Wegen des andauernden Konflikts zwischen dem Iran und Israel und den USA sind die Flugrouten der Swiss weiterhin beeinträchtigt. Die Schweizer Airline setzt darum die Flüge von und nach Tel Aviv weiterhin bis einschliesslich 9. April aus, kündigt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung an. Dies gelte für alle Airlines der Lufthansa Group, zu der auch die Swiss gehört.
Die Airline betonte zuvor mehrmals, dass die Sicherheit der Crews und Passagiere oberste Priorität hätten. «Betroffene Fluggäste können kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhalten alternativ den vollständigen Ticketpreis zurück», heisst es weiter. Man beobachte die Lage im Nahen Osten weiterhin sehr aufmerksam.
Der Krieg wirkt sich auch auf die Lufträume in anderen Ländern aus: In der Nacht auf den heutigen Dienstag mussten die Vereinigten Arabischen Emirate ihren gesamten Luftraum für rund eine Stunde sperren. Am Tag zuvor traf eine iranische Drohne ein Treibstofflager beim Flughafen in Dubai.
Die Swiss fliegt die grössten Metropolen der Emirate Dubai und Abu Dhabi seit Kriegsbeginn nicht mehr an. Auch andere Destinationen im Nahen Osten – darunter Jordaniens Hauptstadt Amman, die libanesische Hauptstadt Beirut und in die irakische Stadt Erbil – fallen bei der Swiss bis mindestens 28. März weg. Die saudische Hauptstadt Riad steuert die Schweizer Airline aus operativen Gründen bis und mit 5. April nicht an. Und nach Teheran fliegt sie bis einschliesslich 30. April nicht.