Darum gehts
- 1500 Schweizer betroffen durch iranische Angriffe auf Flughäfen im Nahen Osten
- Vereinigte Arabische Emirate schossen 500 iranische Drohnen ab
- Swiss-Flüge nach Dubai bis 4. März ausgesetzt, Tel Aviv bis 8. März
Der Krieg im Nahen Osten verhagelt vielen Asien-Reisenden die Ferien. Von den iranischen Angriffen auf die wichtigen Drehkreuze im Nahen Osten sind auch 1500 Schweizerinnen und Schweizer betroffen, wie der TCS am Sonntag mitteilte.
Die festsitzenden Reisenden befinden sich demnach in 15 Ländern: Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Indien, Sri Lanka, Malediven, Italien, Seychellen, Mauritius, Simbabwe, Thailand, Kambodscha, Singapur, Indonesien, Philippinen und Australien.
500 Drohnen abgeschossen
Der Hintergrund: Wegen der Luftraumschliessungen wurden seit Samstag unzählige Flüge annulliert, weshalb die Menschen aktuell ohne Möglichkeit zur Weiterreise festsitzen. Auch in der Nacht auf Montag verlassen nur wenige Flüge die Drehkreuzflughäfen der Golfairlines Emirates (Dubai), Etihad (Abu Dhabi) und Qatar (Doha), wie die Daten von Flightradar zeigen.
Alleine die Vereinigten Arabischen Emirate haben bisher über 500 iranische Drohnen abgeschossen, wie das Verteidigungsministerium auf X mitteilte. Am Flughafen von Abu Dhabi starb eine Person durch herunterfallende Trümmer. Und auf dem riesigen Airport der Touristenmetropole Dubai wurden vier Personen durch einen nicht näher beschriebenen Vorfall verletzt.
Swiss setzt Flüge aus
Eine Leserin schrieb Blick in der Nacht auf Montag, dass ihre Tochter mit Emirates auf dem Heimflug von Dubai nach Zürich sei. Doch bis sich der Luftverkehr im Nahen Osten vollständig erholt, dürften noch Tage vergehen. Für viele Reisenden bedeutet dies, Geduld bewahren – und gemeinsam mit den Airlines oder der Reiseversicherung nach alternativen Möglichkeiten zur Heimreise suchen.
Betroffen vom Krieg ist auch die Swiss: Sie verlängerte die Aussetzung ihrer Flüge nach Dubai bis und mit 4. März. Die Flüge nach und von Tel Aviv bleiben bis einschliesslich 8. März ausgesetzt.