Wie schneidet die Swiss ab?
So massiv unterscheiden sich die Gepäckgebühren der Airlines

Ein Vergleich von 25 europäischen Airlines zeigt grosse Preisunterschiede beim Gepäck. Auch bei der Swiss zahlt man happige Aufpreise für den Koffer – aber nur bei der günstigsten Reiseklasse.
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Aufgepasst auf die Koffer-Kosten: Die Differenz beim Aufgabegepäck zwischen der günstigsten und der teuersten Airline ist beträchtlich.
Foto: keystone-sda.ch

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Tina Berg
Beobachter

Ob man auf dem Flug fürs Gepäck noch extra zahlen muss, variiert je nach Airline stark. Das hat das deutsche Fluggastrechtportal Airhelp in einer Untersuchung herausgefunden. Airhelp hat die Gepäckbestimmungen und Online-Preise von 25 Fluggesellschaften analysiert.

Elf davon – also fast die Hälfte – verlangen fürs Handgepäck extra Geld. Am teuersten ist gemäss der Analyse die Billigfluglinie Eurowings mit 40.13 Euro für ein Handgepäckstück, gefolgt von Wizz Air mit 28 Euro. Norwegian verlangt 18 Euro, Finnair und die SAS Group jeweils 16 Euro. Gratis ist das Handgepäck hingegen bei Austrian Airlines, der Lufthansa Group, Air France-KLM, Turkish Airlines, British Airways und ITA Airways.

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Auch der Koffer im Laderaum ist nicht immer im Flugticket inbegriffen. Beim Aufgabegepäck bis 23 Kilo hat Airhelp grosse Preisunterschiede ausgemacht: Die Differenz zwischen der günstigsten und der teuersten Airline betrug bis zu 123 Euro, heisst es im Bericht. Durchschnittlich zahlen Kundinnen und Kunden 38 Euro.

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Grosse Differenz zwischen günstigster und teuerster Airline

Am teuersten ist der Gepäcktransport auf Kurzstreckenflügen bei Turkish Airlines, nämlich 140 Euro. ITA Airways verlangt 70 Euro, British Airways 50 Euro. Im unteren Drittel liegen laut Airhelp die SAS Group, TAP Air Portugal, Lufthansa Group und Air Dolomiti mit jeweils rund 30 Euro. Am günstigsten ist es für Passagiere bei Norwegian (25 Euro), Volotea (19 Euro) und der türkischen Fluggesellschaft Pegasus Airlines (17 Euro).

Es kommt bei den Gepäckgebühren aber stark darauf an, ob man nur eine kurze Strecke fliegt oder einen Langstreckenflug bucht. «Je länger der Flug, desto teurer das Gepäck», resümiert Airhelp. Fürs Aufgabegepäck auf Kurzstrecken zahlt man meist zwischen 30 und 40 Euro, auf Langstrecken häufig über 70 Euro. Besonders stark fällt der Unterschied bei Air Europa aus, wo die Langstrecke 70 Euro teurer ist. Bei ITA Airways sind es 50 Euro mehr, bei der SAS Group 47 Euro, bei TAP Air Portugal 45 Euro und bei Finnair 43 Euro mehr. Nur Eurowings und Turkish Airlines haben fast identische Preise fürs Gepäck auf Kurz- und Langstreckenflügen – die Differenz beträgt lediglich 1 Euro respektive 1.50 Euro.

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Schweizer Fluggesellschaften waren in der Analyse von Airhelp nicht dabei. Der Beobachter hat bei Swiss, Edelweiss und Helvetic nachgefragt.

Aufgabegepäck zahlt man nur bei der Swiss

Edelweiss und Helvetic erheben keine Gebühren für ein Handgepäck und ein Aufgabegepäck bis 23 Kilo pro Person. Bei Swiss-Flügen ist ein Handgepäckstück gratis, Aufgabegepäck kostet – allerdings nur in der günstigsten Buchungsklasse Economy Light. Da ist das Aufgabegepäck im Ticketpreis nicht inbegriffen. Auf Kurzstrecken wie etwa nach Palma (Mallorca), Oslo, Istanbul oder London kostet ein Gepäckstück (bis 23 Kilo) zusätzlich 45 Franken. Wer aber weiter wegwill, etwa nach New York oder Bangkok, zahlt für das Aufgabegepäck in der Economy Light 75 Franken extra.

Und das sind nur die Online-Preise: Am Check-in-Schalter oder am Gate kostet es die Passagiere mit Economy-Light-Ticket teilweise wesentlich mehr. Bei Kurzstrecken zum Beispiel am Schalter plus 30 Franken, am Gate plus 35 Franken. Es lohnt sich also, den Gepäcktransport online zu buchen.

Das ist die schlechteste Airline für Langstrecken
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