Tausende Menschen warten an Flughäfen
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Flugausfälle wegen Iran-Krieg:Tausende Menschen warten weltweit an Flughäfen

Diese Flughäfen sind betroffen
Mega-Airports geschlossen! Schweizer in 15 Ländern gestrandet

Tausende Schweizerinnen und Schweizer stecken wegen des Iran-Kriegs im Ausland fest oder haben mit massiv erschwerten Rückreisen zu kämpfen. In 15 Ländern sind wichtige Flughäfen geschlossen oder stark eingeschränkt.
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Der Iran-Krieg sorgt für Flugverkehrschaos.
Foto: imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Iran-Krieg sorgt für ein Flugverkehrschaos
  • Rund 1500 Schweizerinnen und Schweizern in 15 verschiedenen Ländern sind davon betroffen
  • Flughäfen in Abu Dhabi, Dubai und Doha geschlossen wegen Luftraumsperrung
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Der Iran-Krieg macht vielen Feriengästen einen Strich durch die Rechnung. Gemäss EDA sind rund 4300 Schweizerinnen und Schweizer von den Störungen im Nahen Osten betroffen. Für sie verzögert sich in 15 Ländern die Weiterreise: Sie hoffen so schnell wie möglich auf ihre Rückreise. Ausgerechnet beliebte Ferienziele und wichtige Knotenpunkte zählen zu den betroffenen Ländern. Blick liefert die Übersicht.

Abu Dhabi (VAE)

Der Luftraum über den Vereinigten Arabischen Emiraten ist vorübergehend gesperrt. Als wichtiger Knotenpunkt gilt der Flughafen Zayed International Airport in Abu Dhabi, der komplett geschlossen ist. An- und Abflüge über diesen Flughafen sind aktuell nicht möglich. Die offizielle Seite des Flughafens rät Reisenden, sich direkt bei den Fluglinien nach Alternativen zu erkundigen. Die Fluggesellschaften Etihad und Swiss haben alle Flüge nach Abu Dhabi für den 2. März gestrichen. Die Lufthansa, zu der die Swiss gehört, nutzt zudem den Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis 4. März nicht.

Dubai (VAE)

Ebenfalls beliebte Flughäfen für Fernreisen sind die beiden Flughäfen Dubai International und Dubai World Central – Al Maktoum International. Beide sind aufgrund der aktuellen Lage geschlossen. Ab Montagabend sollen die ersten Flüge wieder abheben können, teilt der Flughafen von Dubai via X mit. Dennoch bittet Dubai Airports Passagiere dringend, nicht zum Flughafen zu kommen, es sei denn, sie wurden von der jeweiligen Fluggesellschaft kontaktiert, die die jeweilige Abflugzeit bestätigt.

Reisende sollen sich gemäss der Seite der beiden Flughäfen direkt an die Fluglinien wenden für weitere Informationen. Von Zürich aus sind Verbindungen gemäss Swiss voraussichtlich bis 4. März gestrichen.

Doha (QAT)

Der Heimatflughafen von Qatar Airways Hamad International Airport in Doha ist wegen der Sperrung des katarischen Luftraums vorübergehend ausser Betrieb. Die Fluggesellschaft Qatar Airways hat ihren Betrieb ebenfalls ausgesetzt. Ein weiteres Update folgt am 3. März, wie die Fluglinie auf X schreibt.

Wen sollte man bei Reiseproblemen kontaktieren?

Wer Probleme mit der Heimreise hat, kann folgende Instanzen kontaktieren:

Airlines

Alle Flughäfen raten, die lokalen Airlines zu kontaktieren. Die Anbieter helfen bei Stornierungen, geben Tipps und leisten Hilfe bei Heimreisen. Sollte der Flug über ein Reisebüro gebucht worden sein, sollten diese zuerst kontaktiert werden.

EDA

Das EDA führt keine organisierten Heimreisen durch und die Hotline ist aufgrund der zahlreichen Anfragen schwer erreichbar. Das EDA ruft die Schweizerinnen und Schweizer auf, die Reise-App des EDA Travel Admin herunterzuladen und die Reise zu registrieren. Die Applikation hat auch in vergangenen Sondersituationen wie der Corona-Pandemie Reisenden bei der Organisation von Rückreisen geholfen.

TCS

Der TCS bietet den ETI-Schutzbrief für Versicherte an. Die Hotline ist unter +41 58 827 22 20 erreichbar und hilft bei Fällen im Ausland.

Wer Probleme mit der Heimreise hat, kann folgende Instanzen kontaktieren:

Airlines

Alle Flughäfen raten, die lokalen Airlines zu kontaktieren. Die Anbieter helfen bei Stornierungen, geben Tipps und leisten Hilfe bei Heimreisen. Sollte der Flug über ein Reisebüro gebucht worden sein, sollten diese zuerst kontaktiert werden.

EDA

Das EDA führt keine organisierten Heimreisen durch und die Hotline ist aufgrund der zahlreichen Anfragen schwer erreichbar. Das EDA ruft die Schweizerinnen und Schweizer auf, die Reise-App des EDA Travel Admin herunterzuladen und die Reise zu registrieren. Die Applikation hat auch in vergangenen Sondersituationen wie der Corona-Pandemie Reisenden bei der Organisation von Rückreisen geholfen.

TCS

Der TCS bietet den ETI-Schutzbrief für Versicherte an. Die Hotline ist unter +41 58 827 22 20 erreichbar und hilft bei Fällen im Ausland.

Zypern

Die beiden zypriotischen Flughäfen – Larnaca und Paphos – sind weiterhin geöffnet und in Betrieb. Die offizielle Seite der beiden Flughäfen weist jedoch darauf hin, dass es zu Verzögerungen kommen kann. So berichtete die zypriotische «CyprusMail» von 48 gestrichenen Flügen, ausgehend von den beiden Flughäfen.

Flüge aus Süd- und Südostasien und dem Indischen Ozean

Betroffen sind zudem Destinationen in Süd- und Südostasien sowie im Indischen Ozean. Grosse Luftraumverkehrszentren wie der Indira Gandhi International Airport in Neu Delhi oder Mumbai sind weiterhin geöffnet, jedoch ist hier ebenfalls mit Verspätungen und gestrichenen Flügen zu rechnen. Wie Air India auf X schreibt, werden alle Flüge nach Nordamerika und Europa über verfügbare Lufträume im Nahen Osten durchgeführt, was zu einer Verlängerung der Flugzeiten führen dürfte.

Der TCS berichtet zudem von gestrandeten Schweizerinnen und Schweizern in Thailand, Kambodscha, Singapur, Indonesien, Philippinen. Diese Lufträume sind zwar geöffnet, die Flüge verlaufen aber oft über den Nahen Osten, weshalb mit Verzögerungen und gestrichenen Flügen zu rechnen ist. Auch auf der Liste sind Destinationen wie Sri Lanka, die Malediven, die Seychellen und Mauritius.

Das EDA hat am Montagmittag über die aktuelle Situation informiert. Hier kannst du die Pressekonferenz im Wortlaut nachlesen.

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