Untersuchung hat ergeben
Fabian (†8) wurde nicht mit gefundenem Messer getötet

Ein im Mordprozess um den achtjährigen Fabian in Güstrow gefundenes Messer ist nicht die Tatwaffe. Kriminaltechniker fanden keine DNA-Spuren des Kindes oder der Angeklagten Gina H. Die Ermittlungen bleiben schwierig.
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Im Mordprozess um Fabian wurde ein Messerfund als Tatwaffe ausgeschlossen.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Im Mordprozess um Fabian wurde ein Messerfund als Tatwaffe ausgeschlossen
  • Das gefundene Messer enthält keine DNA-Spuren des Kindes oder der Angeklagten
  • Fabian wurde 2025 mit mindestens sechs Messerstichen getötet und verbrannt
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Daniel MacherRedaktor News

Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Güstrow hat eine kriminaltechnische Untersuchung einen umstrittenen Messerfund entkräftet. Das in einem Mülleimer auf einem Parkplatz gefundene Küchenmesser weist keinerlei Spuren des Kindes oder der angeklagten Gina H. auf. Das Landeskriminalamt fand laut «t-online» aus Prozesskreisen keine verwertbaren DNA-Spuren. Damit ist der Gegenstand als Tatwaffe ausgeschlossen.

Fabian wurde am 10. Oktober des vergangenen Jahres mit mindestens sechs Messerstichen getötet. Die Tatwaffe ist weiterhin verschwunden, was die Ermittlungen erschwert.

Anwältin bezeichnet Fund als irrelevant

Die Verteidigung der Angeklagten Gina H. hatte den Fund in den Prozess eingebracht. Ihr Anwalt Thomas Löcker stellte damit die Ermittlungsarbeit infrage und kritisierte die Spurensicherung der Behörden. Die Anwältin der Mutter des Opfers bezeichnete den Fund gegenüber «t-online» als völlig irrelevant –«nicht einmal eine Nebelkerze, sondern ein Nebelteelicht».

Zusätzlich wurden nahe dem Tatort zwei in einer Aldi-Tüte verpackte Messer entdeckt. Ein Zusammenhang mit der Tat gilt derzeit als unwahrscheinlich.

Nächster Prozesstag am Mittwoch

In den kommenden Verhandlungstagen sollen weitere Zeugen aussagen, unter anderem zu Beobachtungen rund um das Fahrzeug der Angeklagten sowie zu Rauch und Feuer am Tatort. Fabian wurde nach der Tat offenbar mit Grillanzünder angezündet, um Spuren zu verwischen.

Auch belastende Fotos vom Fundort und der Leiche sollen gezeigt werden. Bereits zuvor hatte die Mutter des Jungen den Gerichtssaal nach emotionalen Aussagen zeitweise verlassen müssen.

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