Luxus an der Goldküste
Hier gibts bald die teuersten Fischknusperli von Zürich

Am Mittwoch eröffnet in der Goldküstengemeinde Küsnacht ZH das Restaurant Pavillon im Hotel Sonne. Spitzenkoch David Lange, unterstützt von Sternekoch Heiko Nieder, serviert exklusive Gerichte – darunter Fischknusperli für 57 Franken.
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Im Hotel Sonne in Küsnacht eröffnet am Mittwoch das Restaurant Pavillon.
Foto: Küchel Architects

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Restaurant Pavillon in Küsnacht eröffnet am 17. Juni
  • Fischknusperli aus Seehecht kosten 57 Fr.
  • Chefkoch David Lange arbeitet mit Sternekoch Heiko Nieder zusammen
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft

Die Goldküste hat ein neues Nobelrestaurant: Am Mittwoch nimmt das Restaurant Pavillon in Küsnacht ZH den Betrieb auf – mit einer Woche Verzögerung. Das Lokal im Hotel Sonne des Multimillionärs Urs E. Schwarzenbach (77) wurde umfangreich renoviert und modernisiert.

Am Herd steht ein neuer Küchenchef: David Lange, Protegé des Sternekochs Heiko Nieder (54). Nieder ist «Culinary Director» im Zürcher Fünf-Sterne-Hotel Dolder Grand, das ebenfalls Schwarzenbach gehört. Er ist mit 19 GaultMillau-Punkten und zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und bleibt als Coach auch im Pavillon involviert. Der deutsche Koch begleitet Lange, unterstützt in etwa bei der Zusammenstellung der Speisekarte.

Und die Pavillon-Speisekarte bietet gehobene Küche. Es gibt Dorade Royal. Oder Rindshohrücken für zwei Personen. Besonders stechen aber die Fischknusperli heraus. Die «Fischknusper», wie das Gericht im Pavillon heisst, bestehen aus Seehecht – und werden mit Meerforellenrogen, Cornichons und Kapernschaum serviert. Der Preis ist happig: 57 Franken die Portion, wie die «Zürichsee-Zeitung» zuerst berichtet hat. Es sind wohl die teuersten Fischknusperli der Region Zürich, wie ein Preisvergleich von Blick zeigt.

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Teurer Geschmack

Nur etwas billiger sind die Eglifilets im Bierteig mit hausgemachter Kräutermayonnaise und Petersilienkartoffeln im Gasthof zur Sonne in Stäfa. Die grosse Portion Fischknusperli kostet im Spitzenlokal mit 16 GaultMillau-Punkten 54 Franken. Im Lake Side im Zürcher Seefeld muss man auch tief ins Portemonnaie greifen: Eine Portion Welsfilet im Bierteig kostet dort 47 Franken. Im Keywest-Seerestaurant in Oberrieden zahlt man für Egliknusperli mit Tartarsauce, Pommes frites und Blattspinat 44 Franken.

Es geht aber auch unter 40 Franken. Egliknusperli im Bierteig mit Tartarsauce, Salzkartoffeln und frischem Baby-Blattspinat kosten im Restaurant Engel in Wädenswil 37.50 Franken. Das gleiche Gericht bekommt man für 39 Franken im Restaurant Löwen in Meilen. Für eine grosse Portion Egliknusperli mit Tartarsauce und Härdöpfel musst du im Restaurant Schützenhaus in Stäfa 37 Franken hinblättern. In der Fischerstube in Zürich kosten Schweizer Zanderknusperli mit Tartarsauce, Zitrone und einer Wahl aus Pommes, gemischtem Salat oder Kartoffel-Gurkensalat 35 Franken.

Besser für den Geldbeutel

Vergleichsweise kostengünstig sind Fischknusperli im benachbarten Fischergarten in Zürich zu finden. Eine Portion aus deutschem Zander mit Tartarsauce gibts für 18.50 Franken. Wer noch Pommes dazu will, zahlt 24 Franken. Am anderen Ufer bei Fischer’s Fritz von Michel Péclard (57) bekommt man Knusperli verschiedener Fische aus dem Zürichsee mit Tartarsauce. Die Preise reichen von 25.90 Franken für Rotaugenknusperli bis 40.90 Franken für Saibling- oder Seeforellenknusperli.

Gastrokönig Péclard bietet seine Knusperli auch in anderen Restaurants aus seinem Portfolio an – etwa im Mönchhof am See in Kilchberg oder bei der Schiffstation in Männedorf, jeweils für 29.90 Franken. Im Seerestaurant L'O in Horgen sowie bei der Inselwirtschaft Ufnau kosten die Fischknusperli ebenfalls 29.90 Franken.

Billiger kommt man auf der Insel Lützelau davon. Dort gibts Felchenknusperli aus dem Zürichsee mit Tartarsauce und Zitrone für 25 Franken. Dass es an der Goldküste auch preiswert geht, zeigt das Restaurant Buech in Herrliberg. Dort bekommt man Fischknusperli mit Kräuter-Remoulade als Zwischengang für 26 Franken.

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