Kostenfalle Bargeldbezug – diese Angebote sind am teuersten
Auch bei Gratis-Kreditkarten fallen Gebühren a

Schweizer Kreditkarten haben massive Kostenunterschiede. Auch bei den sogenannten Gratis-Kreditkarten muss man mit Gebühren rechnen. Ein Vergleich von Moneyland zeigt: Wer nicht aufpasst, zahlt drauf.
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Der grosse Preisvergleich ist da: Bei manchen Kreditkarten lauern hohe Zusatzgebühren.
Foto: SOPA Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Moneyland-Vergleich zeigt grosse Unterschiede bei Schweizer Kreditkartenkosten
  • Ikea-Kreditkarte kostet Gelegenheitsnutzer jährlich 9.70 Franken
  • Platin-Kreditkarten kosten bis zu 500 Franken Jahresgebühr
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft

Kreditkarten sind allgegenwärtig. Ob im Café, bei Internet-Einkäufen oder bei grossen Reisen, die Plastikkarten sind für fast jeden Schweizer Teil des Alltags. Die anfallenden Kosten werden dabei kaum beachtet. Aber wer aufpasst, hat mehr vom Geld: Die Kostenunterschiede zwischen Schweizer Kreditkarten sind riesig, wie ein grosser Preisvergleich von Moneyland zeigt.

Für Menschen, die ihre Kreditkarte vor allem zum Bezahlen nutzen, sind sogenannte Gratis-Karten gut geeignet. Nur: Komplett gebührenfrei kommt man auch bei ihnen nicht weg. «So fallen Kosten zum Beispiel für die Nutzung der Karten im Ausland oder für den Bargeldbezug am Bancomaten an», erklärt Ralf Beyeler, Geld-Experte bei Moneyland. 

Das wird ganz schön teuer

Von den Gratis-Kreditkarten schneidet jene des Möbelriesen Ikea am besten ab: Man bekommt mit der Karte Ikea-Gutscheine und holt damit die Gebühren fast wieder rein. Unter dem Strich zahlen Gelegenheitsnutzer 9.70 Franken. Als Gelegenheitsnutzer gilt, wer monatlich im Schnitt Einkäufe in der Schweiz für 300 Franken tätigt und im Ausland 1500 Euro im Jahr mit der Kreditkarte ausgibt. Knapp hinter Ikea folgen Swisscard Cashback und Poinz – allerdings nur, wenn die American-Express-Karte verwendet wird.

Am anderen Ende der Skala befindet sich das Angebot Certo One von Cembra. Auch die Cumulus-Kreditkarte der Migros schneidet im Moneyland-Preisvergleich schlecht ab.

Für Standard-Kreditkarten fallen bei den meisten Schweizer Anbietern schon Grundgebühren von 100 Franken pro Jahr an. Es gibt aber grosse Unterschiede: Die Karten von Cembra, American Express und Bonus Card sind unter dem Strich die teuersten. Die Standard-Karte der Postfinance schneidet am besten ab – mit jährlichen Kosten von knapp 90 Franken. 

Gold-Kreditkarten bieten bessere zusätzliche Leistungen wie Versicherungen oder vergünstigte Automiete. Dafür sind die Kosten für die Karte deutlich höher: Die Grundgebühr liegt bei den meisten Anbietern schon bei 200 Franken pro Jahr. Die Gold-Karten von American Express, Valiant und Migros Bank kosten am meisten, während Postfinance wieder die beste Wahl für Sparfüchse ist.

Edle Extraleistungen bei Platin-Kreditkarten

Dann gibt es noch die edelste Kategorie: die Platin-Kreditkarte. Da beträgt die Jahresgebühr üblicherweise schon 500 Franken. Auf diese Karten bekommt man erst überhaupt Zugriff, wenn man über ein hohes Einkommen oder Vermögen verfügt. Sie bieten auch Versicherungen an, aber je nach Karte auch exklusiven Zugang zu Flughafen-Lounges oder Concierge-Services.

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