Auf die Ankündigungen folgen endlich Taten
Diese Neuheiten beschert uns das Autojahr 2026

Endlich können wir sie kaufen. Die schon lange versprochenen «bezahlbaren» E-Autos des VW-Konzerns oder BMWs viel gerühmter iX3 der «Neuen Klasse». Aber auch die Hersteller aus China, Korea und Japan fahren 2026 bei uns weiterhin im Angriffsmodus.
Kommentieren
1/26
Im März startet mit dem Twingo Electric ein weiterer reiner Renault-Stromer.
Foto: zVg

Darum gehts

  • Das Autojahr 2026 bringt in Europa viele neue Elektro- und Hybridfahrzeuge
  • Bugatti lanciert Hybrid-Hypercar Tourbillon mit 1800 PS für 3,8 Millionen Franken
  • VW ID. Polo ab 25’000 Franken mit bis zu 450 km Reichweite
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Das neue Autojahr wird spannend. Es wird zeigen, ob all die chinesischen Hersteller endgültig bei uns Fuss fassen können. Auf der anderen Seite wollen die europäischen Autobauer mit neuen Stromern beweisen, dass auch sie bezahlbare E-Mobilität beherrschen und technologisch keineswegs den Anschluss verloren haben. Erschwerend kommt für sie nach dem jüngsten EU-Entscheid und der Aufweichung des Verbrennerverbots allerdings hinzu, dass sie die Entwicklung von Autos mit Verbrennungsmotoren nicht vernachlässigen dürfen. Denn diese sind nach wie vor gefragt und werden noch lange auf unseren Strassen zu sehen sein.

Jetzt starten die kleinen Stromer

Bei den günstigen Autos zwingen die Chinesen Europas Hersteller zu mehr Tempo. Renault startet im März mit dem Twingo Electric. Der kleine Stadtfloh wurde in nur zwei Jahren im «Advanced China Development Center» in Shanghai in Zusammenarbeit von chinesischen und französischen Ingenieuren entwickelt. Und der VW-Konzern bringt endlich sein schon lange angekündigtes Elektro-Trio VW ID. Polo, Cupra Raval und Škoda Epiq auf unsere Strassen. Alle drei nutzen den MEB+-Baukasten mit Vorder- und Allrad- statt Hinterradantrieb. Synergieeffekte sollen günstige Basispreise ermöglichen. So munkelt man beim ID. Polo von einem Einstiegspreis ab rund 25’000 Franken. Zwei Akkugrössen (37 und 52 kWh) mit einer maximalen Reichweite von etwa 450 Kilometern stehen zur Auswahl. Die Leistungsspanne reicht beim Polo zunächst von 116 bis 211 PS (83 bis 155 kW). Das Topmodell Polo GTI wird 226 PS (166 kW) leisten. Die Technikdrillinge sollen sich zudem besser unterscheiden, als dies im Konzern auch schon der Fall war. Während der Cupra die sportliche Klientel anspricht, ist der VW ID. Polo der alltagsfähige Allrounder und der Škoda Epiq ein robuster Mini-SUV.

Aber Asien schläft nicht. Im Frühling startet der kleine Stromer Kia EV2 mit einem attraktiven Einstiegspreis ab rund 25’000 Franken und einer Reichweite von etwa 440 Kilometern. Hyundai kommt mit dem kompakten Elektro-Crossover Ioniq 3, dessen Studie Concept Three im letzten Herbst an der IAA in München (D) bereits einen ersten Ausblick aufs Serienmodell mit 400-Volt-Technik verriet. BYD lanciert bei uns den Atto 2, während der angeschlagene Nissan-Konzern im März die nächste Generation des Leaf nach Europa bringt. Diese ist 4,35 Meter lang, hat einen 75-kWh-Akku, der gut 600 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Bei Toyota ist der neue RAV4 in Europa nur noch als Hybrid und Plug-in-Hybrid geplant. Der Plug-in bietet dank 22,7-kWh-Batterie bis 100 Kilometer elektrische Reichweite und die Akkus sind dank DC-Stromtanken in bis zu 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt.

Das Jahr der Wahrheit für BMW und Mercedes

Gespannt sind wir auf BMWs neue Klasse. Deren Elemente sollen bis Ende 2027 für mehr als 40 BMW-Modelle verwendet werden. Dazu zählen die neue E-Plattform (800 Volt), die E/E-Architektur mit einem revolutionären Zentralrechner und ein neu gedachtes Bedienkonzept (BMW Panoramic iDrive / Panoramic Vision). Den Anfang macht ab März 2026 der BMW iX3 50 xDrive ab 78’000 Franken. Ein günstigeres Basismodell erscheint später.

Als Rivale zum iX3 startet der elektrische Mercedes GLC ebenfalls noch im ersten Halbjahr 2026. Basis ist wie beim CLA die MB.EA-Plattform mit 800-Volt-Architektur. Ein Highlight soll das neue Software-/KI-Paket (MB.OS) im Zusammenspiel mit dem nahtlosen MBUX-Hyperscreen-Konzept sein, bei dem mehrere Displays wie eine durchgehende Glasfläche wirken. Das Fahrwerk hat Luftfedern, eine Hinterachslenkung sowie ein neues «One-Box»-Bremssystem. Preislich dürfte sich das vorläufige Topmodell GLC 400 4Matic mit 489 PS (360 kW) am BMW iX3 orientieren. Eine Alternative könnte ab Mitte Jahr der Volvo EX60 sein. Der vollelektrische Mittelklasse-SUV ist das erste Modell des schwedisch-chinesischen Herstellers mit der neuen Technikarchitektur. Volvo verspricht E-Motoren mit höherer Leistungsdichte und Batteriezellen mit rund 20 Prozent mehr Energieinhalt, bei gleichzeitig rund 18 Prozent geringeren Antriebskosten.

Porsche kann nach dem Aufschub des Verbrennerverbots nicht die gesamte Strategie umkrempeln. Deshalb startet 2026 nach dem Macan auch der Cayenne rein elektrisch. Allerdings bleibt der aktuelle Cayenne mit Verbrenner und als Plug-in-Hybrid im Angebot. Das Topmodell Cayenne Turbo Electric könnte mit seinen Fahrleistungen manchen Verbrennerfan ins Wanken bringen: Der elektrische Allradler leistet mit kurzzeitigem Boost 1156 PS (850 kW) und 1500 Nm und spurtet in zweieinhalb Sekunden auf Tempo 100. Aber auch im normalen Fahrbetrieb stehen bis zu 857 PS (630 kW) zur Verfügung. Die Preise starten ab 119’800 Franken, das Topmodell Cayenne Electric Turbo kostet 189’000 Franken. Interessant: Der Basispreis des Stromers liegt nur knapp über jenem des vergleichbaren Benziners – und der Topstromer ist gar rund 60’000 Franken günstiger als der aktuelle Verbrenner-Cayenne Turbo E-Hybrid mit knapp 740 PS.

Neuer Bugatti-Hybrid-Hypercar

Und Audi? Startet heuer erstmals in der Formel 1, macht auf unseren Strassen mit dem Verbrenner RS3 Dampf und lanciert gegen Ende Jahr einen neuen Stromer – vielleicht den A2 oder Q2 E-Tron? Der Polestar 5 sieht sich als Antwort auf den Porsche Taycan. Der elektrische GT mit geklebter Alu-Struktur und 800-Volt-Bordnetz leistet in der Performance-Version imposante 884 PS (650 kW) und 1015 Nm, kostet aber auch 135’000 Franken. Dagegen erscheint die elektrische Alpine A390, die den Porsche Macan im Visier hat und je nach Variante auch bis zu 470 PS (345 kW) leistet, mit Preisen ab rund 65’000 Franken schon fast als Schnäppchen.

Und zum Schluss noch etwas träumen: Bugatti lanciert den Hybrid-Hypercar Tourbillon mit 1800 PS (1324 kW). Nur 250 Exemplare des mindestens 3,8 Millionen Franken teuren Boliden, der in zwei Sekunden auf Tempo 100 sprintet und bis 445 km/h schnell wird, werden gebaut. Uns gefällt neben der brachialen Leistung vor allem die feine Uhrmacher-Ästhetik im Cockpit. Toll, dass es so was trotz Digitalisierung auch 2026 noch gibt.

Mit FinanceScout24 und Blick Prämien vergleichen

Blick und FinanceScout24 haben einen neuen, transparenten Autoversicherungsvergleich lanciert. Dieser Vergleich zeigt basierend auf einem Matchingscore die passenden Versicherungen an und sortiert die Ergebnisse nach Preis. Dank des direkten Leistungs- und Preisvergleichs können Sie sofort Angebote einholen und auch direkt abschliessen. Hier geht es zum Rechner inkl. Exklusiv-Angebot.

Blick und FinanceScout24 haben einen neuen, transparenten Autoversicherungsvergleich lanciert. Dieser Vergleich zeigt basierend auf einem Matchingscore die passenden Versicherungen an und sortiert die Ergebnisse nach Preis. Dank des direkten Leistungs- und Preisvergleichs können Sie sofort Angebote einholen und auch direkt abschliessen. Hier geht es zum Rechner inkl. Exklusiv-Angebot.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen