Heiss auf Eis
Eiskaffee-Trend aus Japan schlägt teure Kaffeemaschinen

Klarer Geschmack, schnelle Zubereitung und kein teurer Vollautomat nötig: Japanese Iced Coffee erobert die Kaffee-Welt. Die japanische Methode verbindet heisses Aufbrühen mit Eis – und sorgt in wenigen Minuten für ein besonders aromatisches Ergebnis.
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Eiskaffee neu gedacht: So funktioniert Japanese Iced Coffee.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Japanese Iced Coffee: Heiss gebrüht, direkt auf Eis für frischen Geschmack
  • 15 g Kaffee, 130 g Wasser, 100 g Eis – schnell zubereitet
  • Dauer: 3-4 Minuten, kein teures Gerät nötig, Handfilter reicht
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Kaffee-Liebhaber auf der ganzen Welt entdecken gerade eine Methode aus Japan neu: Japanese Iced Coffee. Der besondere Eiskaffee wird nicht kalt aufgegossen wie Cold Brew, sondern heiss gebrüht und direkt auf Eis gekühlt. Das Ergebnis: ein klarer, frischer Geschmack mit intensiven Aromen.

Für einen guten Kaffee braucht es nicht zwingend eine teure Espressomaschine. Die japanische Zubereitungsart funktioniert mit einem einfachen Handfilter – und dauert nur wenige Minuten.

Das Geheimnis: Heisser Kaffee trifft auf Eis

Beim Japanese Iced Coffee läuft frisch gebrühter Kaffee direkt über Eiswürfel, die sich in einer Kanne oder einem Glas befinden.

Der Vorteil: Der Kaffee kühlt sofort ab. Dadurch bleiben viele feine Aromen erhalten, während Bitterstoffe, die bei langsamem Abkühlen entstehen können, reduziert werden.

Das typische Mischungsverhältnis:

  • 15 Gramm frisch gemahlener Kaffee
  • Rund 130 Gramm heisses Wasser
  • Etwa 100 Gramm Eiswürfel

Das Ergebnis ist ein ausgewogener Kaffee mit frischer Säure und einem besonders sauberen Geschmacksprofil.

So gelingt Japanese Iced Coffee zu Hause

Wer schnell einen hochwertigen kalten Kaffee möchte, ist mit der japanischen Methode schnell am Ziel.
Foto: Getty Images
1

Eis vorbereiten

Zuerst Eiswürfel in die Kanne oder den Server geben, in den später der Kaffee läuft.

2

Filter vorbereiten

Den Papierfilter mit heissem Wasser ausspülen. Dadurch verschwindet der typische Papiergeschmack und das Gefäss wird gleichzeitig vorgewärmt.

3

Kaffee aufgiessen

Das frisch gemahlene Kaffeepulver in den Filter geben und die Oberfläche leicht glätten. Dann kommt der wichtigste Schritt: die sogenannte Preinfusion. Dabei wird der Kaffee mit etwas Wasser bei etwa 92 bis 93 Grad übergossen. Nach rund 30 bis 40 Sekunden kann der Kaffee «aufblühen» und seine Aromen entfalten.

4

Langsam aufgiessen

Das restliche Wasser wird langsam und kreisförmig über den Kaffee gegossen. Nach dem Durchlaufen wird der Kaffee kurz umgerührt, damit sich das Eis schneller verteilt und das Getränk gleichmässig gekühlt wird. Danach kann der Japanese Iced Coffee mit frischen Eiswürfeln serviert werden.

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Japanese Iced Coffee oder Cold Brew: Was ist der Unterschied?

Obwohl beide Getränke kalt serviert werden, unterscheiden sich die Methoden deutlich.

Japanese Iced Coffee:

  • Wird mit heissem Wasser zubereitet.
  • Dauert etwa drei bis vier Minuten.
  • Schmeckt oft klarer und frischer.

Cold Brew:

  • Wird mit kaltem oder lauwarmem Wasser angesetzt.
  • Zieht mehrere Stunden im Kühlschrank.
  • entwickelt häufig einen milderen, weniger säurebetonten Geschmack

Wer schnell einen hochwertigen kalten Kaffee möchte, ist mit der japanischen Methode schneller am Ziel.

Braucht man dafür eine spezielle Kaffeemaschine?

Nein. Ein Handfilter, frischer Kaffee und Eiswürfel reichen völlig aus. Einige moderne Kaffeeautomaten und Siebträger bieten inzwischen spezielle Programme wie «Ice Brew» oder «Japanese Iced Coffee», bei denen Temperatur und Wassermenge automatisch angepasst werden.

Doch der Trend zeigt: Auch ohne Hightech-Gerät lässt sich Kaffee auf Barista-Niveau zubereiten.

Dieser Artikel erschien erstmals auf Onet Kobieta, der Frauen- und Lifestyle-Rubrik des polnischen Nachrichtenportals Onet, das zur Ringier-Gruppe gehört.

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