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Nur kurze Erholung
Nestlé-Aktien fallen wieder unter 80 Franken – was ist los beim Lebensmittel-Multi?

Nach einer kurzen Erholungsphase kämpft die Nestlé-Aktie erneut und rutscht unter die wichtige 80-Franken-Marke. Was steckt dahinter?
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Am Freitag dümpelt die Nestlé-Aktie nur knapp über der 80-Franken-Marke.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nestlé-Aktie fällt am Mittwoch nach drei Wochen wieder unter 80-Franken-Marke
  • Investoren vermissen positive Überraschungen und bemängeln langsamen Konzernumbau
  • Aktienkurs nach Halbjahresresultaten im Juli um 8 Prozent gesunken
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Daniel Hügli
Cash

Die Aktien von Nestlé notieren am Freitagmorgen nur rund 60 Rappen über der 80-Franken-Marke. Vergangenen Mittwoch sind sie zeitweise auf 79,55 Franken gefallen, ebenso am Dienstag. Zuvor konnte sich der Titel fast drei Wochen lang über der psychologisch wichtigen Marke halten. Auch Branchennachbarn wie Unilever verzeichneten zuletzt eine Kursschwäche an der Börse. Was ist da los?

Artikel von Cash.ch

Dieser Artikel wurde erstmals auf Cash.ch publiziert. Weitere spannende Artikel findest du auf www.cash.ch.

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Mit dem jüngsten Kursrückgang befindet sich die Nestlé-Aktie fast wieder auf dem Niveau vom 23. Juli, als die Aktien nach der Bekanntgabe der Halbjahresresultate um 8 Prozent einbrachen. Zwar gab Nestlé damals (nach langen Verhandlungen) den Teilverkauf des Wassergeschäftes bekannt – aber vielen Investoren fehlten die «positiven Überraschungen». So lagen die Resultate im Rahmen der Erwartungen, der Ausblick war verhalten.

Anleger weiterhin skeptisch über Krisenresilienz des Konzerns

Einigen Anlegern geht der Umbau des seit letztem Herbst von Philipp Navratil geführten Unternehmens zu langsam. Bei Nestlé harren die Vitaminmarken und die Glacéproduktion Lösungen, aber auch Süsswarenmarken oder Tiefkühlprodukte. Investoren haben zum Beispiel Unilever vor Augen, wo der Konzernumbau ihrer Meinung nach entschlossener angepackt wurde.

Anleger unterschätzen offenbar noch immer das Ausmass der Krisenbewältigung bei Nestlé. Die Führungsebene überlegt offensichtlich lieber zwei- oder dreimal, bevor Entscheidungen gefällt werden. Denn Fehler kann sich der angeschlagene Konzern nicht mehr erlauben.

Zeichen von (langsamer) Stabilisierung und Verbesserung sind an der Börse jedenfalls erkennbar. Nimmt man den Januar mal aus, haben sich die Nestlé-Titel in diesem Jahr schrittweise nach oben gearbeitet. Tiefstkurse unter 70 Franken scheinen immerhin der Vergangenheit anzugehören.

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