Drohne legt Südpiste in Leipzig lahm
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Bombenroboter im Einsatz:Drohne legt Südpiste in Leipzig lahm

Telefonat mit Trump
Putin reagiert auf Vorwürfe nach Drohnen-Vorfällen

Wladimir Putin lobt die US-Friedensbemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. In einem Telefonat mit Donald Trump am Dienstag wies er Vorwürfe eines «hybriden Kriegs» gegen Europa zurück. Und betonte erneut die russischen Forderungen für ein Kriegsende.
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In einem Telefonat mit Trump am Dienstag hat Putin erklärt, keine «aggressiven Pläne» gegen Europa zu hegen.
Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin via AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Putin und Trump telefonierten am Dienstag über den Ukraine-Konflikt
  • Putin bezeichnet europäische Vorwürfe als «Mythen»
  • Trump will Ukraine-Krieg bis 2029 beenden, zum Ende seiner Amtszeit
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Wladimir Putin (73) und Donald Trump (80) haben am Dienstag in einem einstündigen Telefonat über den Ukraine-Konflikt gesprochen. Wie Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow gegenüber Journalisten angab, bestritt der russische Präsident dabei Vorwürfe, Russland führe einen «hybriden Krieg» gegen Europa, berichtet die «Financial Times». Zudem lobte der Kreml-Chef die Bemühungen der USA, eine friedliche Lösung für den Krieg in der Ukraine zu finden.

Das Gespräch markiert die erste direkte Kommunikation zwischen Trump und Putin seit den Berichten westlicher Sicherheitsdienste im Sommer, wonach Russland verdeckte Sabotageaktionen in Europa verstärkt habe. So sieht Deutschland etwa Russland hinter dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen.

Putin bezeichnet europäische Vorwürfe als «Mythen»

Putin verurteilte diese Vorwürfe im Telefonat mit Trump nun als «Mythen» und warf europäischen Regierungen vor, die angebliche Bedrohung durch Russland zu nutzen, um ihre Unterstützung für die Ukraine und ihre Verteidigungsausgaben zu rechtfertigen, erklärte Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow weiter. Nach Angaben von Putin habe Russland keine «aggressiven Pläne» gegen Europa, betonte Uschakow. 

Im Gespräch bewerteten Putin und Trump die jüngsten Reisen der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und Kiew positiv. Sie beschlossen zudem, die Arbeit über diesen diplomatischen Kanal fortzusetzen. Putin habe Trump zudem eine «umfassende Analyse» der Lage in der Ukraine geliefert und Vorschläge unterbreitet, wie die USA zu einem Waffenstillstand beitragen könnten, so Uschakow weiter.

Trump will Ukraine-Krieg in seiner Amtszeit beenden

Der russische Präsident forderte erneut, dass die Ukraine Gebiete im Donbass abtreten, auf einen Nato-Beitritt verzichten und Russland ein Mitspracherecht bei der künftigen Regierungsführung einräumen solle. Kiew lehnt diese Forderungen als Kapitulation ab.

Die Vermittlungsbemühungen der USA, die bisher an Putins Positionen scheiterten, sollen jedoch fortgesetzt werden. Trump betonte gegenüber Putin, er wolle den Krieg so schnell wie möglich beenden und hoffe, dies bis zum Ende seiner Präsidentschaft 2029 zu erreichen.

Das Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski bestätigte, über das Gespräch informiert worden zu sein. Ein Treffen zwischen Selenski und Trump ist am Rande der UN-Generalversammlung Ende September geplant.

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