Darum gehts
Kapitän Gianluigi Aponte pflegt zu sagen: «We are a family company with a family spirit.» Das sagen noch viele Familienunternehmer, doch bei der Mediterranean Shipping Company (MSC), der grössten Reederei der Welt, ist das wortwörtlich zu nehmen. Die Familie Aponte steht im Mittelpunkt des Firmenimperiums, Familienmitglieder besetzen Schlüsselpositionen, und nach aussen schottet sich das Unternehmen ab. Kinder, Enkel, Cousins, Schwiegersöhne und Schwiegermütter haben ihre Rolle bei MSC.
Vor einigen Wochen hat der Patron das Unternehmen an seine Kinder Diego und Alexa weitergegeben. Eine Formalie, denn der 85-Jährige ist weiterhin Executive Chairman der Gruppe, was bei MSC bedeutet: Der Commandante bleibt am Steuer.
Alexa (54) und Diego (50) haben während ihrer gesamten Karriere bei MSC gearbeitet. «Wir sind hier aufgewachsen, mehr im Büro als ausserhalb. Das ist unsere Familie», sagt Alexa Aponte in einem Firmenvideo. Diego Aponte beginnt seine Karriere bei MSC als Junior-Ingenieur auf Schiffen. Er arbeitet in Sorrent, wechselt nach Genf, durchläuft Abteilungen für Lateinamerika und die USA. 2000 gründet er Terminal Investment Limited (TiL), die Hafensparte von MSC, die heute mehr als 70 Containerterminals in über 30 Ländern betreibt und 30’000 Menschen beschäftigt. 2014 wird er Group President.
Im Verwaltungsrat von TiL sitzt auch Diegos Ehefrau, Elâ Aponte-Soyuer. Die Geschichte dieser Verbindung beginnt an einer Schweizer Universität: Diego und Elâ lernen sich als Studierende kennen. Ihr Vater, Ahmet Soyuer, ist Vorsitzender von Asyaport, dem grössten und modernsten Containerterminal der Türkei – heute ein Joint Venture mit TiL. Aus der Liebesgeschichte wird eine strategische Partnerschaft. Als MSC 2019 das damals grösste Containerschiff der Welt vom Stapel lässt, wird es nach Diegos Schwiegermutter benannt: «MSC Gülsün».
Jenseits des Rampenlichts
Diegos Schwester Alexa verantwortet die Finanzen der Gruppe. Im Oktober des vergangenen Jahres wird sie in den Verwaltungsrat von Rolex gewählt. Ihr Ehemann Pierfrancesco Vago (63) stammt aus einer bekannten Mailänder Logistikfamilie. Er kommt 2000 zu MSC und wird drei Jahre später CEO von MSC Cruises. Heute leitet er als Executive Chairman die gesamte Passagiersparte. Cousin Maurizio Aponte ist vierzig Jahre lang eine der prägenden Figuren bei MSC, massgeblich an Aufbau und Gründung zahlreicher Tochterunternehmen beteiligt. Heute leitet er die Fährgesellschaft Navigazione Libera del Golfo in Neapel. Die fünf Enkelkinder sieht man bei Schiffstaufen mit ihren Eltern oder an der Hand des Grossvaters. Die nächste Generation weiss, wo ihr Platz ist.
Abgesehen von diesen pompösen Anlässen, bei denen auch Sophia Loren, eine enge Freundin der Familie, stets Ehrengast ist, sieht man die Apontes fast nie in der Öffentlichkeit. Noch mehr als Orkanstürme oder die Drake-Passage fürchtet die Reederfamilie jede Art von Publicity. Niemand aus der Familie Aponte gibt je Interviews, auch keiner der CEOs einer Tochtergesellschaft. Ein Mediensprecher nimmt sich zwar Zeit für ein ausführliches Gespräch, doch alles, was gesagt wird, ist «strictly off the record». Wettbewerber, Kunden, Zulieferer: Kaum jemand möchte sich zur Familie äussern, niemand will zitiert werden – ob aus Respekt oder Furcht, ist schwer zu sagen.
Diejenigen, die sich doch hinter vorgehaltener Hand äussern, sagen, dass Gianluigi Aponte trotz seines Erfolgs zurückhaltend und bescheiden sei. Ein Mann, der einen Raum betritt, ohne unbedingt gesehen werden zu wollen. Auf Videos von Firmenevents kann man das beobachten. Sein Aussehen erinnert an seine Vergangenheit als Kapitän auf See. Feine Linien zeichnen sein Gesicht, sein Teint ist gebräunt. Das weisse Haar ist dicht, stets glatt zurückgekämmt, die Augen unter buschigen Brauen sind fokussiert und aufmerksam. Die Körperhaltung stramm und seine Garderobe traditionell und unauffällig: Massanzüge in Marineblau oder Anthrazit. Gianluigi Aponte strahlt die Autorität eines erfahrenen Seefahrers mit der formalen Klarheit eines globalen Unternehmensgründers aus.
Er behält die Entscheidungsbefugnis bei MSC und steuert das Unternehmen auch nach der Übergabe der Eigentumsanteile vom Hauptsitz in Genf aus. Seine Marotten prägen den Firmenalltag: Dienstags und freitags werden keine Verträge unterschrieben, keine Schiffe getauft, keine weitreichenden Entscheide gefällt. Der maritime Aberglaube steckt tief; diese Wochentage gelten unter Seeleuten seit jeher als Unglückstage. Jeden Samstagvormittag trifft sich die Führungsetage zur wöchentlichen Sitzung. Lange wurde auf Italienisch verhandelt. Erst seit der Däne Søren Toft als CEO verpflichtet wurde, ist Englisch die Sprache im Konzern.
Die Anfänge von MSC lesen sich wie ein Drehbuch. Aponte wird 1940 in Sorrent an der Bucht von Neapel geboren. Hoch auf den Klippen liegt das malerische Städtchen, unten am Meer der geschäftige Hafen. Dort legen die Fähren nach Capri, Neapel und den Orten entlang der Amalfiküste ab. In seiner Jugend arbeitet er als Matrose, macht das Kapitänspatent und steht am Steuer der bekannten Capri-Fähre bei der Reederei Achille Lauro. Anfang der 1960er-Jahre lernt er bei einer dieser Überfahrten die Schweizer Bankierstochter Rafaela Diamant kennen. Sie heiraten. Aponte nimmt eine Stelle bei einer Genfer Bank an.
Occasionen sind Trumpf
«Ich bin Kapitän, und mein Traum war es immer, Reeder zu werden. Also beschloss ich, mein eigenes Unternehmen zu gründen und mir mein erstes kleines Schiff zu kaufen», sagt Aponte in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte. 1970 kauft das Ehepaar für 200’000 Dollar ein gebrauchtes Handelsschiff von einer deutschen Reederei. Es wird umbenannt in «MV Patricia», auf den Namen der Ehefrau seines Geldgebers. 1971 folgt das nächste Schiff, das er auf den Namen seiner Frau Rafaela tauft.
Die erste Route von MSC führt vom Mittelmeer nach Somalia – eine Strecke, die andere Reedereien vernachlässigen. In den 1980er-Jahren folgt die Ausweitung auf weitere Länder Afrikas, die USA und Australien. Alteingesessene Reeder von Athen über Kopenhagen bis Hamburg sind skeptisch. An den feinen Adressen der Hansestadt belächelt man den jungen Neapolitaner: «In einigen Monaten ist Aponte pleite.» Es kommt anders. Heute beherrscht MSC mit 1000 Containerschiffen mehr als 20 Prozent des Marktes und rangiert auf Platz 1 vor den grössten Konkurrenten Maersk, CMA, Cosco und Hapag-Lloyd.
Aponte setzt von Beginn an auf gebrauchte Schiffe, die er zu einem guten Preis kauft. Auch heute werden diese so lange im Einsatz gehalten, bis sie völlig abbezahlt sind. Während der Pandemie erkannte Aponte als Erster, dass es viele notleidende Eigner gab. «Sie haben in einem wahnsinnigen Tempo alle Schiffe aufgekauft, die auf dem Markt waren. Die Konkurrenten haben das viel zu spät gesehen», erinnert sich ein Kenner der Branche. Gleichzeitig investiert MSC sehr viel Geld in neue Schiffe. Die Genfer Reederei ist der grösste Käufer neuer Schiffe bei Werften rund um den Globus – sie ist bekannt dafür, das grösste Bestellbuch der Branche zu haben. So ist MSC in den vergangenen Jahren deutlich schneller gewachsen als der Markt.
Aponte hat schon immer die Lücken im Markt gesehen und schnell gehandelt. «Er ist unglaublich entschlossen, wenn er eine Chance erkennt», sagt ein Kenner des Unternehmens. 1978 verlegt das Ehepaar Aponte den Firmensitz nach Genf. Niedrige Steuern und ein striktes Bankgeheimnis spielen vermutlich eine Rolle. Obwohl ein Binnenstaat, ist die Schweiz offenbar ein angenehmer Ort, um von hier aus die Weltmeere zu beherrschen. Die ganze Familie besitzt die italienische Staatsbürgerschaft, obwohl Diego und Alexa in der Schweiz aufgewachsen sind. Genf ist ihre Heimat. Die Familie lebt diskret in mehreren Villen, nach allem, was man hört, in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Alexa Aponte ist Mitgründerin der Fondation pour l’attractivité du canton de Genève, gemeinsam mit Renaud de Planta, dem damaligen Senior Partner der Privatbank Pictet, Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour und Gilbert Ghostine, VR-Präsident von Sandoz.
Selfmade-Milliardäre
Ghostine beschreibt Alexa als eine in der Genfer Gesellschaft hoch angesehene Persönlichkeit, äusserst klug, mit hohen Werten, und als jemanden, der Genf wirklich liebt. Die Unternehmenskultur der Familie trägt tatsächlich schweizerische Züge. Sie pflegen nicht den grossspurigen Stil von Onassis oder Fredriksen. Die Apontes sind konservativ und gelassen, um die Familie herum gab es nie viel Drama. Sie sind die wahrscheinlich schweizerischsten Neapolitaner.
In Genf sind die Apontes als grosszügige Philanthropen bekannt. Über die meisten ihrer Engagements schweigen sie. Bekannt ist nur die 2018 gegründete MSC Foundation. Sie engagiert sich für Meeresschutz, wie das Restaurieren von Korallenriffen. Im humanitären Bereich arbeitet die Stiftung unter anderem mit Mercy Ships zusammen. Auf speziell dafür konstruierten Spitalschiffen erhalten jedes Jahr Tausende Menschen in Afrika kostenlose chirurgische Eingriffe.
- 1000 Containerschiffe: MSC hat Maersk als grösste Container-Reederei überholt.
- 300 Routen: MSC verfügt über das dichteste und weitreichendste Routennetz.
- 500 Anlaufhäfen: An vielen der Häfen ist MSC nicht nur «Gast», sondern selbst beteiligt.
- 155 Länder: Es gibt kaum ein Küstenland auf diesem Planeten, an dem kein Aponte-Schiff anlegt.
- 1000 Containerschiffe: MSC hat Maersk als grösste Container-Reederei überholt.
- 300 Routen: MSC verfügt über das dichteste und weitreichendste Routennetz.
- 500 Anlaufhäfen: An vielen der Häfen ist MSC nicht nur «Gast», sondern selbst beteiligt.
- 155 Länder: Es gibt kaum ein Küstenland auf diesem Planeten, an dem kein Aponte-Schiff anlegt.
Die Apontes sind nicht nur die grössten Reeder, sondern auch eine der reichsten Familien der Welt. Die Eheleute Gianluigi und Rafaela teilten sich vor der Übergabe an die Kinder das Unternehmen, dessen Wert auf mindestens 40 Milliarden Franken geschätzt wird, hälftig – die Börsenkapitalisierung von Konkurrent Maersk liegt bei umgerechnet gut 30 Milliarden Franken. Rafaela Aponte sieht man fast ausschliesslich bei Schiffstaufen. Streng toupierte Hochsteckfrisur, elegante Kleider und üppiger Schmuck. Die Grande Dame wirkt, wie berichtet wird, bei der Inneneinrichtung von Kreuzfahrtschiffen mit. Das Vermögen hat die Familie nie bestätigt, denn Zahlen veröffentlicht MSC konsequent nicht.
Dafür gibt es auch keine formalen Gründe, MSC befindet sich zu 100 Prozent in Familienhand. Anders als die dänische Reederei Maersk, die an der Kopenhagener Börse kotiert ist und sehr detaillierte Geschäftsberichte veröffentlicht. So auch der französische Konkurrent CMA: Zwar wird die Shipping Company von der Familie Saadé kontrolliert und ist nicht gelistet, doch das Unternehmen gibt zur Finanzierung seiner enormen Flotte Anleihen aus.
Vor einigen Jahren wurden einer italienischen Zeitung die Rekordergebnisse von MSC von 2022 zugespielt. Die Firma erzielte demnach im sehr erfolgreichen Post-Corona-Jahr angeblich einen Gewinn von 36,2 Milliarden Euro, 86,4 Milliarden Umsatz und verfügte über Cash Reserven in Höhe von 63 Milliarden Euro.
Kapitäne als Aristokratie
Ein Geniestreich und wichtiger Meilenstein für MSC war der Einstieg ins Kreuzfahrtgeschäft. 1988 übernimmt Aponte von seinem Freund und Mentor Achille Lauro dessen in Schwierigkeiten geratenes Unternehmen. Damit legt er den Grundstein für MSC Cruises, heute die drittgrösste Kreuzfahrtgesellschaft der Welt mit 23 Schiffen, Routen in über 100 Länder und mehr als 30’000 Mitarbeitenden. In den vergangenen Jahrzehnten investierte Aponte mehrere Milliarden in neue Schiffe und Terminals. Die Kreuzfahrtsparte bringt Glamour ins Unternehmen: Die Luxusmarke Explora Journeys und eine Privatinsel auf den Bahamas ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich.
Aponte ist Kapitän. Ein klarer Trumpf, da er auch die technischen Aspekte der Schifffahrt kennt und versteht. Kapitäne sind die Aristokratie bei MSC. Es gibt viele von ihnen, weil Aponte Kapitäne in seinem Umfeld respektiert und schätzt. Er selbst gilt in Reederkreisen als Lichtgestalt. Das Geschäftsgebaren von MSC wird in der Branche bewundert und gefürchtet. Die Entscheidungswege sind kurz, die Flexibilität hoch, Fahrpläne, Reisegeschwindigkeit und Ladungsmengen können sich sehr kurzfristig ändern – ein grosser Unterschied zur teilweise behäbigen Konkurrenz. Mails von MSC sind knapp und kurz, lesen sich eher wie Anweisungen, Raum für Diskussionen gibt es nicht. Bei Meinungsverschiedenheiten wird der Ton schnell ruppig.
Das Shipping-Business ist ein hart umkämpfter Markt. Einer, der das Geschäft seit vielen Jahren kennt, beschreibt es so: «Was auch immer man tut, die Konkurrenz wird nach Wegen suchen, von einem entwickelten Routenplan abzuweichen oder eine noch bessere Route zu finden, um einem den Deal wegschnappen. Das alles geschieht sehr schnell.»
2020 schnappt Aponte seinem Konkurrenten Maersk den COO weg. Der Däne Søren Toft wird CEO – der erste, der nicht aus der Familie Aponte stammt. Aber Toft geniesst innerhalb der Organisation hohes Ansehen. Als Beweis, dass auch er nun zum Inner Circle zählt, wird vor zwei Jahren ein Schiff nach seiner Ehefrau Mette benannt. Wer einmal zur MSC-Familie gehört, wird respektvoll behandelt. Eine ehemalige Mitarbeiterin postete 2023 auf LinkedIn, dass sie beim Abschied 2019 eine persönliche Nachricht von Aponte erhalten habe. Eine einfache Botschaft, mit Schreibmaschine auf Firmenbriefpapier geschrieben: «Es ist für mich immer traurig, wenn Mitarbeiter unser Unternehmen verlassen. Wenn Sie sich jedoch für eine bessere Zukunft entschieden haben, kann ich Ihnen nur alles Gute für eine erfolgreiche Karriere sowie viel Glück und Gesundheit für die kommenden Jahre wünschen. Mit den herzlichsten Grüssen, G. Aponte.»
Mehr als eine Reederei
MSC ist längst mehr als eine Reederei. Zur Gruppe zählen Flugzeuge, Lastwagen, Hochgeschwindigkeitszüge, Krankenhäuser. In einem seltenen Interview mit einem lokalen italienischen TV-Sender sagte Gianluigi am Rande einer Grundsteinlegung im Hafen von Genua: «Die Dinge, die am wichtigsten sind, sind offensichtlich die Schiffe. Aber wir entwickeln uns auch mit allem, was drumherum ist. Wenn der Reeder nicht seine eigene Logistik anbietet, wird diese niemals integriert oder effizient sein.» Dazu passt der Kauf von 49,9 Prozent des Aktienkapitals der HHLA, der Betreibergesellschaft des Hamburger Hafens, Ende 2024: Während Klaus-Michael Kühne den Deal nur unterschreiben wollte, wenn er mehr als 50 Prozent bekommt, schlägt Aponte bei 49,9 Prozent zu – im Hinterkopf die Möglichkeit, über eine Kapitalerhöhung später die Mehrheit zu erhalten.
Auch im Tankergeschäft mischt MSC nun mit: Ende vergangenen Jahres beginnt die südkoreanische Reederei Sinokor, Tanker zu kaufen. Branchenkenner spekulieren darüber, wer hinter dem Kaufrausch steckt. Sinokor gibt in wenigen Monaten mehrere Milliarden Dollar für neue Öl- und Gastanker aus. Zwei Schiffsverkäufer erklären gegenüber Bloomberg: Der Käufer hinter dem Deal sei Aponte. Im Februar bestätigt die Wettbewerbsbehörde in Zypern, dass MSC 50 Prozent von Sinokor für 5,4 Milliarden Dollar erwirbt. Von MSC gibt es kein Statement. Wieder einmal hat Aponte beobachtet und entschlossen gehandelt. Das Timing ist präzise: Mit der Eskalation im Nahen Osten sind die Frachtraten für Supertanker dramatisch gestiegen.
Diego Aponte hat sich bereits geäussert, er hoffe, dass die Kinder der dritten Generation denselben Weg einschlagen wie seine Schwester und er. Doch vorerst bleibt sein Vater Chef auf der Kommandobrücke. «Dass er beschlossen hat, die Gruppe an seine Kinder zu übergeben, bedeutet keinesfalls, dass Gianluigi Aponte sich zurückziehen will. Er wird weiterhin fest an der Spitze stehen», erklärte sein Cousin Maurizio gegenüber «Shipping Italy».