Raketen-Angriff auf Flugplatz
Ukraine zerstört mehrere russische Kampfjets am Boden

Die Ukraine meldet einen Angriff auf einen russischen Flugplatz in der Region Woronesch. Laut Präsident Wolodimir Selenski wurden in der Nacht auf Donnerstag vier Su-34-Kampfjets zerstört und zwei weitere getroffen.
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Dieses Foto von Selenski soll den zerstörten Flugplatz zeigen.
Foto: Telegram

Darum gehts

  • Die Ukraine meldet einen Angriff auf einen Flugplatz in Woronesch
  • Selenski: Vier Su-34 zerstört, zwei weitere getroffen
  • Kiew nennt Neptun-Raketen; Starlink lief später wieder
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Mattia JutzelerRedaktor News

Erfolgreicher Angriff der Ukraine gegen Russland gemeldet. In der Nacht auf Donnerstag wurde laut offiziellen Quellen ein Flugplatz in der Region Woronesch Nahe der ukrainischen Grenze beschossen. Laut Wolodimir Selenski (48) wurden mehrere russische Jagdbomber bei der Attacke getroffen.

«Vier Su-34-Flugzeuge wurden zerstört, zwei weitere Su-34-Flugzeuge wurden getroffen», schrieb der ukrainische Präsident auf Telegram. «Genau diese Flugzeuge standen für neue Angriffe auf die Ukraine bereit und waren mit Fliegerbomben bestückt», so Selenski weiter.

In seinem Post präsentierte der Präsident ein Satellitenfoto, das den zerstörten Flughafen von Oben zeigen soll. Für den Angriff kamen laut Selenski die ukrainischen Langstreckenraketen vom Typ «Neptun» zum Einsatz. Der Generalstab gab zudem bekannt, dass es auf dem Flugplatzgelände infolge der Attacke zu Explosionen und einem Brand gekommen sei.

Flugzeuge für Gleitbomben

Der Gouverneur der Region Woronesch, Alexander Gussew, hatte zuvor vor Raketenangriffen gewarnt. Russische Medien berichteten bisher jedoch nicht von dem ukrainischen Angriff.

Laut «T-Online» nutzen die russischen Streitkräfte Flugzeuge vom Typen Su-34 für Angriffe mit Gleitbomben. Nach Angaben der Ukraine setzt Russland im Schnitt rund 200 solcher Gleitbomben pro Tag gegen Ziele in der Ukraine ein. Berichten zufolge befinden sich auf dem getroffenen Flugplatz auch Munitions- und Treibstofflager.

Am Mittwoch hatte eine Blockierung des ukrainischen Starlink-Zugangs Operationen an der Front und Angriffe auf russische Militärstellungen erschwert. In der Nacht auf Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass die Verbindungen der Armee grösstenteils wieder hergestellt wurden.

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