Mallorca statt Dubai – ab sofort buchbar
Swiss stockt Flugangebot in Europa wegen Iran-Krieg massiv auf

Der Krieg im Nahen Osten belastet das Geschäft der Swiss. Seit Kriegsausbruch hat die Airline zahlreiche Flugverbindungen in die Golfstaaten gestrichen. Als Massnahme baut sie jetzt ihr Kurzstreckennetz in Europa aus – und bietet ab Mai zusätzliche Flüge an.
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Der Iran-Krieg bringt auch das Geschäft der Lufthansa-Tochter Swiss durcheinander.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Swiss musste wegen Iran-Krieg bereits zahlreiche Flüge streichen
  • Jetzt baut sie das Flugangebot für europäische Destinationen stark aus
  • Von Mai bis September 74 zusätzliche Flüge innerhalb Europas geplant
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Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Der Krieg im Iran hat den internationalen Luftverkehr ins Chaos gestürzt. Auch die Flüge der Swiss in den Nahen Osten sind beeinträchtigt: Die Lufthansa-Tochter fliegt derzeit nicht nach Dubai und Abu Dhabi, in die saudische Hauptstadt Riad, Tel Aviv in Israel oder nach Teheran.

Das ist schlecht fürs Geschäft. Muss ein Teil der Flotte am Boden bleiben, kostet das viel Geld. Um die Verluste wettzumachen, setzt die Swiss ihre freigewordenen Kapazitäten jetzt dort ein, wo sie ungehindert fliegen kann: in Europa. «Swiss baut ihr europäisches Kurzstreckennetz gezielt aus», kündigt die Schweizer Fluggesellschaft am Mittwoch in einer Mitteilung an. Konkret werden zwischen Mai und September 74 zusätzliche Hin- und Rückflüge zwischen der Schweiz und europäischen Destinationen durchgeführt. Die Swiss setze dabei gezielt auf besonders nachfragestarke Strecken, heisst es.

Spanien, Griechenland, Schweden

Die zusätzlichen Flüge seien ab sofort buchbar, schreibt die Airline. Im Mai stockt Swiss die Kapazitäten in die spanischen Städte Málaga, Mallorca und Alicante, in die schwedische Hauptstadt Stockholm, Athen und Thessaloniki in Griechenland, sowie Malta, Porto und Palermo auf. «Von Juni bis September liegt der Fokus auf den besonders stark nachgefragten Märkten wie Alicante, Thessaloniki und Venedig», schreibt die Airline.

Die Swiss prüfe abhängig von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten laufend, wie sie freiwerdende Flugzeuge und Kapazitäten dort eingesetzt werden können, wo die Nachfrage besonders hoch ist. Und: «Gleichzeitig wird das Angebot dort verstärkt, wo es saisonal am meisten gebraucht wird.»

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