«Nicht mehr rentabel»
Aargauer Beck schliesst drei Filialen und strafft sein Sortiment

Steigende Kosten und fehlende Fachkräfte zwingen die Bäckerei Frei aus Nussbaumen AG zu drastischen Schritten: Drei Filialen in Turgi und Baden gehen Ende Juni zu. Mitarbeitende sollen an andere Standorte wechseln. Zudem bietet die Bäckerei künftig weniger Produkte an.
Kommentieren
1/4
Die Bäckerei Frei aus Nussbaumen AG schliesst drei ihrer 14 Filialen.
Foto: PD

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Bäckerei Frei AG schliesst bis Juni 2026 drei Filialen im Kanton Aargau
  • Gründe sind steigende Kosten, Fachkräftemangel und die Konkurrenz von Tankstellenshops
  • Betroffen sind drei Standorte, insgesamt beschäftigt die Kette 130 Personen
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Patrik_Berger_Redaktor Wirtschaft Desk_Ringier Blick_1-Bearbeitet.jpg
Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Die Bäckerei Frei aus Nussbaumen AG ist eine der grössten Ketten im Aargau. 14 Standorte betreibt der Beck mit 130 Angestellten. Jetzt geht der traditionsreiche Betrieb aber über die Bücher – und schliesst drei Bäckereien per Ende Juni. Das berichtet das «Badener Tagblatt». Betroffen sind zwei Läden in Turgi AG sowie im Kappelerhof in Baden AG. Seit 1977 wird dort Brot verkauft.

«Diese Filialen konnten trotz anhaltender Bemühungen nicht mehr rentabel geführt werden», schreibt das Familienunternehmen in einer Mitteilung. Grund für den harten Schnitt: steigende Kosten und akuter Fachkräftemangel. «Besonders in der Produktion ist es zunehmend schwierig, qualifizierte Mitarbeitende zu finden.» Die Schliessungen seien unumgänglich. Denn: «Wir wollen unser Unternehmen so ausrichten, dass wir auch langfristig erfolgreich bleiben», sagen Hansjörg und Dominik Frei dem «Badener Tagblatt». Sie führen das Unternehmen in zweiter Generation.

Tankstellenshops als grösste Konkurrenz

Vor allem industrielle Bäckereien und Tankstellenshops machen den beiden das Leben schwer. Deshalb fokussieren sie sich nun auf gut frequentierte Lagen. «Auch die Produktionsprozesse werden laufend optimiert, mit dem Ziel, Qualität und Effizienz langfristig zu sichern», heisst es weiter. Das Sortiment wird gestrafft. Die Bäckerei Frei konzentriert sich künftig auf ihre stärksten und begehrtesten Produkte. 

Entlassungen wollen Hansjörg und Dominik Frei vermeiden. «Wo immer möglich werden Mitarbeitende aus den betroffenen Filialen in andere Standorte integriert», versprechen sie.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen