Putin profitiert vom Krieg
So unterstützt Russland den Iran gegen die USA

Russland hilft den Mullahs laut dem «Wall Street Journal» mehr als bisher bekannt. So soll Moskau die iranische Führung beraten, wie Drohnenangriffe nach russischem Vorbild effektiver durchgeführt werden können.
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Die iranischen Angriffe gegen Ziele im Nahen Osten sind präziser geworden. Bild: Feuer auf dem Flughafen Dubai.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Russland liefert Iran laut einem Artikel Satellitendaten und Drohnentechnologie für militärische Zwecke
  • Russische Experten bieten Taktikberatung basierend auf Ukraine-Erfahrungen
  • Iranische Drohnenangriffe folgen russischer Taktik und überlasten feindliches Radar
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Gabriel KnupferRedaktor News

Dass Russland den Mullahs im Iran-Krieg hilft, ist ein offenes Geheimnis. Schliesslich ist der Iran der wichtigste verbliebene Verbündete Moskaus in der Region. Wie das «Wall Street Journal» nun aber berichtet, geht die militärische Unterstützung weiter als bisher bekannt.

Die Zeitung beruft sich auf ungenannte Quellen – unter anderem einen Geheimdienstmitarbeiter und einen Diplomaten. Demnach soll Russland den Iranern nicht nur Satellitendaten liefern, sondern auch Drohnentechnologie. Dazu gehörten Komponenten für die Shahed-Drohnen, die die Kommunikation, Navigation und Zielerfassung verbessern sollen.

Taktische Beratung inklusive

Dazu muss man wissen: Russland produziert die ursprünglich iranischen Drohnen selber und setzt sie massenhaft im Krieg gegen die Ukraine ein. Aufgrund der Erfahrung aus der Ukraine soll Russland laut den Informanten der Zeitung auch taktische Beratung für den Drohneneinsatz bieten.

Die iranischen Drohnenangriffe glichen inzwischen stark der Taktik Russlands in der Ukraine, sagen Experten. Dabei werden Drohnen eingesetzt, um das Radar vor einem Raketenangriff zu überlasten.

Der Krieg hilft Putin

Klar ist: Ein andauernder Krieg hat Vorteile für den russischen Machthaber Wladimir Putin (73). Der hohe Ölpreis füllt die eigene Kriegskasse und führte bereits dazu, dass US-Präsident Donald Trump (79) die Sanktionen gegen russisches Öl aufweichte.

Trump sagte kürzlich, dass Moskau könnte den Iran möglicherweise «ein bisschen» unterstützen. Eine Sprecherin des Weissen Hauses stellte jedoch klar: «Nichts, was dem Iran von einem anderen Land zur Verfügung gestellt wird, beeinträchtigt unseren Erfolg».

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