Darum gehts
- Flug QF122 landete nach Triebwerksbrand am Samstag in Christchurch statt Sydney
- 160 Passagiere erschraken bei Explosion, Crew handelte professionell und sicher
- Boeing 737: Häufige Vorfälle, weltweit ist sie das meistgenutzte Passagierflugzeug
Planmässig startete Flug QF122 am Samstagnachmittag in Queenstown. Doch statt in Sydney zu landen, musste die Boeing 737 umgeleitet werden. Nur 52 Minuten nach dem Start setzte die Maschine um 16.57 Uhr Ortszeit in Christchurch auf.
Die etwa 160 Passagiere an Bord der Boeing waren zuvor durch den lauten Knall einer Explosion aufgeschreckt. Danach schlugen Flammen aus dem linken Triebwerk. Die Besatzung an Bord reagierte professionell und leitete umgehend Sicherheitsmassnahmen ein. So konnte die Maschine ohne weitere Zwischenfälle in Christchurch landen.
Weitere Probleme mit der Boeing 737
Es ist nicht das erste Mal, dass eine Boeing 737 dieses Jahr Schlagzeilen macht. Erst im Juni sorgte der Ausfall der Klimaanlage für Horror-Hitze von 50 Grad in der Kabine einer Sunexpress-Maschine. Nur wenige Wochen später stürzte eine Boeing 737 in Pakistan ab. Die fünfköpfige Besatzung kam dabei ums Leben.
Mitte Juli folgte dann der Ryanair-Albtraum: Auf einem Flug von Griechenland nach Deutschland zerbrach eines der Fenster. Durch den Luftzug wurde ein Passagier halb aus dem kaputten Fenster gerissen. Wieder war es eine Boeing 737.
Warum es bei der Boeing immer wieder zu Problemen kommt
Bereits in den vergangenen Jahren stand die Boeing 737 im Fokus. Besonders die 737 MAX geriet nach zwei tödlichen Abstürzen und den darauffolgenden Untersuchungen massiv in die Kritik.
Dass die Boeing 737 besonders häufig in den Schlagzeilen auftaucht, hat zudem einen einfachen statistischen Grund: Sie gehört zu den meistgenutzten Passagierflugzeugfamilien der Welt. Je mehr Maschinen eines Typs im Einsatz sind und je mehr Flüge sie absolvieren, desto häufiger werden zwangsläufig auch Zwischenfälle registriert.