Darum gehts
- Am Flughafen Zürich fahren seit Anfang September autonome Shuttlebusse ohne Fahrer
- Die Busse dienen nur als Mitarbeitershuttle und werden extern überwacht
- Projekt läuft bis Ende 2026, Kooperation mit WeRide seit März 2025
Seit wenigen Tagen sind auf dem Gelände des Flughafens Zürich zwei vollständig automatisierte Shuttlebusse ohne Fahrer und Sicherheitspersonal unterwegs. Die ersten Testfahrten hätten Anfang September stattgefunden, wie der Flughafen in einer Mitteilung schreibt. Die Busse werden von einer Leitstelle aus überwacht.
Damit ist Zürich einer der ersten Flughäfen in Europa, der solche Fahrten durchführt. Seit März 2025 arbeitet man mit dem chinesischen Unternehmen WeRide am Projekt. Der Flughafen spricht von einem «bedeutenden Meilenstein».
Noch nicht für Passagiere
Die Passagiere können vorerst allerdings noch nicht in die kleinen Busse einsteigen. Diese sollen aktuell nämlich ausschliesslich als Mitarbeitershuttle dienen. Sie fahren auf einer definierten Strecke. Flugzeug-Rollwege werden dabei nicht gekreuzt.
Während die Shuttles die Fahrt selbständig bewältigen, kontrollieren Mitarbeitende von Swissport und Krummen Kerzers den Betrieb. Die Fahrzeuge ersetzen dabei keine Arbeitskräfte. «Die bisherigen Sicherheitsfahrer wurden für diese neue Aufgabe ausgebildet», schreibt der Flughafen Zürich. Die Automatisierung soll den Betrieb effizienter gestalten und auch dem erwarteten Fachkräftemangel entgegenwirken.
Die Shuttlebusse kommen mindestens bis Ende 2026 zum Einsatz. Der Flughafen prüft aktuell eine Fortführung des Projekts. Unabhängig davon sollen die Erkenntnisse die Basis für den künftigen Einsatz von automatisierten Fahrzeugen sein. In Zukunft möglicherweise dann auch für Flugpassagiere.