Darum gehts
- In Nepal wurde ein 6-jähriges Mädchen nach drei Tagen gerettet
- Rettungskräfte gruben es mit blossen Händen aus den Trümmern
- Das Kind ist in kritischem Zustand, Eltern ebenfalls gerettet und hospitalisiert
In Nepal ist nach der verheerenden Naturkatastrophe vom Mittwoch ein kleines Wunder geschehen. Ein 6-jähriges Mädchen wurde von den Rettungskräften aus Trümmern und Schlamm befreit. Das Kind war wohl fast drei Tage lang verschüttet. Am Freitagabend Ortszeit wurde es gerettet, berichtet CNN.
Ein Video, veröffentlicht von der nepalesischen Polizei, zeigt die dramatische Rettungsaktion. Die Beamten graben das Kind mit blossen Händen aus. Das Mädchen wurde anschliessend mit einem Helikopter in ein Spital geflogen, schreibt die «Bild». Laut den Ärzten befindet es sich in einem kritischen Zustand. Zum ersten Mal gesprochen habe die 6-Jährige wohl erst Stunden nach ihrer Rettung am Samstagmorgen.
Die Eltern des Kindes, die nach der Naturkatastrophe ebenfalls als vermisst galten, konnten mittlerweile auch gerettet werden. Aktuell werden die beiden in einer Klinik in Kathmandu behandelt.
Noch immer Tausende Vermisste aus aller Welt
Trotz dieser heldenhaften Rettungsaktion bleibt die Situation in Nepal äusserst angespannt. Mehr als 670 Menschen sind bei den Sturzfluten und Schlammlawinen am Mittwoch gestorben. Noch immer werden ausserdem über 3000 Personen vermisst.
Die Rettungsarbeiten dauern an. Zwei der drei vermissten Personen aus der Schweiz konnten mittlerweile von den Behörden kontaktiert und in Sicherheit gebracht werden. Von einem Schweizer Staatsbürger fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. Auslöser der Katastrophe war mutmasslich ein Gletscherabbruch auf der chinesischen Seite der Grenze.