Mega-Projekt in Arosa GR
Neue Hörnlibahn – Skigebiet investiert 67 Millionen Franken

Im Hörnligebiet in Arosa GR steht ein neues Mega-Bauprojekt in den Startlöchern. Bis Ende 2028 investieren die Bergbahnen über 67 Millionen Franken in modernere Bahnen, mehr technische Beschneiung und eine neue Pistenführung. Der Zeitplan ist eng getaktet.
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Seit 1986 bringt der Hörnliexpress Skifans auf über 2500 Meter über Meer.
Foto: Nina Mattli

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Arosa investiert bis 2028 67,1 Millionen Franken in neue Bahnen
  • Neue Gondelbahn und Sessellift am Hörnli ersetzen alte Anlagen
  • Transportkapazität ab Dezember 2028 beträgt 4600 Personen pro Stunde
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Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Das Bündner Bergdorf Arosa rüstet sich für die Zukunft. Die Bergbahnen ziehen am Hörnli bis Dezember 2028 eine neue, moderne 10er-Gondelbahn und einen 8er-Sessellift hoch. Kostenpunkt: 67,1 Millionen Franken. Zudem investiert der Betrieb in den Ausbau der technischen Beschneiung und passt die Pistenführung an, wie er am Donnerstag mitteilt. Es handelt sich um die grösste Investition der traditionsreichen Wintersportdestination. Zunächst hatte die «Südostschweiz» über das Megaprojekt berichtet. 

Im Zentrum des Bauvorhabens steht die Hörnli-Achse, wo die Urdenbahn für die Verbindung zur Lenzerheide GR, die Gondeln des Hörnliexpress und ein 4er-Sessellift zusammenlaufen. Der 40 Jahre alte Express und der 32-jährige Sesseli werden jetzt ersetzt. Die beiden neuen Bahnen können zusammen 4600 Personen pro Stunde aufs Hörnli befördern, aktuell liegt die Leistung mit 4450 Personen leicht darunter. Die Linie der Lifte werde leicht angepasst, teilen die Bergbahnen mit. Sie sprechen beim Generationenprojekt von einem «Masterplan für die Gebietsentwicklung».

Arbeiten bereits gestartet

Das Gebiet ums Hörnli zählt zu den schneesichersten Teilen von Arosa. «Die Beschneiung startet regelmässig bereits in der zweiten Oktoberhälfte», heisst es in der Mitteilung. Diese wollen die Bahnen nun intensivieren. Daneben gibt es umfassende Pistenanpassungen, wobei «wenig zweckmässige» Abschnitte verschwinden. Diese Investitionen kosten die Bergbahnen 17 Millionen Franken, die in den Gesamtkosten einberechnet sind.

Bereits diesen Sommer starten die Arbeiten an der technischen Beschneiung und der Piste. Danach «werden die bestehende Gondel- und Sesselbahn zurückgebaut und durch die neuen Anlagen ersetzt», heisst es weiter. Für den Bahnersatz ist der Zeitplan eng getaktet: Die Inbetriebnahme der 10er-Gondelbahn ist für Dezember 2028 vorgesehen, die Arbeiten dazu starten «im Sommer 2028». Läuft das Genehmigungsverfahren nach Plan, soll der Sesseli sogar bereits ab der Wintersaison 2027/28 laufen.

Nicht erste Investition seit Fusion mit Lenzerheide

Seit dem Zusammenschluss des Skigebiets Arosa Lenzerheide und der Eröffnung der Urdenbahn im Januar 2014 investierten die Bergbahnen immer wieder in ihre Infrastruktur. Vor sieben Jahren erneuerte Arosa die in die Jahre gekommene Brüggerhornbahn mit einem neuen 6er-Sessellift im Porsche-Design. Zuletzt konnten sich auch Après-Ski-Fans freuen, als die Kuhbar bei der Tschuggenhütte 2023 in neuem Glanz erstrahlte. 

Derzeit wird auch das Hotel Kulm, neben dem Tschuggen das einzige 5-Sterne-Haus im Ort, umfassend saniert und durch zahlreiche Neubauten für Zweitwohnungsbesitzer ergänzt. Die Wiedereröffnung ist für die Wintersaison 2029 geplant.

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