedensten Aromen, von Bourbonvanille und Schokolade über Caramel Fleur de Sel, Champagne Rosé bis hin zu Himbeere oder der saisonalen Kreation Erdbeer-Rhabarber?
Das elegante Konfekt, dessen Rezept ein junger Luxemburger Confiseur, der in den Fünfzigerjahren bei Sprüngli angestellt war, von zu Hause mitgebracht hatte, ist ein gerngesehenes Mitbringsel. Wer Gäste erwartet, besorgt sich ebenfalls oft eine Schachtel der süssen Doppeldeckerchen, um damit beim Afternoon Tea oder zum Dessert, begleitet von einem Espresso, zu punkten. Unter uns Weinliebhabern: Das sind verpasste Gelegenheiten!
Nicht nur zu Tee und Kaffee
Feinschmecker sollten nach würdigeren Sparringpartnern für das edle Gebäck suchen. Fündig wird man schnell, man braucht sich bloss vom Luxemburgerli Champagne Rosé inspirieren zu lassen. Champagner zu Macarons? Unbedingt! Entscheidend ist aber die Wahl des Schäumers. Ein Rosé-Schaumwein ist schon einmal eine gute Idee, zu Macarons oder Luxemburgerli mit Erdbeer- oder Himbeergeschmack schon fast ein Muss.
Es braucht aber nicht zwingend ein Champagner zu sein, auch ein Crémant, ein Winzersekt oder ein Prosecco leistet hervorragende Dienste als Begleiter. Wichtig ist allerdings der Zuckergehalt des Schaumweins. Komplett trockene Weine, auf der Etikette als Zero Dosage oder Brut Nature (0-3 g Restzucker pro Liter) bezeichnet, sind in unserem Fall keine gute Wahl, würden sie doch neben den süssen Leckereien metallisch und sauer wirken. Das gilt auch für den Extra Brut (0-6 g) und sogar den Brut (0-12 g).
Extra Dry heisst nicht trocken
Der Wein der Wahl ist ein Extra Dry (12-17 g) oder, wenn man es noch süsser mag, Dry (17-32 g). Man lasse sich weder von der verwirrenden Bezeichnung (Dry bedeutet hier genau das Gegenteil von trocken) noch von Vorurteilen gegenüber süssen Schaumweinen ins Bockshorn jagen. Denn das leicht Mollige, Weiche in solchen Tropfen passt perfekt zur Süsse der Makrönchen. Und bei guten Schaumweinen balanciert sowieso die Säure den Restzucker aus, so dass der Sekt niemals plump oder gar pappig wirkt.
Zum Abschluss des Afternoon Teas serviert, oder ganz ohne vorherigen Tee, einfach bei einem Treffen mit vertrauten Freundinnen oder gerne auch zum Abschluss eines Abendessens (nach dem oder anstelle des Desserts) sorgen die Luxemburgerli und ihr schäumender Begleiter für gute Stimmung und Wohlbehagen. Garantiert!