Er machte Supermarktkette zum Imperium
7-Eleven-Pionier Toshifumi Suzuki gestorben

Toshifumi Suzuki, der Mann hinter dem globalen 7-Eleven-Imperium, ist am 18. Mai mit 93 Jahren in Japan gestorben. Der Detailhandelspionier machte die Kette mit über 80'000 Filialen weltweit zum Erfolg.
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Toshifumi Suzuki ist im Alter von 93 Jahren an Herzversagen gestorben.
Foto: AFP

Darum gehts

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  • Toshifumi Suzuki, 7-Eleven-Pionier, starb am 18. Mai mit 93
  • Suzuki machte aus US-Unternehmen globales Imperium
  • Heute gibt es über 80'000 7-Eleven-Filialen in 20 Ländern weltweit
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Christian KolbeRedaktor Wirtschaft

Wohl jeder war im Ausland schon einmal in einem 7-Eleven. Hat am späten Abend noch einen Snack, ein Getränk oder einige Zutaten fürs Frühstück eingekauft. Die auf der ganzen Welt bekannten Läden haben ihren Ursprung in den USA. Der Name der Convenience-Shops geht auf die Öffnungszeiten zurück: Von 7 bis 23 Uhr geöffnet. 

Gegründet 1927 in den USA, wurde 7-Eleven ab den 1970er Jahren zu einem globalen Imperium – dank des Japaners Toshifumi Suzuki. Der Detailhandelspionier ist am 18. Mai im Alter von 93 Jahren an Herzversagen gestorben, wie verschiedene Medien berichten. 

Erfinder des Coffee-to-go

Bei einer Reise in die USA entdeckte Suzuki das 7-Eleven-Konzept und entwickelte daraus die Idee, es in seine Heimat zu bringen. Schon bald war die japanische Kette grösser als das Original in den USA. Als die amerikanische Organisation in finanzielle Schieflage geriet, übernahmen die Japaner in den 1980er Jahren das Kommando. Seit 2005 gehört das gesamte Geschäft zum japanischen Unternehmen «Seven & i Holdings». Unter der Führung von Suzuki expandierte 7-Eleven in unzählige Länder. Heute existieren über 80'000 Filialen in 20 Ländern. 

Suzuki machte nicht nur den Convenience-Shop in Japan populär. Immer wieder revolutionierte 7-Eleven den gesamten Detailhandel. Etwa mit der Erfindung automatisierter Kassensysteme oder dem erweiterten Angebot an Fertiggerichten. Und als erste Marke überhaupt gab es in den Läden heisse Getränke zum Mitnehmen – der Coffee-to-go war geboren.

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