Ostern in der Ukraine
Russland bricht Waffenruhe über 2000 Mal

Die von Putin angeordnete Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest scheiterte. Über 2000 Verstösse, darunter Drohnenangriffe auf einen Krankenwagen, wurden von der Ukraine registriert. Tote und Verletzte gab es auf beiden Seiten.
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Die von Wladimir Putin angeordnete Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest scheiterte.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Putins angeordnete Oster-Waffenruhe in der Ukraine 2299-mal verletzt
  • Krankenwagen und Soldatentransporter von Drohnen und Beschuss getroffen
  • Über 400 Beschüsse, 28 Erstürmungen, mehrere Tote und Verletzte registriert
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Mattia JutzelerRedaktor News

Eigentlich hätten die Waffen in der Ukraine über das orthodoxe Osterfest schweigen sollen. Kreml-Chef Wladimir Putin (73) selbst hatte die Waffenruhe angeordnet. Wie der ukrainische Generalstab am Sonntagmorgen allerdings mitteilte, wurden über das Osterfest 2299 Verletzungen der Waffenruhe registriert. Darüber berichtet unter anderem «Focus».

Hunderte dieser Angriffe seien per Drohne durchgeführt worden. Die Ukraine registrierte laut dem Generalstab allerdings auch über 400 Fälle von Beschuss und 28 Erstürmungen. Die Waffenruhe sollte eigentlich bis am Sonntagabend gelten.

Krankenwagen und Soldatentransporter angegriffen

Unter anderem sei in der Region Sumy im Osten der Ukraine ein Krankenwagen von einer Kamikaze-Drohne getroffen worden. Drei Personen seien bei dem Angriff verletzt worden. Im Südosten der Ukraine wurde laut dem Generalstab ausserdem ein Transporter mit verwundeten Soldaten angegriffen. Dabei sollen mehrere Soldaten getötet worden sein.

Auf russischer Seite beklagte die von Russland kontrollierte Stadt Nowa Kachowka in der Region Cherson einen Verstoss gegen die Waffenruhe, berichtet «Focus» weiter. Mehrere ukrainische Drohnenangriffe hätten mindestens eine Person verletzt. Beide Seiten hatten angekündigt, auf den Beschuss des Gegners zu reagieren. 

Putin hatte die Waffenruhe angeordnet, damit die Menschen in Russland und in der Ukraine das orthodoxe Osterfest in Ruhe feiern können. Bereits in der Vergangenheit war es bei vereinbarten Feuerpausen zwischen den Kriegsparteien zu Verstössen gekommen.

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