Darum gehts
- Am Sonntag drang ein ziviles Flugzeug in Flugverbotszone über Trumps Anwesen in Florida ein
- Kampfflugzeuge setzten Leuchtraketen zur Kommunikation mit dem Piloten ein
- Trump hält sich häufig am Wochenende in Mar-a-Lago auf
Am Sonntag ist ein ziviles Flugzeug in die Flugverbotszone rund um das Anwesen von US-Präsident Donald Trump (79) im US-Bundesstaat Florida eingedrungen. «Kampfflugzeuge fingen ein Flugzeug ab, das den gesperrten Luftraum über Palm Beach, Florida, verletzte, woraufhin Leuchtraketen eingesetzt wurden», teilte das für die Luftabwehr zuständige US-Militärkommando Norad auf der Plattform X mit. Die Maschine sei letztlich sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert worden, hiess es weiter.
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Die Leuchtraketen kamen zum Einsatz, um die Aufmerksamkeit des zivilen Piloten zu bekommen oder mit ihm zu kommunizieren, erklärte Norad weiter. Sie verbrennen in der Luft und stellen keine Gefahr für Zivilisten am Boden dar.
Sperrzone ist in der Regel zeitlich befristet
Wie viele Kampfjets vom Typ F-16 konkret an dem Einsatz beteiligt waren, ist unklar. Um welche Art von Zivilflugzeug es sich handelte, ist ebenfalls nicht genannt worden.
Trumps Anwesen Mar-a-Lago befindet sich in Palm Beach im Südosten Floridas. Hält sich der republikanische Präsident dort auf, wird zu seinem Schutz eine zeitlich befristete Sperrzone für den Flugverkehr verhängt.
Trump verbringt vor allem an den Wochenenden viel Zeit in Mar-a-Lago. Auch an diesem Wochenende war er vor Ort.