Darum gehts
- American Airlines gilt als vorbildlich, was die Weinauswahl anbelangt
- Doch auf einem Inlandflug ging einiges schief
- Statt Schaumwein bekam eine Passagierin etwas ganz anderes serviert
Sich im bequemen Sitz der First Class gemütlich zurücklehnen, die Beinfreiheit geniessen und auf dem Flug von Miami nach Greenville-Spartanburg in South Carolina zwei oder drei Gläser Schaumwein geniessen. Das wollte eine Passagierin der American Airlines.
Was als Entspannung geplant war, endete mit Ärger und mit Schaumwein, der keiner war. Und weil Menschen sich gerne über alles öffentlichkeitswirksam beklagen, machte der Aufreger schnell die Runde.
Schaumwein in Dosen und glasweise
Als Erster aufgegriffen hat die Geschichte der Aviatik-Enthusiast Gary Leff, der den Reiseblog «View from the Wing» betreibt. An ihn wandte sich die erboste Kundin und schilderte ihr Erlebnis.
Die Vielfliegerin freute sich auf den Service an Bord, denn anders als bei Delta wird bei American Airlines der Schaumwein nicht in Dosen serviert, sondern aus Demiflaschen (0,375 Liter) und auch glasweise ausgeschenkt. Das liesse mehr Spielraum zu, und so könne sie noch ein weiteres Glas trinken, ohne eine ganze Flasche bestellen zu müssen.
Chardonnay mit Sprudelwasser
Genau dieses weitere Glas führte zum Eklat. Die Stewardess habe ihr etwas serviert, das «sehr schlecht schmeckte». Die Dame reklamierte und erfuhr, dass das Kabinenpersonal die Weisung hatte, Chardonnay mit Sprudelwasser zu mischen, sollte der Schaumwein ausgehen.
Für Reiseblogger Gary Leff ist solches kaum vorstellbar: «Wenn es eine Dienstanweisung gäbe, welche die Flugbegleiter dazu anweist, kann ich davon ausgehen, dass sie mir schon vor langer Zeit zugespielt worden wäre.»