Nachdem auch ein Schweizer verstarb
Neue Flagge soll Strandgäste auf Mallorca warnen

Weisser Blitz auf schwarzem Hintergrund: Auf diese neue Flagge setzen Strände auf Mallorca, um ihre Badegäste zu schützen. Damit sollen weitere Tragödien verhindert werden.
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Naturgefahr Blitz: Wer am Strand vom Gewitter überrascht wird, lebt gefährlich.
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mallorca führt schwarze Warnflagge für Blitzgefahr an Stränden ein
  • 2022 starben ein Schweizer (65) und ein Deutscher (51) durch Blitze
  • Neue Massnahme soll Badegäste schützen
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Sven SchumannRedaktor Wirtschaft

Der Hitzesommer ist vorbei, der Herbst steht vor der Tür. Und die Schweizerinnen und Schweizer zieht es noch mal in den Süden. Das zeigt der Blick auf die diesjährigen Herbstferien-Pläne und aktuellen Reisetrends. Ganz weit oben auf der Liste der beliebtesten Destinationen: Mallorca. Auch diesen Herbst reisen erneut Tausende Schweizer auf die Baleareninsel.

Dabei hoffen sie auf strahlende Sonne und blauen Himmel. Doch auch im Herbst kann es auf Mallorca – so wie vergangenes Jahr – zu heftigen Unwettern kommen. Eine echte Gefahr. Vor allem für Badegäste, die am Strand vom Gewitter überrascht werden.

Damit in Zukunft sowohl Einheimische als auch Touristen rechtzeitig vor Gewittern gewarnt werden können, haben mehrere Städte, darunter Sóller und Capdepera, eine neue Warnflagge eingeführt. Die schwarze Fahne mit weissem Blitz signalisiert erhöhte Blitzgefahr. Weht dazu noch die rote Flagge, muss der Strand schnellstmöglich geräumt werden.

Auch Schweizer Opfer

Damit reagieren die Strände auf tragische Unfälle aus den vergangenen Jahren. Im Jahr 2022 sind auf Mallorca bei einem Unwetter zwei Menschen durch einen Blitz ums Leben gekommen. Die beiden Männer waren laut Polizei in Cala Mesquida unterwegs, einer beliebten Badebucht im Nordosten der Insel, als plötzlich ein Unwetter aufzog. 

Der Blitz hatte zuerst einen der Männer getroffen, als er seinen Sonnenschirm schliessen wollte. Dann sei der Blitz zum anderen, etwa 15 Meter entfernten Mann weitergeschossen, der in der Folge ebenfalls verstarb. Bei den Opfern handelt es sich um einen Schweizer (†65) und einen Deutschen (†51).

Auch wenn die Chance, vom Blitz getroffen zu werden, verschwindend klein ist, handelt sich dabei nicht um Einzelfälle. Bereits ein Jahr zuvor verstarb in El Salvador eine 22-jährige Profisurferin. Auch sie wurde am Strand vom Blitz erschlagen.

Damit es nicht mehr so weit kommt, setzen jetzt einige Städte auf Mallorca auf das neue Warnsystem. Bereits diese Woche könnte die Flagge wieder wehen: Die Wetterdienste prognostizieren einen Wetterumschwung. Neben Wolken und Regen könnte es am Mittwoch zu lokalen Gewittern kommen.

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