Hier wird das Mädchen aus den Trümmern gezogen
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Wunder in Nepal:Hier wird das Mädchen aus den Trümmern gezogen

900 Kinder geschützt – Schulleiter in Nepal wird zum Helden
«Ich bin stolz darauf, dass wir so viele Leben gerettet haben»

Ein Schulleiter in Nepal rettete 900 Kinder, als er nur zehn Minuten vor der Flutkatastrophe die Schule evakuierte. Die Wassermassen zerstörten das Gebäude vollständig. Insgesamt sind bereits über 900 Menschen durch die Sturzflut in der Grenzregion verstorben.
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In einer beherzten Aktion rettete Schulleiter Rajendra Dawadi 900 Schüler vor der Sturzflut in Nepal.
Foto: BBC

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Schulleiter rettete in Nepal 900 Kinder nur zehn Minuten vor Flutkatastrophe
  • Die Flut zerstörte die Schule vollständig
  • Über 900 Menschen sind bislang insgesamt verstorben und rund 4000 Menschen werden vermisst
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Ein Schulleiter hat in Nepal 900 Kinder vor der nahenden Sturzflut bewahrt – nur Minuten bevor das Wasser ihre Schule überflutete und vollständig zerstörte. Rajendra Dawadi, Leiter der Tribhuvan-Trishuli-Sekundarschule im Bezirk Nuwakot, entschied sich nach mehreren Warnanrufen aus bereits betroffenen Regionen kurz nach 9 Uhr morgens am vergangenen Mittwoch zu einer sofortigen Evakuierung der Schule, wie er gegenüber dem Sender BBC berichtete.

«Hätten wir nicht schnell reagiert, hätten weder die Schüler noch ich heute mit Ihnen sprechen können», sagte er zu BBC. Die verheerende Sturzflut und die dadurch ausgelösten Überschwemmungen, die die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet erschütterten, haben nach Behördenangaben bisher mindestens 939 Todesopfer gefordert, während rund 4000 Personen weiterhin vermisst werden.

Per Luftrettung nach Hause gebracht

Dank der raschen Reaktion des Schulleiters, der die Kinder anwies, höher gelegenes Gelände aufzusuchen, konnten jedoch die Leben von 900 Schülern gerettet werden. «Ich bin stolz, dass wir so viele Leben retten konnten», sagte Dawadi gegenüber dem britischen Sender. Die Wassermassen trafen die Schule mit einer solchen Wucht, dass ein nahe gelegener Wohntrakt binnen Sekunden von Schlamm und Trümmern begraben wurde.

Die 16-jährige Schülerin Yunisha Amatya erinnert sich im Gespräch mit BBC an die dramatischen Szenen: «Zusammen mit meinen Freunden haben wir uns in letzter Sekunde in Sicherheit gebracht. Wir mussten über eine schmale Leiter hinter der Schule fliehen. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Basar vor unseren Augen weggespült.»

Viele der geretteten Schüler und Lehrkräfte mussten zwei Nächte in einem benachbarten Dorf ausharren, da die Strassen unpassierbar waren. Einige, darunter der Schulleiter und Yunisha, konnten erst per Luftrettung nach Hause zurückkehren.

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