Zutaten und Timing beachten
Warum dein Pastasalat nicht schmeckt – und wie du das änderst

Teigwarensalate sind schnell zubereitet und praktisch für Picknicks oder als Beilage beim Grillieren. Es gibt viele Abwandlungen des beliebten Gerichts. Oft werden aber bei der Zubereitung Fehler gemacht, die das Aroma beeinträchtigen oder zur Keimbildung führen können.
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Es gibt viele Arten, einen Pastasalat zuzubereiten – und auch einige Fehler, die dabei gemacht werden können.
Foto: Getty Images
Sonja Zaleski-Körner
Sonja Zaleski-KörnerRedaktorin Verticals

Vor allem im Sommer sind Pastasalate angesagt: Sie sind lassen sich leicht zubereiten, schmecken lecker und sind als kalte Beilage ideal fürs Picknick oder Grillieren. Je nach eigener Vorliebe können solche Salate mit Teigwaren und Zutaten nach Wahl, sowie Kräutern, Gewürzen oder Dressings abgewandelt werden. 

Die Zubereitung geht meist schnell und ist unkompliziert. Oft kommt es jedoch schon beim Kochen der Teigwaren zu Fehlern, die das Gericht geschmacklich beeinträchtigen können. Selbst beim Würzen oder dem Salatdressing kann einiges falsch gemacht werden. Dies sind sechs typische Missgriffe, die beim Pastasalat gemacht werden.

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Zu kurze oder zu lange Pasta

Damit ein Teigwarensalat zum vollen Erfolg wird, sollte als Erstes die richtige Pastasorte gewählt werden. Die Teigwaren sollten mundgerecht und weder zu klein, noch zu gross sein, sodass man sie problemlos mit einer Gabel essen kann. Geeignet sind beispielsweise Cellentani, Fusilli, Orecchiette oder Spirelli. 

Hohle Teigwaren sollten lieber nicht verwendet werden, da sich in ihnen nach dem Kochen noch Wasser befinden kann, das den Salat verwässern könnte.

2

Ungesalzenes Pastawasser

Auch wenn der Pastasalat später noch gewürzt wird und ein Dressing erhält, sollte man die dafür verwendete Teigwaren nicht in ungesalzenem Wasser kochen. Das Gericht schmeckt besser, wenn man das Pastawasser salzt und sich der Geschmack im gesamten Teig der Pasta ausbreiten kann.

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Zu weich gekochte Teigwaren

Für Teigwarensalate sollte man die Pasta am besten eine Minute kürzer kochen als üblich oder auf der Verpackung angegeben. So verhindert man, dass das Gericht zu weich wird. Zudem lassen sich die Teigwaren so besser mit der Gabel aufspiessen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass die Teigwaren etwas Biss haben, sollte sie nach dem Abgiessen kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Dadurch kühlen sie schneller ab und werden nicht matschig. Wichtig ist hierbei, dass die Pasta noch eine gewisse Wärme behält.

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Zu lange abkühlen lassen

Bereitet man den Pastasalat erst zu, wenn die Teigwaren vollständig abgekühlt sind, können diese den Geschmack der anderen Zutaten nicht so gut aufnehmen. Insbesondere Kräuter und Gewürze profitieren davon, wenn die Teigwaren noch etwas warm sind. Die Wärme sorgt dafür, dass sich die Aromen besser freisetzen können.

5

Falsches Dressing wählen

Geschmacklich ist das richtige oder falsche Dressing natürlich Ansichtssache. An heissen Sommertagen sollte man jedoch lieber auf Mayonnaise verzichten, falls man den Pastasalat nicht zeitnah verzehrt. Durch die hohen Temperaturen vermehren sich Bakterien besonders schnell, weshalb sich nicht jede Sauce gleichermassen gut eignet. Da sich in Mayonnaise Ei befindet, verdirbt diese leicht und es besteht sogar die Gefahr einer Salmonellenvergiftung, falls man die Sauce länger der Wärme aussetzt und sie anschliessend verzehrt.

Essig, Öl oder Pesto eignen sich in solchen Fällen besser als Basis für ein Dressing. Schliesslich möchte niemand nach dem Genuss des Salats Bauchschmerzen oder schlimmstenfalls sogar eine Vergiftung bekommen.

6

Direkt aus dem Kühlschrank servieren

Den Pastasalat sollte man möglichst nicht direkt aus dem Kühlschrank servieren. Etwa zwanzig Minuten sollte er sich an die Raumtemperatur anpassen können, bevor er verspeist wird. Dies liegt daran, dass bei Kälte die Aromen weniger zur Geltung kommen. Im Zweifel sollte man Pastasalate deshalb auch etwas stärker würzen. 

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