Mehrere Vorfälle in Hotel – Polizei ermittelt
Deutsche Touristinnen auf Mallorca durch Kohlenmonoxid vergiftet

Zwei deutschen Touristinnen aus Deutschland werden in einem Hotel auf Mallorca bewusstlos aufgefunden. Nach einer Kohlenmonoxidvergiftung ist ihr Zustand kritisch. Im Hotel wird später ein Gasleck entdeckt. Jetzt ermittelt die Polizei.
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Zwei deutsche Touristinnen erlitten in diesem Hotel auf Mallorca eine Kohlenmonoxidvergiftung.
Foto: Google Maps

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwei deutsche Touristinnen in Mallorca-Hotel durch Kohlenmonoxidvergiftung in kritischem Zustand
  • Hotel hatte keinen Kohlenmonoxidmelder, Beschwerden anderer Gäste
  • Polizisten fanden die Frauen bewusstlos im Zimmer vor
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Schock im Ferienidyll: Zwei deutsche Touristinnen (34 und 42) befinden sich nach einer Kohlenmonoxidvergiftung in einem Hotel auf Mallorca in einem kritischen Zustand. Wie die lokale Zeitung «Última Hora» berichtet, ereignete sich der Vorfall am Samstag in einem Hotel an der Carretera Militar 247 im beliebten Badeort S’Arenal. 

Gegen Mitternacht alarmierten Angehörige der Touristinnen das Hotel, da sie seit Stunden keinen Kontakt zu den Frauen herstellen konnten. Das Hotelpersonal weigerte sich jedoch, die Zimmertür ohne Zustimmung der Gäste zu öffnen. Erst nach einer Anzeige bei der Polizei wurde die Tür schliesslich von Polizeibeamten aufgebrochen. Dort fanden die Polizisten schliesslich die beiden bewusstlosen Frauen vor. Rettungskräfte leiteten sofort Wiederbelebungsmassnahmen ein und brachten die beiden Opfer ins Spital. 

Wurden Warnzeichen ignoriert?

Erste Untersuchungen der Feuerwehr deuten auf ein Leck in einer Gasleitung in der Hotelküche hin. Diese Leitung verläuft auch durch das Zimmer, in dem die Touristinnen untergebracht waren. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände der Tragödie zu klären. 

Bekannt ist, dass das Hotel über keinen Kohlenmonoxidmelder verfügt. Zudem hatten die beiden Touristinnen bereits Stunden vor ihrem Zusammenbruch über Probleme in ihrem Zimmer geklagt, wie Recherchen von «Última Hora» zeigen. Auch Gäste, die zuvor in dem betroffenen Hotelzimmer untergebracht waren, klagten über Beschwerden wie Halskratzen und sind in einem anderen Zimmer untergebracht worden. 

Immer wieder kommt es durch mangelhafte Sicherheitsstandards, fehlerhafte Installationen oder fahrlässig durchgeführte Instandhaltungsarbeiten in Hotels oder Ferienanlagen zu tragischen Vorfällen. 

Vierköpfige Familie stirbt durch Pestizid-Vergiftung

Im November 2025 sorgte der Tod einer vierköpfigen Familie in Istanbul weltweit für Erschütterung. Nach einem Hotelaufenthalt der türkischstämmigen Familie aus Hamburg verschlimmerte sich ihr Gesundheitszustand rapide. Kurz darauf starben sowohl die Eltern Servet B.* (†38).und Cigdem B.* (†27) sowie ihre beiden Kinder Masal (†3) und Kadir (†6). 

Bald zeigten die Ermittlungen: Der Grund war eine Pestizid-Vergiftung. Zuvor hatte das Hotel zwei Insektizide zur Schädlingsbekämpfung im Hotelzimmer von Familie B. eingesetzt. Nach dem Vorfall wurden unter anderem der Hotelbetreiber und die Betreiber des Schädlingsbekämpfungsunternehmens festgenommen und verurteilt.

Teenager (†17) stirbt durch Stromschlag in der Dusche

Erst Mitte August kam es zu einem tragischen Vorfall auf der griechischen Insel Kimolos. Ein Teenager (†17) aus Irland erlitt einen tödlichen Stromschlag, als er gerade unter der Dusche eines gemieteten Ferienhauses war. Erste Polizeiermittlungen zeigten, dass es offenbar einen Fehler in der Verkabelung gegeben hatte. Wie die Zeitung «The Irish Sun» berichtete, sei die Verkabelung seit 1970 nicht mehr erneuert worden. Das Haus besass eine aktuelle Sicherheitsbescheinigung. 

Mann (†56) stirbt nach Kohlenmonoxidvergiftung – sieben verletzt

In einem Hotel in Heringsdorf auf der deutschen Ferieninsel Usedom verstarb im Februar 2024 ein 56-jähriger Hotelgast an einer akuten Kohlenmonoxidvergiftung. Sieben weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Grund für den Gasaustritt war ein technischer Defekt an der Heizungsanlage des Gebäudes, wie die «Welt» berichtete. 

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