Schoggi-Rätsel bei Wernli
Beim Kult-Guetzli Petit Beurre sind plötzlich die Rillen weg!

Die Choco Petits Beurres von Wernli sehen auf einmal anders aus als auf der Packung: Die Rillen auf der Schoggi sind verschwunden! Ein Design-Update sorgt für Überraschung – doch an Qualität und Menge ändere sich nichts, versichert der Hersteller.
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Auf den Petits Beurres von Wernli hat die Schoggi plötzlich keine Rillen mehr.
Foto: Patrik Berger

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wernli ändert Design von Choco Petit Beurre, Verpackung folgt später
  • Marketing modernisierte Form während Schokoladenguss-Ersatz, Qualität bleibt unverändert
  • Guetzli-Klassiker seit 1964: 1926 erste Biscuitfabrik der Schweiz gegründet
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Blick-Leserin Sarah B.* (34) aus Turbenthal ZH hat eine Schwäche für Süsses. Besonders angetan haben es ihr die Petits Beurres von Wernli. Zum Kaffee gönnt sie sich gerne ein, zwei Guetzli. Und staunt nicht schlecht, als sie die Verpackung öffnet: Die Rillen auf dem Schoggi-Plättli sind weg! «Was hat Wernli mit den Rillen gemacht?», fragt sie sich. «Auf der Packung sind sie aber noch drauf.» Sie macht ein Foto – und bittet Blick um die Auflösung des Rillen-Rätsels.

«Wir haben bei den Choco Petits Beurres das Design geändert», sagt Co-CEO Marianne Wüthrich Gross (59) vom Guetzli-Hersteller und Wernli-Besitzer Hug in Malters LU zu Blick. Von Zeit zu Zeit müssten die Formen, in denen die Schokolade gegossen wird, ersetzt werden. «Bei einem solchen Ersatz hat das Marketing eine kleine Modernisierung der Form vorgenommen», so die Co-Chefin weiter. «An der Qualität der Schokolade und der Menge ändert sich aber nichts», versichert sie.

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1964 erfunden – Znünibrot als Inspiration

Und die Verpackung? «Das Bild wird bei der nächsten Auflage angepasst», sagt Marianne Wüthrich Gross. Nach einer «Übergangsphase», wie sie es nennt. Denn: «Aus Nachhaltigkeitsüberlegungen haben wir beschlossen, nur wegen des Design-Unterschieds kein Packmaterial zu vernichten.»

Das Choco Petit Beurre von Wernli gehört zu den Klassikern im Schweizer Guetzli-Regal. Erfunden wurde es 1964 von Fritz Wernli (1921–2020). Die Idee war verblüffend einfach: Er orientierte sich am damals beliebten Znüni aus einem Stück Brot und einem Stück Schokolade – und machte daraus ein Guetzli. Fritz Wernli ist auch der Schöpfer des Kult-Slogans «Me hed de Wernli eifach gernli».

Die Geschichte von Wernli reicht noch weiter zurück. 1905 eröffnete Friedrich Johann Wernli in Trimbach SO eine Konditorei. 1914 gründeten seine Söhne Fritz und Paul die «Biscuit-Fabrik Gebrüder Wernli». Bereits 1926 entstand daraus die erste halbautomatische Biscuitfabrik der Schweiz – ihre Öfen waren besonders für Trockenbiscuits wie Petit Beurre geeignet. Seit 2008 gehört Wernli zum Luzerner Familienunternehmen Hug.

*Name geändert

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