Mallorca-Touristen schockiert über Preisexplosion
110 Euro für Strandliege und Sonnenschirm – pro Tag!

Die Strände Mallorcas werden teurer: 110 Euro für Schirm und Liege in der ersten Reihe! Wegen steigender Pachtgebühren und weniger Liegen explodieren die Preise – gleichzeitig steigen die Touristenbuchungen weiter.
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An Mallorcas Costa de la Calma kam der Schock: 110 Euro kosten Sonnenliege und Sonnenschirm in der ersten Reihe.
Foto: Instagram (@x_mallorca)

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Touristin schockiert: 110 Euro für Liege und Schirm auf Mallorca
  • Strände schrumpfen durch Meeresspiegelanstieg, Liegenzahl reduziert
  • 2025 kostete ein Set 18 Euro, 2026 bereits 30 Euro pro Tag
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft

Mallorca ist ein Touristenmagnet. Endlose Sandstrände, türkisblaues Wasser und verlässlicher Sonnenschein ziehen Gäste aus ganz Europa an, inklusive der Schweiz. Wer aber diesen Sommer seine Ferien auf der Balearen-Insel verbringen will, muss tief in die Tasche greifen — wie eine deutsche Touristin erfahren musste.

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Am Strand der Costa de la Calma fuhr der Deutschen ein Schock in die Knochen: 110 Euro für Sonnenschirm und Liege! Wie das Mallorca-Magazin berichtet, ärgerte die Touristin sich masslos über die astronomischen Preise. In den hinteren Reihen würden die Liege mit Sonnenschirm schon 60 Euro kosten, in der ersten Reihe seien es 110 Euro. «Noch nie war ich so schnell vom Strand weg», wird die deutsche Touristin zitiert.

Preisexplosion

Die Preise an den Stränden von Mallorca sind zuletzt stark gestiegen. An der beliebten Playa de Palma kostet ein Set aus zwei Liegestühlen und einem Schirm dieses Jahr 30 Euro pro Tag, fast doppelt so viel wie im Vorjahr. 2025 waren es noch 18 Euro für das gleiche Set. Nicht etwa geldgierige Standbetreiber sind der Grund für den hohen Preisanstieg: Die Stadtverwaltung setzt die Preise. Womit hat sie den Anstieg begründet? Der Verbraucherpreisindex sei zwischen 2019 und 2025 stark gestiegen, die Preise müssten nachjustiert werden, heisst es.

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Die Stadt hat auch andere Beweggründe, die Gebühren zu erhöhen. Der steigende Meeresspiegel macht die Sandstrände kleiner. In den letzten Jahren waren Mallorquiner nicht glücklich mit der Touristenflut: Ihr Strand verschwindet unter den vielen Liegen der ausländischen Gäste. Wo sollen sie da noch ihr Badetuch hinlegen? In Palma sind deshalb die Pachtgebühren für die Sandstrände massiv gestiegen und die Zahl der erlaubten Liegen ist geschrumpft, von rund 6000 auf noch 4400.

Boom trotz Gegenmassnahmen

Wie das mit den enormen Besucherzahlen ausgehen soll, ist noch nicht ganz klar. Die grossen Reiseportale vermelden Rekordstände bei den Buchungen, trotz der steigenden Preise auch in der Gastronomie, Hotellerie und bei den Flügen. Mallorca wehrt sich gegen den Ansturm. Die spanische Insel setzt auf eine höhere Touristensteuer, strenge Strandregeln und Verbote von neuen Ferienunterkünften.

Trotzdem boomt die Reisedestination im Mittelmeer. Daran ist teilweise der Krieg im Iran und die angespannte Lage in der Golfregion schuld. Konfliktherde wie diese haben den internationalen Reiseverkehr durcheinandergebracht. Die Golfregion spielt sonst eine wichtige Rolle als globales Drehkreuz. Da die Routen teilweise ausgefallen sind, haben viele ihre Sommerferien umgeplant. Der gesamte westliche Mittelmeerraum erlebt diesen Sommer deshalb einen Boom.

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