Nicht unnötig Geld ausgeben
Wer auf diese Dienste verzichtet, spart bis zu 4533 Franken

Jährlich verschwenden Schweizer Tausende Franken für unnötige Dienstleistungen. Wir zeigen, wie du teure Fehler vermeidest.
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Einige Dienste verschlucken nur Geld und nützen wenig – da kann man gut sparen.
Foto: Sven Thomann

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Nicole Müller und Martin Müller
Beobachter

Mit Dienstleistungen lässt sich gut Geld verdienen – auch mit komplett unnützen. Aber das ist den Anbietern egal. Hauptsache, jemand fällt auf sie herein. Doch das lässt sich einfach vermeiden mit den Tipps des Beobachters.

Elektronische Reisegenehmigung: 85 Franken sparen

Viele Länder verlangen heute eine elektronische Einreisegenehmigung. Wer nach Grossbritannien reist, braucht eine ETA (Electronic Travel Authorisation), wer in die USA will, ein ESTA (Electronic System for Travel Authorisation). 

Artikel aus dem «Beobachter»

Das ist ein Beitrag aus dem «Beobachter». Das Magazin berichtet ohne Scheuklappen – und hilft Ihnen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen.

Probieren Sie die Mobile-App aus!

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Schlechte Idee: «USA ESTA» googeln und den erstbesten Anbieter anklicken. Alles ist genau gleich mühsam: Man muss alle Personalien angeben, den Reisepass hochladen, bestätigen, kein Massenmörder zu sein, und die offizielle Gebühr von 32 Franken bezahlen. Die Anbieter leiten die Unterlagen einfach an die offizielle Stelle weiter. Kostenpunkt: 85 bis 100 Franken. 

Gute Idee: Über die offizielle Website oder App des Reiselandes die Einreisegenehmigung bestellen. So können Reisende auch sicher sein, dass sie die richtige Genehmigung haben und nicht am Zoll stranden. 

Auszug aus Register bestellen: 18 Franken sparen

Für eine neue Wohnung braucht es einen Auszug aus dem Betreibungsregister, für die neue Stelle als Polizistin einen aus dem Strafregister. 

Schlechte Idee: «Betreibungsregisterauszug» oder «Strafregisterauszug» googeln und den erstbesten Anbieter wählen. Wie bei der elektronischen Einreisegenehmigung muss man alle Arbeit selbst machen und die staatliche Gebühr von 17 Franken zahlen. Die Anbieter vermitteln nur. Kostenpunkt: Gebühren bis zu 13 Franken für einen Betreibungsregisterauszug, bis zu 18 Franken für einen Strafregisterauszug.

Gute Idee: Die Auszüge beim jeweiligen Portal des Bundes bestellen, sprich den Betreibungsregisterauszug bei Easygov.swiss und den Strafregisterauszug bei E-service.admin.ch.

Pensionskassengelder finden: 2800 Franken sparen

Wer häufig den Job wechselt, zwischendurch keine Stelle hatte oder im Ausland war, verliert bisweilen den Überblick und vergisst, dass noch irgendwo bei einer Pensionskasse oder Freizügigkeitsstiftung Altersgelder vorhanden sind.

Schlechte Idee: Eine Firma damit beauftragen, nach den vergessenen Guthaben zu suchen. Solche Firmen verlangen dafür entweder eine Grundgebühr von 30 bis 100 Franken plus Gebühren für die Überweisungen. Oder eine Provision von bis zu 35 Prozent des gefundenen Geldes. Kostenpunkt: 2800 Franken, wenn zum Beispiel bei einem Job für ein halbes Jahr 8000 Franken Guthaben zusammengekommen sind. 

Gute Idee: Die Pensionskassen und Freizügigkeitsstiftungen selbst nach den Guthaben suchen lassen, wenn man das Rentenalter 65 erreicht. Sie finden die allermeisten. Man kann sich aber auch jederzeit direkt an die Zentralstelle 2. Säule wenden: Die sucht dann professionell und umfassend nach den Altersguthaben, kostenlos. 

Schlüsseldienst: 1630 Franken sparen

Es ist kein schönes Gefühl: Nach einem gelungenen Abend vor der Wohnungstüre stehen, wenige Meter Luftlinie vom ersehnten Bett – nur leider fehlt der Schlüssel, wo auch immer er verloren gegangen ist. 

Beratung in Konsumfragen

Wenn es um Konsumverträge, Reisen, Betreibung oder Sachversicherungen geht, wissen die Beobachter-Fachleute bestens Bescheid und können dich unterstützen. Hier entlang.

Wenn es um Konsumverträge, Reisen, Betreibung oder Sachversicherungen geht, wissen die Beobachter-Fachleute bestens Bescheid und können dich unterstützen. Hier entlang.

Schlechte Idee: «Notschlüsseldienst» googeln und irgendeinen Anbieter anrufen. Denn die verrechnen fast immer völlig überrissene Preise. So musste eine Beobachter-Leserin 1680 Franken bezahlen. Dabei hätte die Verwaltung am nächsten Tag das Schloss auswechseln können, für Materialkosten von 50 Franken. 

Gute Idee: Ruhe bewahren und bei Freunden oder Familie übernachten. Auch ein Hotelzimmer ist bestimmt billiger. Am nächsten Tag ist noch genug Zeit, um mit der Verwaltung zu telefonieren. Oder am Wochenende mit der Polizei – die hat oft Listen von seriösen Anbietern.

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