Wegen 46-Grad-Hitze
Tourist stirbt nach Autopanne im Death Valley

Sie blieben stecken und sassen in der Falle. Zwei französische Touristen waren mit ihrem Auto im Death Valley unterwegs, als sie plötzlich eine Panne hatten. Sie mussten sich bei 46 Grad zu Fuss auf den Weg machen, um Hilfe zu holen. Ein Mann starb.
Der Franzose blieb mit seinem Begleiter auf einer abgelegenen Strasse stecken.
Foto: IMAGO/ZUMA Wire
RMS_Portrait_AUTOR_332.JPG
Janine EnderliRedaktorin News

Tragischer Todesfall im Death Valley: Ein 68-jähriger Tourist aus Frankreich ist in der extremen Hitze des kalifornischen Nationalparks ums Leben gekommen. Wie es in einer Stellungnahme des Nationalparks heisst, blieb der Mann zusammen mit einer Begleitperson am vergangenen Donnerstag mit seinem Auto auf einer abgelegenen Strasse in der Salzwüste stecken.

Bei Temperaturen von 46 Grad versuchten die beiden, zu Fuss eine befahrenere Strasse zu erreichen. Nach etwa zwei Kilometern gab der offenbar 68-Jährige auf, weil er nicht mehr konnte. Sein Begleiter ging weiter und schaffte es, Hilfe zu holen. 

«Herzzerreissend»

Parkranger leiteten umgehend eine Suche nach dem Mann ein, fanden ihn jedoch nur noch tot vor. Park-Direktor Mike Reynolds drückte den Angehörigen des Verstorbenen sein Mitgefühl aus. «Dies ist eine herzzerreissende Erinnerung daran, wie schnell die Bedingungen hier gefährlich werden können», erklärte Reynolds. «Death Valley ist ein aussergewöhnlicher Ort, aber extreme Hitze, Entfernungen und die Abgeschiedenheit machen es gefährlich.»

Die Behörden warnen auf ihrer Webseite regelmässig vor der gefährlichen Sommerhitze im Death Valley. Besucher sollten stets ausreichend Wasser dabeihaben und bei einer Autopanne im Fahrzeug bleiben, da dieses für Rettungsteams leichter auszumachen ist als eine Person, die zu Fuss unterwegs ist.

Heiss diskutiert
    Meistgelesen