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«Unsere volle Unterstützung»
Jusos marschieren in Paris mit – nun planen sie Jugendstreiks in der Schweiz

Zwei Juso-Vertreter waren in Paris bei der Grossdemo dabei – nun soll der Protest in die Schweiz kommen: Am 20. November sind Kundgebungen in mehreren Städten geplant.
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Antonin Fournier ist im Vorstand der Neuenburger Gruppe.
Foto: deanmandile.com via mandile/Instagram

Darum gehts

  • Zwei Juso-Vertreter planten in Paris mit 27 Organisationen einen internationalen Jugendstreik
  • Die Juso koordiniert Schweizer Proteste gegen Militarisierung und Sparpolitik am 20. November
  • Nach Ausschreitungen in Paris erwarten Berthod und Poggia in der Schweiz keine ähnliche Gewalt
Daniel Macher
Daniel MacherRedaktor News

Zwei Schweizer Jungsozialisten marschierten am Samstag bei der Grossdemonstration in Paris mit. Nun wollen sie Jugendstreiks in der Schweiz organisieren. Ein Instagram-Video zeigt die beiden auf der Place de la République. Einer formt mit den Händen ein Herz und sagt: «Unsere volle Unterstützung aus der Schweiz.» Später kam es in Paris zu heftigen Ausschreitungen.

Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, handelt es sich um Julien Berthod, Vizepräsident der Juso Schweiz, und Antonin Fournier aus dem Vorstand der Neuenburger Juso. Die beiden waren in Paris, um mit 27 Organisationen aus mehr als zehn Ländern einen internationalen Jugendstreik zu planen.

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Jugendproteste am 20. November

Am 20. November sollen auch in mehreren Schweizer Städten Kundgebungen stattfinden. Die Juso koordiniert die Aktionen. «Wir protestieren gegen die Militarisierung und die Sparpolitik in Europa», sagt Berthod dem «Tages-Anzeiger».

In Paris wurden bei den Ausschreitungen Hunderte Polizisten verletzt und mehr als 1200 Personen festgenommen. Berthod habe davon nichts mitbekommen, da er weit vorn im bewilligten Demonstrationszug mitgelaufen sei.

«Gefühl der Hoffnungslosigkeit»

Der Juso-Vizepräsident erklärt die Gewalt mit der Verzweiflung vieler Menschen angesichts von Armut und unsicheren Lebensverhältnissen. Er wirft der französischen Regierung zudem vor, die Gewalttaten Einzelner in den Mittelpunkt zu rücken, um von den Forderungen der Demonstrierenden abzulenken.

Für die geplanten Proteste in der Schweiz rechnet Berthod nicht mit ähnlichen Ausschreitungen. Auch der Genfer Ständerat Mauro Poggia sieht Unterschiede: Das soziale Netz sei hierzulande stabiler, zudem biete die direkte Demokratie andere Möglichkeiten, Unmut auszudrücken.

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