Fester Platz für diese Artikel
Lidl setzt auf neue Ladenstruktur – das ändert sich jetzt

Der Discounter Lidl hat eine neue Strategie für Non-Food-Artikel entwickelt. Ab sofort gibt es sechs feste Themenwelten, die in allen Ländern gelten – auch in den über 190 Schweizer Filialen.
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Lidl Schweiz strukturiert den Non-Food-Bereich um.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lidl Schweiz führt neue Struktur für Non-Food-Sortiment in 190 Filialen ein
  • Sechs Themenwelten stehen im Mittelpunkt der neuen Strategie
  • Erleichterung für Angestellte: Grosse Umbauten im Non-Food-Bereich entfallen künftig
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Marian NadlerRedaktor News

In den Lidl geht ein Grossteil der Kundinnen und Kunden wegen der Lebensmittel. Man kauft dort für den Znacht oder gleich für die ganze Woche ein. Beim Einkaufen landet dann aber oft auch noch ein Non-Food-Artikel im Einkaufskörbli. Und genau in diesem Bereich plant der Discounter nun eine Umstrukturierung, wie aus einer Mitteilung von Lidl Deutschland hervorgeht. Zuerst hat die «Lebensmittel Zeitung» darüber berichtet.

Die Änderungen betreffen auch die 190 Schweizer Lidl-Filialen – und bedeuten konkret: Für die Non-Food-Artikel gibt es künftig feste Bereiche, bestätigt Mediensprecherin Nicole Graf auf Anfrage von Blick. Die landesweite Umsetzung in den hiesigen Läden erfolgt zum 21. Mai.

Sechs neue Themenbereiche

Die Idee dahinter: Kundinnen und Kunden sollen die entsprechenden Waren leichter finden können. «Weg vom Suchen, hin zum schnellen Finden», heisst es in der Unternehmensmeldung.

Die Non-Food-Artikel werden künftig in sechs grossen Themenwelten gebündelt, teilt der Discounter mit: Unter der Marke Parkside findest du künftig alles, was mit Baumarkt und Garten zu tun hat. Silvercrest ist die Marke für Küche und Haushalt, Crivit fungiert als Brand für Sport- und Freizeitartikel – unter anderem die ehemalige deutsche Tennisspielerin Stefanie Graf (56) wirbt als Markenbotschafterin dafür. Esmara soll ferner Mode und Accessoires verkörpern. Bei Lupilu dreht sich alles um die Kleinen, also um Babybedarfsartikel und Kinderspielzeug.

Wie das Unternehmen gegenüber der «Lebensmittel Zeitung» erklärt, soll die Struktur saisonal anpassbar bleiben. So können Gartenartikel im Frühling mehr Platz beanspruchen, im Winter rücken dann warme Pullover und Socken in den Vordergrund. Die neue Struktur hat zudem auch für die Lidl-Angestellten einen Vorteil: Aufwendige Umbauten im Non-Food-Segment gehören der Vergangenheit an.

Lidl Schweiz bekommt im Herbst neuen Chef

In Deutschland fallen die beliebten Aktionstage am Montag und Donnerstag weg – nicht so in der Schweiz, wie Sprecherin Graf verrät. «Unsere Kundinnen und Kunden können sich also weiterhin auf wöchentlich wechselnde, saisonal passende Themenwochen innerhalb dieser Themenwelten freuen», teilt Graf dazu mit.

Es gibt noch einen weiteren Unterschied: Im grossen Kanton will der Discounter auch verstärkt auf den eigenen Onlineshop hinweisen. Hierzulande fokussiert sich Lidl weiter auf das stationäre Geschäft. Ein eigener Onlineshop ist in der Schweiz aktuell nicht geplant.

Die Änderung wird nur wenige Tage nach dem überraschenden Abgang von Lidl-Schweiz-Chef Nicholas Pennanen (40) verkündet. Ab Herbst übernimmt Michael Kunz (41), der aktuell noch als CEO von Lidl Österreich amtet.

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