Video zeigt Angriff auf das grosse Munitionslager
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Mit Bunkerbrecher-Bomben:Video zeigt Angriff auf grosses Munitionslager

«Er erholt sich noch»
Trump macht sich bei Nato-Kritik über Macron lustig

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Der Nahe Osten steht unter Beschuss. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
16:33 Uhr

«Von seiner Frau schlecht behandelt» – Trump schiesst gegen Macron

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Am Mittwoch übte US-Präsident Donald Trump (79) wieder einmal scharfe Kritik an der Nato. Dabei nahm er auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) ins Visier und teilte deutlich gegen ihn aus. Dieses Mal stichelte er auch gezielt gegen Macrons Ehefrau Brigitte Macron (72). 

Donald Trump stichelt gegen Macron und Gerüchte, dass ihn seine Frau geschlagen habe.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

In einer Rede erklärte Trump, dass die USA nicht auf die Nato angewiesen seien. Er habe dennoch mit Macron telefoniert, so Trump weiter. «Ich rufe also Frankreich an, Macron, dessen Frau ihn extrem schlecht behandelt. Er erholt sich noch immer von ihrem rechten Haken an den Kiefer», spottete der US-Präsident. Kurzzeitig waren Trumps Macron-Kommentare auf dem offiziellen Youtube-Kanal des Weissen Hauses zu sehen. Inzwischen wurde das Video aber gelöscht.

Trump spielte dabei auf eine Aufnahme aus dem Jahr 2025 an, auf der Brigitte Macron ihren Mann auf einer Vietnam-Reise scheinbar ins Gesicht schlägt. Die Szene ging in den sozialen Medien viral. Macron bezeichnete diese Auslegung der Bilder später als Teil einer Desinformations-Kampagne. 

Video zeigt die Szene nach der Landung in Hanoi
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Nach Landung in Hanoi:Kriegt Emmanuel Macron hier eine Ohrfeige?

Weiter zitierte Trump aus dem Telefonat mit Macron, dass er den französischen Präsidenten um Unterstützung durch Schiffe in der Strasse von Hormus gebeten habe. «Nein, nein, nein, wir können das nicht machen, Donald. Wir können es machen, wenn der Krieg gewonnen ist», imitierte Trump mit einem französischen Akzent die Antwort Macrons. Diese Aussage nutzte er um erneut, um die, aus seiner Sicht, mangelnde Unterstützung durch die Nato im Iran-Krieg zu kritisieren.

Macron reagierte bereits auf Trumps Äusserungen. Auf die Sticheleien des US-Präsidenten angesprochen, entgegnete Macron, dass diese Kommentare «weder elegant noch den Standards entsprechend» seien.

Während Trump zunehmend gegen die Nato tobt und angedeutet hat, die Nato-Mitgliedschaft der USA zu überdenken, soll nun Nato-Generalsekretär Mark Rutte (59) vermitteln. Kommende Woche reist er zu Trump nach Washington. Meine Kollegin Chiara Schlenz hat in diesem Artikel analysiert, weshalb Rutte auch als «Trump-Flüsterer» bezeichnet wird. 

16:17 Uhr

Iran richtet 18-Jährigen hin – protestierte im Januar gegen das Regime

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Erneut hat der Iran einen Mann erhängt, dem eine «Gefährdung der nationalen Sicherheit» zur Last gelegt wird. Der 18-jährige Amir-Hossein Hatami wurde am frühen Donnerstagmorgen hingerichtet, hiess es auf der Website der iranischen Justiz Misan Online am Donnerstag. 

Der Iran hat den 18-Jährigen Amir-Hossein Hatami hingerichtet. Bild: Screenshot Social Media

Die iranischen Behörden warfen dem 18-Jährigem unter anderem das versuchte Eindringen in ein Armeezentrum vor. Er habe «dort gelagerte Waffen an sich nehmen wollen», hiess es weiter in der Mitteilung. Während der jüngsten Protestwelle soll Hatami im Auftrag Israels und der USA gehandelt haben, hiess es in dem Vorwurf weiter. 

Im Februar war Hatami gemeinsam mit sechs anderen Männern zum Tode verurteilt worden. Der Vorwurf: Die sieben Männer sollen während der Proteste im Januar einen Stützpunkt der Basidsch-Miliz in Brand gesetzt haben. Von ihren Verteidigern hiess es hingegen, dass in Zivil gekleidete Sicherheitskräfte die Demonstranten in einem Gebäude eingesperrt und das Feuer selbst gelegt hätten. 

Im Ghezel-Hesar-Gefängnis in der Nähe von Teheran wurde Hatami nun hingerichtet, wie die NGO Iran Human Rights (IHR) mitteilte. Hatami sei «gefoltert und nach erpressten Geständnissen in einem Scheinprozess verurteilt» worden, kritisierte IHR-Chef Mahmood Amiry-Moghaddam.

Es ist bereits die vierte Hinrichtung im Zusammenhang mit den brutal niedergeschlagenen Protesten in dieser Woche. Schon zuvor hatte es mehrere Hinrichtungen von Demonstranten gegeben. 

13:24 Uhr

Ex-Mullah-Minister schwer verletzt

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Die Hintergründe dieses Angriffs sind noch unklar: Der ehemalige iranische Aussenminister Kamal Charrazi ist bei einem Angriff schwer verletzt worden. Dies berichten iranische Medien am Gründonnerstag. 

Wie «Al Jazeera» berichtet, kam Charrazis Frau bei dem Angriff ums Leben. Am Donnerstag wurde von Luftangriffen im gesamten Iran berichtet, unter anderem in Teheran, Isfahan und Shiraz. Aus Larestan im Süden des Iran wurden vier Todesopfer gemeldet.

Berichten zufolge sollte Charrazi eigentlich Gespräche mit den USA anstossen, obwohl er dies selbst zuletzt ablehnte. Gegenüber CNN erklärte Charazi, dass er aktuell keinen Anlass für Gespräche sehe. Das Einzige, was ihn umstimmen könnte, wäre die Einstellung der US-israelischen Angriffe. 

09:23 Uhr

Ansage von Armeesprecher

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Nach Trumps-Rede hagelt es heftige Reaktionen von iranischer Seite. Wie wir bereits heute Morgen im Ticker beleuchtet haben, drohen die Mullahs mit «umfassenden, vernichtenden Angriffen» auf US-Basen und israelische Ziele. 

Der Sprecher der iranischen Armee wandte sich direkt an die USA und Israel: «Hofft nicht, ihr hättet unsere Raketenproduktionsstätten, unsere Langstreckendrohnen und unsere Spezialausrüstung zerstört. Mit einer solchen Vorstellung werdet ihr den Sumpf, in dem ihr euch befindet, nur noch vertiefen.»

Dann folgt ein Satz, der aufhorchen lässt: Der Sprecher sagt, dass der Iran über versteckte Vorräte verfügt. «Die von euch anvisierten Zentren sind unbedeutend, und unsere strategische Militärproduktion findet an Orten statt, von denen ihr keine Kenntnis habt.» Zudem werde der Iran seine Gegner mit «äusserster Sorgfalt» überwachen. 

Der Iraner macht in seiner Rhetorik keine Anstalten von Deeskalation. Zum Schluss seiner Rede betont er: «Mit Vertrauen auf den allmächtigen Gott wird dieser Krieg so lange andauern, bis zu eurer endgültigen und unumstösslichen Demütigung und Kapitulation.»

In der Nacht auf Donnerstag hielt US-Präsident Donald Trump eine Rede zum Iran-Krieg. Du kannst sie hier im Ticker nachlesen. Die Ausführungen aus Teheran können als direkte Replik auf Trumps Ausführungen bezeichnet werden. Letzterer kündigte an, den Iran «zurück in die Steinzeit» bomben zu wollen. 

09:00 Uhr

Nato-Chef Rutte reist zum Krisengipfel nach Washington

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Diese Reise dürfte einen ganz bestimmten Sinn haben: Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird kommende Woche in die US-Hauptstadt reisen – wohl, um US-Präsident Donald Trump zu beruhigen.

Foto: IMAGO/Anadolu Agency

Der Besuch sei zwar schon seit Längerem geplant gewesen, jedoch bekommt er angesichts Trumps Zorn auf die Nato eine zusätzliche Dringlichkeit und gibt Rutte die Chance, die Wogen ein wenig zu glätten. 

Rutte ​gilt allgemein als Trump-Flüsterer​ und hat schon mehrfach Krisen zwischen den USA und den anderen Nato-Ländern deeskaliert. Das jüngste Beispiel: Als Trump Anspruch auf Grönland erhob, fädelte Rutte ein Rahmenabkommen ein, wonach potenziell neue US-Basen auf dänischem Territorium errichtet werden könnten. 

Meine Kollegen Angela Rosser und Gabriel Knupfer haben ​hier​ zusammengefasst, was man über das neue Rahmenabkommen weiss. 

07:48 Uhr

US-Botschaft im Irak warnt vor Angriffen in «24 bis 48 Stunden»

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Während Trump ankündigte, sich bald aus dem Iran-Krieg zurückziehen zu wollen und Irans Präsident Massud Peseschkian sich in einem offenen Brief an das amerikanische Volk gewandt hat, geht das Kriegsgeschehen ungehindert weiter. 

Die iranische Armee versprach nach Trumps Rede «vernichtende Angriffe» gegen US-Anlagen und Israel. «Die Feinde» würden die Fährigkeiten des Irans gar nicht richtig verstehen, hiess es von Seiten der Armee. Eines davon könnte auch die US-Botschaft in Baghdad sein, wie diese auf X warnt. 

Irakische, mit dem Iran verbündete Terrormilizen planen möglicherweise innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden Anschläge im Zentrum Bagdads. Dies schreibt die US-Botschaft im Irak auf X. 

«Der Iran und seine Verbündeten haben bereits in ganz Irak, einschliesslich der Region Kurdistan, Angriffe gegen US-Bürger und Ziele mit Bezug zu den USA verübt. Diese Gruppen könnten US-Bürger, Unternehmen, Universitäten, diplomatische Einrichtungen, Energieinfrastruktur, Hotels, Flughäfen und andere Einrichtungen, die mutmasslich mit den Vereinigten Staaten in Verbindung stehen, sowie irakische Institutionen und Zivilisten angreifen.»

Die US-Mission im Irak sei jedoch trotz der obligatorischen Abreise eines Teils des Personals weiterhin in Betrieb, um US-Bürgern im Irak Hilfe zu leisten. 

In der Nacht auf Donnerstag erklärte US-Präsident Donald Trump, dass der Krieg noch zwei bis drei Wochen andauern werde. Gleichzeitig betonte der Republikaner, den Iran «in die Steinzeit zurückbomben» zu wollen, bis die Mission abgeschlossen sei. Mein Kollege Guido Felder hat die Rede in diesem Artikel analysiert. 

01.04.2026, 22:14 Uhr

Ukraine-Hilfe als Pfand: Trump setzt Europa weiter unter Druck

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf seine europäischen Verbündeten. Laut einem Bericht der «Financial Times» droht er, die Waffenhilfe für die Ukraine einzustellen, um Unterstützung im Konflikt mit dem Iran zu erzwingen. Hintergrund ist die Blockade der Strasse von Hormus: Trump fordert eine «Koalition der Willigen» der Nato-Marinen, um die Meerenge gewaltsam zu öffnen. Europäische Hauptstädte lehnten dies bislang ab und verwiesen auf das hohe Eskalationsrisiko.

Insidern zufolge reagierte Trump auf die Zurückhaltung Europas mit der Drohung, die Lieferungen an «Purl» – die zentrale Nato-Initiative zur Waffenbeschaffung für die Ukraine – einzustellen. Nato-Generalsekretär Mark Rutte vermied eine direkte Bestätigung der US-Drohungen, zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Verbündeten weiterhin ihre Verpflichtungen erfüllen würden.

Rutte musste die Europäer zur gemeinsamen Erklärung vom 19. März bewegen, um Trumps angedrohten Ausstieg aus der Ukraine-Hilfe abzuwehren. Der britische Premierminister Sir Keir Starmer kündigte an, Gespräche über die Bildung einer Koalition zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormus aufzunehmen, sobald «die Kämpfe beendet sind». Welche Auswirkungen die Sperre der Meerenge auch für die Schweiz hat, hat meine Kollegin Milena Kälin hier erklärt.

Trump kritisierte Europa für die Abhängigkeit von US-Schutz vor Russland, während es im Iran-Konflikt keine Unterstützung leiste, und kündigte an, in einer TV-Ansprache auch einen möglichen Nato-Austritt zu erörtern.

01.04.2026, 21:51 Uhr

Irans Präsident wendet sich in offenem Brief an die USA

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Noch vor wenigen Stunden behauptete US-Präsident Donald Trump, der iranische Präsident habe um einen Waffenstillstand gebeten. Es hat nicht lange gedauert, bis der Iran dies dementierte. Nun wendet sich Masoud Pezeshkian tatsächlich an die USA. Der Grund ist allerdings ein anderer. 

In einem offenen Brief richtet er sich direkt an die amerikanische Öffentlichkeit und hinterfragt die aktuelle US-Politik gegenüber dem Iran. «Gehört ‹America First› heute wirklich zu den Prioritäten der US-Regierung?», fragt Pezeshkian provokativ.

Er kritisiert, dass ein möglicher Krieg mit dem Iran nicht den Interessen der USA diene. Vielmehr sei die Wahrnehmung Teherans als Bedrohung «das Produkt politischer und wirtschaftlicher Launen der Mächtigen». 

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In seinem Schreiben betont Pezeshkian, dass Irans Handeln bislang eher «legitime Selbstverteidigung» gewesen sei. Aggression, Expansion oder Kolonialherrschaft habe sein Land in der modernen Geschichte nie betrieben.

Der Präsident fordert die Amerikaner auf, «über die politische Rhetorik hinauszublicken» und ihr Bild vom Iran zu überdenken. Er betont: «Das iranische Volk hegt keinen Groll gegen andere Nationen, einschliesslich der Völker Amerikas, Europas oder der Nachbarländer.» Die Vernichtungsabsichten Israels lässt er dabei aussen vor.

Der Brief wurde nur wenige Stunden vor der erwarteten Ansprache von US-Präsident Donald Trump zum Thema Iran veröffentlicht – ein klarer Versuch, die öffentliche Meinung in den USA zu beeinflussen.

01.04.2026, 16:51 Uhr

Iran dementiert Trumps Behauptung, Iran wolle Waffenstillstand

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Inzwischen nimmt das Spiel groteske Ausmasse an: Donald Trump behauptet etwas – der Iran widerspricht. Wie auch nun wieder. Der US-Präsident gab jüngst bekannt, der iranische Präsident wolle einen Waffenstillstand. Sprecher Esmail Baghaei bezeichnete die Behauptung laut einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens als «falsch und haltlos», wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.

Auch die paramilitärische Revolutionsgarde meldete sich zu Wort und erklärte, die Strasse von Hormus «liege fest und entschlossen unter der Kontrolle» ihrer Truppen. «Diese Strasse wird den Feinden dieser Nation nicht durch das lächerliche Schauspiel des US-Präsidenten geöffnet», hiess es weiter.

01.04.2026, 14:56 Uhr

Laut Trump: Iranischer Präsident schlägt Waffenstillstand vor

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Der iranische Präsident hat die Vereinigten Staaten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump um einen Waffenstillstand gebeten. Das schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social.

Demnach habe Massud Peseschkian Washington um eine Einstellung der Kampfhandlungen ersucht. Trump stellte jedoch klar, dass die USA erst darüber beraten würden, wenn die Strasse von Hormus «offen, frei und unbebaut» sei.

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