So reiste Trump vor sechs Jahren nach Davos
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Stargast am WEF:So reiste Trump vor sechs Jahren nach Davos

Vermeintlicher Eintritt zum US-Hauptquartier am WEF
Betrüger verkaufen Fake-Tickets für Trump-Treffen an Milliardäre

Für Reiche am WEF heisst es jetzt: gut aufpassen! Betrüger nutzen das Event aus, um mit Fake-Tickets Milliardäre für ein Treffen mit Trump zu ködern. Die US-Delegation warnt nun vor der Masche.
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Auch Betrüger nutzen den Rummel um Trump aus und locken Milliardäre mit Fake-Tickets für einen angeblichen VIP-Zugang zum USA House in Davos.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

  • Donald Trump hält Rede am WEF 2026 in Davos am Mittwoch
  • Betrüger verkaufen gefälschte VIP-Tickets für Zugang zu Trumps Hauptquartier
  • USA House warnt: Zahl gefälschter Tickets stark gestiegen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

In Davos kommen in dieser Woche zahlreiche Politiker, CEOs und Milliardäre aus aller Welt zusammen. Im Zentrum des diesjährigen Treffens des Weltwirtschaftsforums (WEF) steht US-Präsident Donald Trump (79). Sein Auftritt wird mit Hochspannung erwartet. Am Mittwochnachmittag hält Trump eine Rede, später trifft er sich mit verschiedenen Regierungs- und Staatschefs sowie Wirtschaftsvertretern. 

Den wohl mächtigsten Mann der Welt wollen darüber hinaus viele andere treffen. Betrüger nutzen diese Situation nun gezielt aus, um Milliardäre mit einem vermeintlichen Trump-Treffen zu ködern. Sie verkaufen Fake-Tickets, die einen angeblichen VIP-Einlass ins US-Hauptquartier in Davos versprechen. Vor dieser Masche warnt die US-Delegation, die sich in der kleinen Kirche direkt neben dem Kongresszentrum in Davos für das WEF einquartiert hat, auf ihrer Webseite. 

Masche ist am WEF weit verbreitet

Das USA House arbeite nicht mit externen Wiederverkäufern zusammen, heisst es weiter. Wer solche Pakete erwerbe, erhalte keinen Zugang zum Trump-Hauptquartier in Davos. Vor einem Kauf wird daher explizit gewarnt, denn die Masche scheint in diesem Jahr besonders weit verbreitet. 

«Die Anzahl der eingehenden Anfragen in diesem Jahr lässt vermuten, dass diese gefälschten VIP-Pässe die am schnellsten verkaufte Fiktion über Davos seit Thomas Manns ‹Der Zauberberg› sind», heisst es auf der Seite des USA House. 

In der WEF-Woche veranstaltet das USA House mehrere Podiumsdiskussionen mit CEOs und Kabinettsmitgliedern. Hinter dem USA House steckt der ehemalige Eishockeyspieler und umtriebige Unternehmer Richard Stromback (56). Am WEF vermietet er Davoser Geschäftslokale, die zu Eventstätten werden, an eine zahlungskräftige Klientel. 

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