Lag schon bei US-Wahl richtig
Amerikaner sagt Ausgang der Midterms in allen Bundesstaaten voraus

Bald werden in den USA grosse Teile des US-Kongresses sowie zahlreiche politische Ämter auf Ebene der Bundesstaaten gewählt. Einer, der zu wissen glaubt, wie das ausgeht, ist Sam Brown. Es wäre nicht das erste Mal, dass er richtig liegt.
Kommentieren
1/12
In den USA wird gewählt. Die Zwischenwahlen stehen an.
Foto: AFP
Angela_Rosser_Journalistin NewsDesk_Ringier AG_2-Bearbeitet.jpg
Angela RosserJournalistin News

Der Kampf um die Sitze im Kongress und im Senat ist längst eröffnet. Am 3. November ist es dann so weit und es ziehen neue Gesichter in die politischen Hallen ein. Es gibt zahlreiche Hochrechnungen und Umfragen, die jedoch schwer einzuschätzen sind.

Wer also schlussendlich die Wahl für sich entscheiden wird, weiss man nicht mit Sicherheit. Das sieht der Amerikaner Sam Brown etwas anders. Er ist sich sicher, zu wissen, wie die Wahlen ausgehen werden.

Schon einmal 100 Prozent richtig getippt

Auf X teilt er seine Vorhersage und veranschaulicht das Ganze mit Grafiken. Nach diesen Grafiken prognostiziert er, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen und auch mehr Gouverneure stellen werden. Im Senat erwartet er dagegen eine knappe republikanische Mehrheit.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Dass Menschen spekulieren und Wahlergebnisse voraussagen, ist nun wirklich nichts Überraschendes. In diesem Fall könnte dem Kristallkugel-Post aber doch etwas mehr Gewicht gegeben werden. Brown lag nämlich schon einmal richtig.

Vor zwei Jahren hat er bei den Präsidentschaftswahlen in jedem einzelnen Bundesstaat den Wahlausgang korrekt vorhergesagt, schreibt er selber auf X.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Wahlbeteiligung und Kandidatenvielfalt

Wirklich auf die gleiche Stufe setzen lässt sich das aber nicht. Bei den Präsidentschaftswahlen geht es um den Entscheid zwischen zwei dominierenden Kandidaten. Bei den Midterms stehen hunderte Namen in den Wahlunterlagen.

Ausserdem ist die Wahlbeteiligung, wenn das Amt des Präsidenten neu besetzt wird, deutlich höher – und bei den Midterms gibt es deutlich mehr Einzelrennen und zahlreiche gross gefahrene Wahlkampagnen.

In den Kommentaren scheinen einige recht angetan von seinen Einschätzungen. «Ändere Ohio und Alaska auf Rot und Michigan auf Blau, und dann glaube ich vielleicht an deine Karte», schreibt einer. Wie es ausgeht, wird die Welt am 3. November erfahren.

Eins zu zwei Billiarden

Wer bei einer US-Präsidentschaftswahl die Sieger aller 50 Bundesstaaten und des Hauptstadtbezirks Washington D.C. rein zufällig erraten will, hat eine Chance von gerade einmal 1 zu rund 2,25 Billiarden. Eine Billiarde hat wohlgemerkt 15 Nullen.

Die Berechnung ist allerdings rein theoretisch. Denn viele Bundesstaaten gelten als relativ vorhersehbar, da sie seit Jahrzehnten mehrheitlich demokratisch oder republikanisch wählen. Bei den Zwischenwahlen wirds schwieriger, das Ergebnis einzuschätzen.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen