So will die Nationalbank die neuen Notenserie haben
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«Schweiz und ihre Höhenlagen»:So will die Nationalbank die neuen Notenserie haben

Morgen werden sie präsentiert
Nationalbank zeigt die neuen Banknötli – sechs sind noch im Rennen

Ab 2031 gibt es neue Schweizer Banknoten. Die SNB präsentiert am Mittwoch die Gewinnerin des Design-Wettbewerbs. Das Thema: «Die Schweiz und ihre Höhenlagen». Stückelungen und Farben bleiben gleich. Auch die umstrittene 1000-Franken-Note gibts weiterhin.
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Am Mittwoch präsentiert SNB-Präsident Martin Schlegel die neuste Banknotenserie.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SNB präsentiert am Mittwoch neue Banknotenserie, Einführung frühestens 2031
  • Thema: «Schweiz und ihre Höhenlagen», Stückelung und Farben bleiben gleich
  • Kosten für neue Serie: mittlerer zweistelliger Millionenbetrag, ab 2031 nutzbar
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Neue Nötli braucht das Land! Die aktuelle Banknotenserie wurde in den Jahren 2016 bis 2019 lanciert. Im Schnitt liegt die Lebensdauer einer Banknotenserie bei 15 bis 20 Jahren. Das Problem: Je länger eine Banknotenserie im Umlauf ist, desto einfacher wird es für Fälscher, den ausgeklügelten Sicherheitsmerkmalen auf die Spur zu kommen.

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Weil die Entwicklung von Banknoten mehrere Jahre dauert, kümmert sich die SNB zeitig um die neue Serie – auch wenn die aktuellen Nötli noch fit sind. Oder wie es SNB-Präsident Martin Schlegel (49) sagt: «Ich kann Ihnen versichern, dass die aktuellen Noten keine Midlife-Crisis haben.» Auch wenn sie bereits in der Mitte ihres Lebenszyklus angekommen sind.

Stückelung und Farben bleiben gleich

Am Mittwoch präsentiert die Nationalbank nach einem Online-Voting die neuen Banknoten. Die SNB zeigt um 10 Uhr, welche Gestalterin oder welcher Gestalter die nächste Banknotenserie der Schweiz verantworten wird. Im Rennen sind noch sechs Finalistinnen und Finalisten. Das Thema: «Die Schweiz und ihre Höhenlagen». Die Nötli sollen sich der «einzigartigen Topografie der Schweiz» widmen.

Schon jetzt ist klar: Die SNB hält an der bisherigen Notenstückelung fest – es gibt also weiterhin ein Nötli für 10, 20, 50, 100 und 200 Franken. Selbst die 1000-Franken-Note – die wertvollste Banknote der Welt – bleibt trotz der immer wieder geäusserten Kritik im In- und Ausland Bestandteil der neuen Serie.

Die neuen Noten behalten die bisherigen Farben bei. Einige Werte haben seit der Ausgabe der ersten nationalen Banknoten 1907 die gleiche Farbe: das Violett der 1000-Franken-Note, das Blau der 100-Franken-Note oder das Grün der 50-Franken-Note. Erst seit Mitte der 90er-Jahre ist die 20-Franken-Note rot und die 10-Franken-Note gelb statt rot. Und die 200er-Note ist in Brauntönen gehalten. 

Ab 2031 im Umlauf

Die Einführung der neuen Notenserie ist auf frühestens 2031 geplant. Laut Martin Schlegel sollen die neuen Nötli sicher, praktisch und schön sein. Denn er betont: «Sie sind unsere Visitenkarte.» Deshalb wollte er die Bevölkerung auch in den Prozess miteinbeziehen. Gratis gibts die neuen Nötli allerdings nicht. Die neue Banknotenserie werde wohl gleich viel kosten wie die aktuelle. Eine genaue Zahl nennen die SNB-Vertreter nicht, sprechen aber von Kosten «im mittleren zweistelligen Millionenbetrag».

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