Mehr Ferien fürs Geld
Mit diesen 10 Tricks sparst du Hunderte Franken

Vom günstigen Bahnbillett bis zur cleveren Hotelbuchung: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Ferienbudget zu schonen – oft mit wenig Aufwand. Diese Tipps schmälern die Reisekosten, aber nicht das Ferienerlebnis.
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Ferien ja, aber bitte nicht zu teuer: Immer weniger Schweizerinnen und Schweizer geben im Jahr mindestens 6000 Franken für Ferien aus, sagt eine Studie des Finanzdienstleisters Swiss Bankers.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ferienbudget begrenzt: Tipps sparen Hunderte Franken ohne Komfortverlust
  • Tanken im Ausland, buchen direkt beim Hotel, einkaufen im Supermarkt
  • Roaming sparen: eSIM-Anbieter bieten günstige Datenpakete
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Mischa StünziRedaktor Wirtschaft

Die Vorfreude auf die Sommerferien ist grenzenlos, das Ferienbudget aber begrenzt: Gemäss einer am Dienstag veröffentlichten Reisestudie des Finanzdienstleisters Swiss Bankers geben immer weniger Schweizerinnen und Schweizer 6000 Franken oder mehr für ihre jährlichen Ferien aus. Ihr Anteil hat sich gegenüber der Befragung vom Vorjahr fast halbiert.

Wenn du bei den Ferien sparen willst, suchst du dir entweder ein günstiges Reiseland, machst Abstriche beim Komfort oder befolgst diese Tipps.

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1. Günstiger Zug fahren

Bahnreisen ins Ausland sind bei ausländischen Staatsbahnen wie Trenitalia, SNCF, Deutsche Bahn und ÖBB oft günstiger als bei den SBB. Ein Preisvergleich lohnt sich deshalb fast immer. Übrigens: Wenn du frühzeitig buchst, kannst du mit Spartickets ein echtes Schnäppchen machen.

2. Wo tanken?

Aktuelle TCS-Daten zeigen: In Frankreich und Italien ist Treibstoff nur unwesentlich günstiger als hierzulande. In Deutschland sparen Autofahrer rund 10 Rappen pro Liter. Am günstigsten ist das Tanken in Österreich. Dort kostet 1 Liter Bleifrei 95 rund 1.61 Franken, in der Schweiz etwa 1.88 Franken. Auch Diesel ist in Deutschland und Österreich günstiger als in der Schweiz. So oder so gilt: Wer sparen will, tankt nie direkt an der Autobahn.

3. Mythen rund um Flugpreise

Am Dienstag statt am Samstag buchen. Im Inkognito-Modus suchen. Oder per VPN einen günstigen Preis ergattern. Solche Tipps kursieren seit Jahren im Internet. Viele Fachleute bezweifeln allerdings, dass sie wirken. Zwei Strategien funktionieren dagegen fast immer: früh buchen und Preise vergleichen. Oft machen bereits ein anderer Reisetag, ein benachbarter Flughafen oder ein Zwischenstopp einen grossen Unterschied.

4. Telefon-Rabatt beim Hotel

Buchungsplattformen wie Booking.com kassieren von Hotels hohe Provisionen. Deshalb lohnt es sich, direkt beim Hotel anzufragen. Oft winken Rabatte, ein Zimmer-Upgrade oder sonstige Extras. Im direkten Austausch erfüllen Hoteliers zudem häufig individuelle Kundenwünsche. Zum Beispiel ist es plötzlich möglich, ein Kinderbett im Elternzimmer aufzustellen, auch wenn das online nicht gebucht werden kann.

5. Bezahlen im Ausland

Besonders günstig zahlen Reisende mit Karten von Neobanken wie Neon, Revolut und Yuh. Aber auch mit klassischen Bankkarten lässt sich sparen. Halte dich beispielsweise an die Faustregel «Für kleine Beträge die Kredit-, für grosse die Debitkarte». Egal welche Karte du zückst: Wähle am Bezahlterminal immer die lokale Währung. Wer in Franken abrechnen lässt, erhält einen deutlich schlechteren Wechselkurs als bei der Hausbank.

6. Achtung Touristenfalle

Cash aus dem Automaten eines Drittanbieters kann ins Geld gehen. Die Automaten verlangen meist eine fixe Gebühr pro Bezug, die nur gut versteckt angezeigt wird. Zudem erkennen sie die Schweizer Karte und bieten scheinheilig eine Abrechnung in Franken an. Verrechnet wird selbstverständlich ein miserabler Kurs. Bei einigen Geldautomaten lässt sich die Umrechnung nicht übersteuern. Statt an frei stehenden Automaten hebst du besser am Bancomaten in der nächsten Bankfiliale Geld ab – vorzugsweise mit der Debit- statt der Kreditkarte.

7. Das Roaming-Übel

Roaminggebühren können den Ferienspass trüben. Dabei lässt sich heute dank eSIM-Angeboten viel Geld sparen. Anbieter wie Airalo, Nomad und Holafly bieten günstige Datenpakete für viele Länder an. App installieren, eSIM aktivieren, Datenpaket auswählen, fertig. Für längere Aufenthalte kann sich eine eSIM eines lokalen Mobilfunkanbieters lohnen.

8. Lass dich nicht verunsichern

Ob Flug, Hotel oder Mietwagen: Vor dem finalen Buchungs-Klick ploppt im Internet gerne der Hinweis auf: «Möchten Sie eine Annullationskosten-Versicherung hinzufügen?» Wer hier aus Angst anklickt, wirft in 9 von 10 Fällen Geld aus dem Fenster. Denn die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind längst mehrfach abgesichert – sei es über den TCS, die eingesetzte Kreditkarte oder die Zusatzversicherung bei der Krankenkasse.

9. Souvenir aus dem Supermarkt

Olivenöl aus der Toskana, Wein aus Spanien oder Gewürze aus Frankreich sind tolle Mitbringsel. Wer sie aber im Souvenirshop oder am Flughafen (auch im Duty-free!) kauft, bezahlt zu viel. Tipp: Im lokalen Supermarkt gibt es regionale Spezialitäten zum Bruchteil des Touristenpreises.

10. Machs wie die Locals

Wer weiss besser Bescheid über regionale Spartipps als die Menschen vor Ort? Schau, wo sie einkaufen, wo sie essen gehen, was sie in ihrer Freizeit machen. Oder noch besser: Frag nach Tipps. Die meisten Locals sind hilfsbereit und freuen sich, wenn sie mit Gästen ins Gespräch kommen.

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