Teheran spricht von Aggression
Iran verurteilt ukrainischen Angriff auf militärischen Frachttransporter im Kaspischen Meer

Das iranische Aussenministerium hat am Samstag ukrainische Langstreckenangriffe auf militärische Frachttransporte mit Beteiligung des Iran im Kaspischen Meer verurteilt. Teheran spricht von einem Akt der Aggression droht in Richtung Kiew.
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In der Nacht auf Samstag griff die Ukraine militärische Frachttransporte mit Beteiligung des Iran im Kaspischen Meer an.
Foto: Screenshot X /@Volodymyr Zelenskyy

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iran kritisiert Ukraine nach Angriff auf Frachter im Kaspischen Meer
  • Iran droht mit Konsequenzen und spricht von Aggression
  • Selenski: Angriff zielte auf militärische Frachttransporte, da Russland den Iran unterstütze
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

An verschiedenen Fronten toben sowohl im Iran als auch in der Ukraine Kriege. Doch nun lässt eine Drohung des iranischen Aussenministeriums gen Kiew die Grenzen verschwimmen. In einer Nachricht auf Telegram reagierte das Aussenministerium am Samstagabend auf die ukrainischen Langstreckenangriffe auf mehrere Schiffe im Kaspischen Meer in der Nacht auf Samstag.

«Das Aussenministerium der Islamischen Republik Iran verurteilt aufs Schärfste den Angriff des ukrainischen Regimes auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer in den frühen Morgenstunden des Samstags, der zur Explosion des Schiffes, zum Tod eines Matrosen und zur Verwundung eines weiteren führte. Diese Tat stellt einen Verstoss gegen Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen dar und ist ein Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und ausbreiten könnte», hiess es hierzu in der Nachricht.

Ukrainische Angriffe auf militärische Frachttransporte

Weiter schrieb das Aussenministerium: «Die Aggression des ukrainischen Regimes gegen das iranische Handelsschiff im Kaspischen Meer, die von dessen Staatsoberhaupt ausdrücklich eingeräumt wurde, ist bezeichnend für die anhaltend irrationale und feindselige Haltung des ukrainischen Regimes gegenüber der Islamischen Republik Iran.»

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) hatte am Samstagmorgen in einem Überblick auf der Plattform X zu ukrainischen Gegenschlägen im Krieg mit Russland auch Bezug auf die Fernangriffe im Kaspischen Meer genommen. «Auch mit Fernangriffen im Kaspischen Meer haben wir sehr überzeugende Ergebnisse erzielt – darunter Schiffe, die für militärische Frachttransporte mit Beteiligung des Iran eingesetzt wurden, sowie ein Kriegsschiff», schrieb Selenski hierzu.

Selenski spricht von russischer Unterstützung des Iran

Im Gegensatz zur Darstellung aus Teheran sprach Selenski damit klar von militärischen Frachttransporten. In seiner abendlichen Videobotschaft sprach der ukrainische Präsident zudem von einer «neuen Unterstützung Russlands für das iranische Regime». Seit Anfang Juli habe die Ukraine «eine aktive russische Satellitenüberwachung der Golfstaaten und der dort befindlichen US-Militäreinrichtungen registriert», erklärte Selenski weiter. Anschliessend würden diese Bilder laut Selenksi im Iran auftauchen.

Er sprach von einem «klaren Zusammenhang zwischen den russischen Satellitenbildern dieser Standorte und den iranischen Angriffen – sowohl vor den Angriffen, zur Vorbereitung derselben, als auch danach, um den verursachten Schaden zu bewerten».

Ganz andere Töne waren am Freitag noch von US-Präsident Donald Trump (80) zu hören. Auf Truth Social schrieb Trump, dass weder China noch Russland den Iran unterstützen würden. «Präsident Putin erklärte mir, dass er keine Waffen an den Iran verkaufen werde», meinte Trump. Bei einer Pressekonferenz zur nuklearen Energieproduktion der USA untermauerte gegenüber Reportern sein Vertrauen in die beiden Grossmächte, den Iran nicht zu unterstützen.

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