Darum gehts
- Mietwagenpreise in Ferienländern stark unterschiedlich, Stromer in Skandinavien und Kanada günstiger als Benziner
- In Spanien kostet ein E-Mietauto durchschnittlich 20 Franken mehr pro Tag
- Mietwagenpreise 2026 bis zu 42 Prozent teurer als 2025
Auch in den Ferien wollen viele mobil sein. Wer nicht gleich mit dem eigenen Auto losfährt, holt sich dafür vor Ort einen Mietwagen. Jetzt zeigt eine Kostenübersicht des Reise-Vergleichsdienstes Kayak: Wer sich in beliebten Ferienländern ein Mietfahrzeug leiht, sollte genau hinschauen. Je nach Antrieb können die Preise deutlich auseinandergehen. Während Benziner in vielen Destinationen weiterhin die günstigste Option bleiben, können Reisende andernorts mit einem Stromer kräftig sparen.
E-Auto vs. Benziner: So viel zahlst du im Schnitt pro Tag
| Land | Durchschnittlicher Tagespreis E-Auto | Durchschnittlicher Tagespreis Benziner |
| Dänemark | 64.20 Franken | 109.80 Franken |
| Schweden | 42.90 Franken | 66.60 Franken |
| Kanada | 45.70 Franken | 65.65 Franken |
| Spanien | 66.60 Franken | 47.00 Franken |
| Deutschland | 64.50 Franken | 46.90 Franken |
| Vereinigtes Königreich | 39.80 Franken | 51.45 Franken |
| Italien | 37.55 Franken | 34.90 Franken |
| USA | 54.00 Franken | 55.10 Franken |
| Frankreich | 37.30 Franken | 38.20 Franken |
Der Vergleich zeigt: In Spanien, Deutschland und Italien fährt man mit einem Benziner günstiger. Am grössten ist der Unterschied in Spanien: Wer dort ein Elektroauto mietet, zahlt im Schnitt rund 20 Franken mehr pro Tag.
In Dänemark, Schweden, Kanada, den USA und Frankreich lohnt es sich allerdings, für den fahrenden Untersatz einen Stromer in Betracht zu ziehen. Besonders in Dänemark, wo für einen Verbrenner durchschnittlich 45.60 Franken mehr pro Tag draufgehen. Auch in Schweden und Kanada sind die Kostenunterschiede mit 23.70 und 19.95 Franken gross. Das überrascht kaum: In Skandinavien werden Elektroautos stark gefördert, während Benziner und Diesel mit höheren Steuern belegt werden. In den USA und Frankreich macht es hingegen kaum einen Unterschied, ob man sich beim Mietauto für einen Verbrenner oder Stromer entscheidet.
Mietwagen werden generell teurer
Doch mit der Miete allein ist es nicht getan. Auch bei den Energiekosten können Reisende mit einem Stromer sparen. In vielen Ländern ist Laden deutlich günstiger als Tanken – besonders dann, wenn das Ferienhaus oder die Ferienwohnung über eine eigene Ladebox verfügt. Aber auch öffentliche Schnellladestationen sind vielerorts preiswerter als in der Schweiz.
Ein Vergleich des Mietwagenanbieters Sunny Cars für den Zeitraum vom 1. bis zum 8. August 2026 zeigt zudem: Die Preise für Kleinwagen liegen in fast allen untersuchten Reisezielen deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Wer diesen Sommer einen Mietwagen bucht, muss also tiefer in die Tasche greifen: Die Aufschläge betragen bis zu 42 Prozent. Bei den steigenden Mietwagenpreisen lohnt es sich also, Sparpotenziale mitzunehmen.