«Ich weiss, was für den Job nötig ist»
Kamala Harris denkt laut über erneute Kandidatur nach

Probiert sie es noch einmal? Bei einer Veranstaltung des Bürgerrechtlers Al Sharpton tönte Kamala Harris an, 2028 möglicherweise erneut für die Demokraten anzutreten.
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Kamala Harris sprach auf einer Veranstaltung des Bürgerrechtlers Al Sharpton über eine mögliche Kandidatur 2028.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kamala Harris erwägt Kandidatur als US-Präsidentin 2028
  • Bei Rede vor afroamerikanischem Publikum erhielt sie grossen Jubel und Applaus
  • Harris führt in frühen Umfragen bei der demokratischen Basis vor Gavin Newsom
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Gabriel KnupferRedaktor News

Kamala Harris (61) will es wohl noch einmal wissen. Auf die Frage, ob sie erneut als US-Präsidentin kandidieren wolle, antwortete sie am Freitag: «Vielleicht, vielleicht. Ich denke darüber nach». Sie traue sich die Präsidentschaft zu. «Ich weiss, was für den Job nötig ist. Ich war vier Jahre lang einen Herzschlag vom Präsidentenamt entfernt.»

Harris' Aussagen sorgten an einer Veranstaltung von Bürgerrechtler Al Sharpton (71) für grossen Jubel und Applaus, wie das Newsportal Politico berichtet. So deutlich hat Harris ihre Pläne für eine erneute Kandidatur bisher noch nie angemeldet.

«Trete wieder an! Trete wieder an!»

Bei ihrer Rede vor mehrheitlich afroamerikanischen Politikern und Unterstützern hatte die ehemalige Vizepräsidentin ein Heimspiel. «Trete wieder an! Trete wieder an!», skandierten die Zuschauer.

Und auch bei der demokratischen Basis ist Harris trotz ihrer Niederlage gegen Donald Trump (79) vor zwei Jahren noch sehr beliebt. In frühen Umfragen führt sie das Feld der möglichen Kandidaten deutlich vor dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom (58) an.

Es wäre Harris' dritter Versuch

Um 2028 tatsächlich zur Präsidentin gewählt zu werden, muss Harris aber auch unabhängige Wähler überzeugen können. Bei den Republikanern gilt aktuell Vizepräsident JD Vance (41) als aussichtsreichster Kandidat, auch Aussenminister Marco Rubio (54) werden Chancen eingeräumt.

Bei Trumps Sieg hatten sich insbesondere schwarze Männer und Latinos von der demokratischen Partei abgewandt, die sie traditionell unterstützen. Eine erneute Kandidatur wäre nach 2020 und 2024 bereits Harris dritter Versuch, ins Weisse Haus einzuziehen.

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